02.07.2010, 10:37 Uhr | Kerstin Seitz
Es werden die längsten 60 Sekunden Ihres Lebens - versprochen. Ihr Herz wird rasen und Sie werden nicht mehr wissen, wo oben und wo unten ist. Die Achterbahn "Huracan" im Freizeitpark Belantis in Leipzig wird Sie das Fürchten lehren. Der Name leitet sich aus der Kultur der alten Maya ab und bezeichnet den Herrscher über die Naturgewalten der Erde. Und wenn es vorbei ist, wollen Sie gleich noch einmal diesen Adrenalinkick erleben. Wagen Sie einen Blick auf die neue Achterbahn in unserer Foto-Serie.
Das rote Stahlgerüst sieht verdammt beeindruckend aus und nimmt circa ein Viertel der Fläche des Parks ein. Und immerhin erstreckt sich die Anlage über fast 300.000 Quadratmeter. Eine sinnvolle Neuheit der Achterbahn besteht in einem zweiten Eingang. Die Fahrgäste ziehen wie auf einem Amt eine Nummer uns stellen sich an. Dann startet die Fahrt. Es geht gemächlich los. Die Waggons der Bahn werden auf 32 Meter Höhe gezogen und verharren dort kurz. Langsam kippen die Wagen über den Scheitelpunkt und der Fahrgast sieht - nichts! Denn der Anfang der Bahn hat eine Neigung von 95 Grad - das ist steiler als senkrecht. Es folgt ein Fall ins Bodenlose - der freie Fall sorgt auch beim trainiertesten Magen für ein mulmiges Gefühl - schließlich erreicht die Bahn eine Spitzengeschwindigkeit von 85 Stundenkilometern, jagt die Fahrgäste durch fünf Loopings und belastet den Kreislauf der Wagemutigen mit einer Beschleunigung von bis zu 5,5 g. Vereinfacht ausgedrückt - bei dieser Fahrt bleibt einem die Luft weg. Ursprünglich sollte die Achterbahn im größten Freizeitpark der Welt in Dubai die Menschen durch die Gegend wirbeln, aber aufgrund der Wirtschafskrise landete das Gefährt in Ostdeutschland. Dann steht lauten Lustschreien im Osten der Republik nichts mehr im Wege.
Weitere Informationen:
Freizeitpark Belantis www.belantis.de
Kerstin Seitz
Achterbahnfan schrieb:
am 6. Juli 2010 um 10:18:41
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Unrichtiger Artikel
Offenbar war der Schreiber des Artikels noch nie im Bellantis, denn die Achterbahn nimmt vielleicht ein Zwanzigstel der
Parkfläche ein, wenn überhaupt. Die Bahn ist sehr klein gehalten, mit vielen Elementen auf wenig Fläche, und genau das ist auch der größte Fehler der Bahn, denn die Fahrt ist schlichtweg unangenehm; es ruckelt wie Hölle (Hallo, Nacken!), und von einem positiven Adrenalinkick kann keine Rede sein. Absolut kein Vergleich zur Blue Fire im Europa-Park oder zu Novgorod im Hansa-Park
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flo schrieb:
am 4. Juli 2010 um 23:04:05
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die kommentare
bei euch ist ja ganz schöner neid da
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erinnerer schrieb:
am 4. Juli 2010 um 12:31:50
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freizeit-park
Zuckerbrot und Peitsche wie sich die Bilder gleichen!
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