01.09.2010, 15:06 Uhr
Die neue Flugsteuer ist da. (Symbolbild: imago)
Fliegen dürfte schon bald teurer werden. Das Bundeskabinett beschloss einen Gesetzentwurf, wonach Tickets ab dem kommenden Jahr mit einer Flugsteuer belegt werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, er gehe davon aus, dass die Steuer von den Fluggesellschaften "auf den Fluggast übergewälzt" werde. Klicken Sie sich durch die verschiedenen Regeln der neuen Flugsteuer.
Die Flugsteuer beträgt 8, 25 oder 45 Euro - je nach Entfernung des Flugziels. Steuerpflichtig sind die Airlines, die die Kosten aber auf die Kunden abwälzen. Angewendet wird die Regelung schon jetzt, auch wenn sie erst Flüge und Flugpauschalreisen ab Januar betrifft. So will die Regierung verhindern, dass Verbraucher bis zum Jahresende "Hamsterkäufe" tätigen und sich vorab mit Tickets eindecken. Liegt das Flugziel in einem Radius von 2500 Kilometern, beträgt die Flugsteuer pro Flug acht Euro. Darunter fallen alle Länder der EU, außerdem Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein, die Balkanstaaten sowie Algerien, Libyen, Marokko, die Republik Moldau, die Russische Föderation, Tunesien, die Türkei, Ukraine und Weißrussland. Für Flüge nach Nord- und Südamerika sowie Südost-Asien und Australien wird die höchste Abgabe von 45 Euro fällig. Den Vorschlag für die Abgabe hat das Bundesfinanzministerium vorgelegt, das so eine Milliarde Euro im Jahr einnehmen will.
Die Ticketabgabe ist Teil des Sparpakets der Bundesregierung. Die Bundesregierung rechnet ab dem kommenden Jahr mit Einnahmen von jährlich einer Milliarde Euro durch die neue Flugsteuer. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, er gehe davon aus, dass die Steuer von den Fluggesellschaften "auf den Fluggast übergewälzt" werde. Mit der nun beschlossenen Regelung werden Langstreckenflüge stärker belastet als ursprünglich geplant. Zu Beginn hatte das Finanzministerium geplant, auf Kurzstrecken 13 Euro pro Ticket zu verlangen, auf Langstrecken 26 Euro. Umweltschützer hatten die Regelung scharf kritisiert. Sie argumentieren, dass Langstreckenflüge deutlich umweltschädlicher sind, weil sie in größerer Höhe stattfinden, wo das ausgestoßene Kohlendioxid schädlicher ist. Umweltschützer hatten auch die Einbeziehung von Frachtflügen in die Steuer gefordert. Diese bleiben aber weiter davon ausgenommen. Wenn der Flugverkehr europaweit ab 2012 schrittweise in den Emissionshandel einbezogen wird, soll die Steuer nach und nach gesenkt werden. Unter dem Strich soll aber in den kommenden Jahren jeweils eine Milliarde Euro durch Ticketabgabe und Emissionshandel eingenommen werden.
Quelle: AFP , dapd
Gustav schrieb:
am 31. Dezember 2010 um 23:16:39
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Extra Aufschlag auf Flugtickets
Wann merkt der Deutsche endlich wie wir von unseren Bürgervertretern betrogen werden! Die Fliegen auf
unsere Kosten umsonst. Durch unsere Arbeit, Zahlung von Steuern können diese Typen hervorragend leben - egal von welcher Partei - auch die rot, roten Socken und grünen Spinner - alle leben von unserer Arbeit! Sommer DGB fliegt mindestens Buissenes deshalb kommt er auch in die VIP Laugne - selbst in New York gesehen! Merkle findet dei Deutschen gut, warum wohl, weil wir ihren Luxus finanzieren
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everblueskies schrieb:
am 15. September 2010 um 23:04:54
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Luftverkehrssteuer
Und wann kommt die "Wasserverkehrssteuer", "Schienenverkehrssteuer"? Kreuzfahrtschiffe und Dieselloks machen auch
Umweltverschmutzung! Aber ist ja gerade Mode, gegen Flugzeuge und Autos zu wettern.
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Lu schrieb:
am 13. September 2010 um 17:52:10
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Streuer
Und für 8€ darf ich dann auch noch Stehen
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