01.07.2011, 13:10 Uhr
Am Sonntag (3. Juli 2011) machte die "Queen Elizabeth" erstmalig im Hamburger Hafen fest und vervollständigte damit als dritte Königin im Bunde die Cunard-Präsenz in der Hansestadt. Während ihrer Jungfernsaison kann sie nun endlich königlich in Empfang genommen werden. Was der Luxusliner seinen Gästen bietet, sehen Sie in unserer Foto-Show.
Die "Queen Elizabeth", der jüngste Neubau von Cunard, wurde am 11. Oktober 2010 von keiner geringeren als der englischen Königin in Southampton getauft. Erwartet wird das Schiff in den frühen Morgenstunden und wird um circa 6:30 Uhr am Kreuzfahrtterminal Hamburg Cruise Center HafenCity festmachen. Am Vormittag wird an Bord des Schiffes traditionell die Plakettenzeremonie stattfinden. Dabei wird Wirtschaftssenator Frank Horch ein persönliches Grußwort an Kapitän Julian Burgess richten.
Am frühen Abend, um 17 Uhr, wird die "Queen Elizabeth“, begleitet von den Fontänen des Feuerwehrlöschbootes, den Liegeplatz verlassen und für eine 10-tägige Kreuzfahrt ab/an Hamburg in Richtung Skandinavien und Russland aufbrechen. Danach wird das Schiff erst 2012 zurückkehren, um am 8. Januar von Hamburg aus zur Weltumrundung aufzubrechen. Nach genau 111 Tagen kommt die "Queen Elizabeth" am 29. April 2012 wieder in der Hansestadt an. Es ist das erste Mal, dass ein britisches Schiff eine exklusive Weltreise in einem deutschen Hafen beginnt.
Die "Queen Elizabeth" verbindet Tradition und Moderne. Das sicher eher gediegene Publikum der "Queen Elizabeth" bekommt neben High-Class-Gastronomie auch ebensolche Kunstwerke an Bord zu sehen. Ein Ballsaal findet sich an Bord sowie eine zweistöckige Bibliothek mit insgesamt 6000 Büchern. Computer mit Internetnutzung zeugen von der Moderne; sogar Computerkurse werden für die Damen und Herren angeboten. Wem ein zu harter Seegang aufstoßen sollte, kann Abhilfe mit einer Aromatherapie im "Royal Spa" schaffen. Oder man vertreibt die Übelkeit mit Roulette und Blackjack im "Empire Casino". Selbst ältere Semester dürften bei angebotenen Sportarten wie Boule, Krocket und Tanzunterricht begeistert mitmachen.
Die "Queen Elizabeth" bietet alles, was man von einem modernen Kreuzliner erwartet darf und das in edelster Ausstattung inklusive einem dreigeschossigen Theater, einer Kinderspielzone, einer Cigar Lounge und einem gut bestücktes Fitness Center. Ein besonderer Clou: Wer eine Suite oder ein Penthouse bucht, den erwartet neben Marmorbad und Butlerservice auch ein "Kopfkissenservice" – da dürften Albträume tabu sein! Im kommenden Jahr übrigens wird die "Queen Elizabeth" am 3. Juli in Hamburg Station machen. Von dort fährt sie in Richtung Skandinavien und Russland. Hier beginnen die Preise für eine 2-Bett-Innenkabine ab 2190 Euro. Wer vorher schon an Bord die Sektkorken knallen lassen will: Am 14.12. beginnt in Southampton die Weihnachts- und Silvesterreise (bis 5.1.). Sie führt unter anderem nach Madeira, Antigua, St. Lucia und Barbados. Bei diesen Zielen dürfte ausnahmsweise mal das Schiff zur Nebensache werden.
Weitere Informationen im Internet unter www.cunard.com
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Jens schrieb:
am 7. Juli 2011 um 14:56:07
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no more
Der gleiche Kitsch, wie wir ihn auf der QM2 erlebt haben. Ich buche bei Cunard line nicht mehr, besser gesagt auf britischen
Schiffen. Das britische Bordprogramm aus Puzzeln, Karaoke, Teatime, geht voll auf den Keks. Wenn an Bord zufällig 2300 Deutsche sind und 300 Briten, dann kümmert sich immer noch keine um die Deutschen.Das Service Personal stellen Provider, verkaufen Personalkontingente an Cunard. Ausgebeutete Menschen die positiven Bewertungen hinter her jagen.
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Schiffsliebhaber schrieb:
am 6. Juli 2011 um 16:16:31
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Mut ?
Wenn man nicht mehr auf ein Schiff darf, wegen Terrorgefahr, dann muss man auch Einrichtungen wie Freizeitparks, Festivals oder
Theater meiden... Und am besten auch kein Zug oder Flugzeug mehr nutzen... Nichts für Sie ? wohl eher weil sie es sich nicht leisten können, warum können die neider nicht einfach in ihren Löchern bleiben...
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Reichtumverkörperer schrieb:
am 4. Juli 2011 um 09:08:25
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Mut haben die Reichen ja,
so viele von denen vereint auf einem Luxusdampfer von dem es im Ernstfall kein Entrinnen gibt, das kann man Mutig
nennen. Wenn das mal Terroristen ausnutzen?ständig unterdrückt brachte den Willen zum Erfolg.Masselmann. Daran denken viele vermutlich nicht mal, dabei könnte gerade an Bord eines solchen Luxusliners sehr viel angerichtet werden. Nichts für mich,merci.
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