28.02.2012, 08:38 Uhr | A. Jäger
"Wonderland" ("Wunderland") sollte Asiens größter Freizeitpark einst heißen. Und wer sich die traurigen Bilder betrachtet, der wundert sich in der Tat. Denn statt einer schillernden, bunten Welt, in der Kinder lachen und Spaß haben, gleicht die Bauruine eher der Kulisse eines Horrorfilms. Kahle Gerüste stehen dort, wo knallige Zelte und Fahrgeräte sich befinden sollten. Sehen Sie Chinas wohl traurigsten Freizeitpark auch in unserer Foto-Show.
Die Bauarbeiten an dem Freizeitpark stoppten schon im Jahr 1998, als die lokalen Landbesitzer mehr Geld für ihre Grundstücke verlangten, als geplant war. Seitdem steht der Park auf dem rund 40 Hektar großen Gelände verlassen am Rande der Millionenmetropole Peking. Der Traum der geplanten Disneyworld-Kopie zerplatzte wie eine Seifenblase. Das was davon übrig blieb, hat Reuters-Fotograf David Gray nun in einzigartigen Aufnahmen festgehalten.
Dies sei einer von vielen Verlusten, die Chinas rasche Urbanisierung mit sich bringe, schreibt die US-amerikanische "Time". Die Geschichte gleiche einem belehrenden Märchen - mit Happy End: Die Landwirte, die einst von ihren Grundstücken vertrieben werden sollten, sind zurückgekehrt und pflanzen ihre Felder erneut an.
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Quelle: aja
Eckhard schrieb:
am 28. Februar 2012 um 20:33:21
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@maxi 0815
"Haben die mit Ihren Staatlichen Kommunismus nicht schon die Welt mit ihrem Ramsch überschüttet." China bekommt zwar aus
unerklärlichen Gründen jedes Jahr ca. 50 Millionen € Entwicklungshilfe aus Deutschland.Doch wenn die Chinesen weltweit ihre Beteiligungen zurückziehen und den Geldmarkt nicht mehr stützen würden wäre nicht nur Amerika pleite.Aber immer schön das kommunistische Feindbild im Auge behalten während der Kapitalismus sich gerade von seiner "schönsten" Seite zeigt.
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Chamberlain schrieb:
am 28. Februar 2012 um 18:58:51
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Recycling-Artikel
Merkt wohl niemand, dass dieser Artikel schon mal am 21.12.2011 online war? (Siehe Datum der Kommentare!) Hier wird alter Schrott recycelt . . .
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Maddin schrieb:
am 28. Februar 2012 um 14:06:31
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MARLISE
Aber 7Mrd. DM, nicht Euro. Gekauft hat Henny van der Most das Gelände samt Bauten nur für eine symbolische D-Mark, nicht 2,5Mill.
DM. Und seitdem macht er das große Geschäft mit dem ausschlachten. Nicht offiziellen Angaben zufolge beriets mehr als 250Mill Euro durch Altmetallverwertung. Der Park krebst seit 10 Jahren am Konkurs vorbei.
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