06.12.2011, 09:30 Uhr
12 Stunden später als geplant verlässt der Ozeanriese den Hamburger Hafen. Renovierungsarbeiten hatten länger als geplant gedauert.
In der Nacht zum Dienstag konnte sie dann doch ablegen: Die "Queen Mary 2" verließ Hamburg mit mehrstündiger Verspätung. Sturmböen an der Elbmündung hatten das für Montagmittag geplante Ausdocken der "Queen Mary 2" im Hamburger Hafen verhindert. In der Nacht dockte der Luxusliner dann aus dem Trockendock "Elbe 17" der Traditionswerft Blohm + Voss aus. Die "Queen Mary 2" nimmt Kurs auf den Heimathafen Southampton, um anschließend zu einer Transatlantik-Passage nach New York aufzubrechen. Sehen Sie Bilder des Hamburg-Besuchs der "Königin" auch in unserer Foto-Show.
Das schlechte Wetter hielt die Queen zeitweise fest, sagte ein Sprecher der Reederei. An der See traten am Montag vor allem in Schauer- und Gewitternähe einzelne Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Stundenkilometern auf, was einer Windstärke von acht bis neun entspricht. Bereits ab Windstärke sieben könnte die siebenstündige Fahrt der "Queen Mary 2" auf der Elbe bis zur Mündung ein Problem werden, sagte der Cunard-Sprecher. Auf See habe das Kreuzfahrtschiff eine zehn Mal so große Windangriffsfläche wie das Segelschulschiff "Gorch Fock".
Zuvor brachten zehn Tage lang mehr als 1000 Mitarbeiter die 2003 in Betrieb genommene "Queen Mary 2" in Schuss. Unter anderem wurde ein neuer Teppichboden verlegt, Vorhänge und Bettdecken ausgetauscht sowie weitere umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Nach Angaben der Werft wurden für die Renovierung knapp 29 Kilometer Stoff verarbeitet. Die Überholung des Schiffes umfasste unter anderem Arbeiten in sämtlichen Kabinen, im "Queens" und "Princess Grill Restaurant", im "Golden Lion Pub", im "Commodore Club", in der "Veuve Clicquot Champagner Bar", im "Sir Samuel’s", im "Canyon Ranch SpaClub" sowie im Kinder-Club "The Zone" und der Kleinkinder-Spielzone "The Play Zone". Darüber hinaus wurden zahlreiche Wartungs- und Kontrollarbeiten sowie Klassebesichtigungen durchgeführt.
Die "Queen Mary 2", die mehr als 2600 Passagiere aufnehmen kann, war bereits zum fünften Mal zu Wartungsarbeiten in Hamburg. Bereits im Oktober 2008 war sie bei Blohm + Voss - damals wurden unter anderem die vier Antriebs- und Steuerungseinheiten einer Generalinspektion unterzogen. Auch im November 2005 sowie im Mai und November 2006 war das Schiff in der Traditionswerft. 2012 kommt die "Queen Mary 2" insgesamt sechs Mal nach Hamburg, das erste Mal am 13. Mai. Hamburger und Touristen können sich dann auf einen großartigen Abschied beim Auslaufen am letzten Abend des Hafengeburtstags freuen. Das größte Ereignis steht aber am 15. Juli 2012 mit dem ersten "Queens Day" bevor: Mit der "Queen Mary 2" und der "Queen Elizabeth" besuchen erstmals zwei Cunard Königinnen gemeinsam die Hansestadt und laufen abends zu ihren Kreuzfahrten nach Nordeuropa aus. Die weiteren Anläufe der "Queen Mary 2" sind für den 20. Mai, 25. Juli sowie den 12. und 19. August geplant. Transatlantik-Passagen von Hamburg nach New York sind für den 20. bis 29. Mai, den 25. Juli bis 3. August und den 19. bis 28. August terminiert. Überfahrten sind bereits ab 1.990,- Euro pro Person inklusive Transatlantik-Flug und einem dreitägigen Aufenthalt im 4-Sterne-Hotel Marriott Marquis in New York buchbar. Die nächste Cunard Queen können die Hamburger bereits am 8. Januar 2012 begrüßen. Dann wird die "Queen Elizabeth" zum ersten Mal in der mehr als 170-jährigen Geschichte der Cunard Line von Hamburg aus zu ihrer 111-tägigen Weltreise aufbrechen.
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Quelle: mro , t-online.de , dapd
storekeeper schrieb:
am 1. Januar 2012 um 23:35:58
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QM2
steuermob schrieb -von schweröl und umweltschutz.was soll der qwatsch
solange nöch flugzeugträger und anderes kriegsgerät durch die
welt jubeln
um demokratie in der welt aufzuzwingen versuchen,sowie jedemenge
munition verschoßen wird. fragt da jemand nach umweltschutz ?!
diese teile haben bestimmt keine grüne umweltplakette !
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steuermob schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 18:13:16
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@Fussel @ Ich Bins
Nicht polemisieren, argumentieren: Worin liegt der Sinn der Verbrennung von tausenden Tonnen Schweröl um über
einhunderttausend Tonnen duch Meere zu schieben für Vergnügen (shoppen, Kino, show, Mukkibude usw), die es an Land auch gibt, zumal die meisten "Reisenden" nicht einmal das Meer sehen, Rückreise per Jet? Ist das Verlangen nach Vergnügen ein hinreichender Grund zum Recht auf Umweltschädigung ? Darf man mit erarbeitetem Geld (was ist das?) alles tun (nur nicht nachdenken)? Viel Ve
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Jens_07 schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 17:34:28
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und trotz Umflaggung...
....die QM2 ist und bleibt ein geiles Schiff, ich habe es eine Woche lang erlebt - ein Traum !!!! Meine Liebste ;-) !!!
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