15.02.2011, 09:26 Uhr
Tunesien und Ägypten: Ab März wieder Reisen nach Nordafrika (Foto: imago)
Urlauber können vom März an wieder in die Badeorte am Roten Meer in Ägypten und am Mittelmeer in Tunesien fliegen. Mehrere Veranstalter wie die Tui und Thomas Cook haben angekündigt, ab Anfang März wieder Pauschalreisen in die zuletzt von Unruhen erschütterten Länder anzubieten. Sie verwiesen darauf, dass das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für beide nordafrikanischen Länder entschärft hat. Urlauber können aber weiterhin Reisen bis Mitte April kostenlos umbuchen, erklärten die Veranstalter. Dafür müssten sie sich bis Ende Februar melden.
Nach dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak habe sich die Lage in Ägypten entspannt, begründete Alltours die Entscheidung, Pauschalreisen für den März vorzubereiten. Da die Flugkapazitäten gebunden sind, könnten jedoch nicht alle Urlaubsorte und Hotels, die im Katalog stehen, gleich wieder angeboten werden. Reisen nach Hurghada sollten aber auf jeden Fall möglich sein. Thomas Cook mit der Hauptmarke Neckermann kündigte an, dass die erste Maschine am 28. Februar wieder auf die tunesische Ferieninsel Djerba fliegen werde. Für Ägypten würden derzeit Gespräche mit Fluggesellschaften und Hotels geführt, um Kapazitäten zu sichern.
Die Tui will vom 1. März an nicht nur die Badeorte am Roten Meer, sondern auch Kreuzfahrten auf dem Nil wieder ins Programm aufnehmen. Das Angebot werde vorerst nicht komplett buchbar sein. Es soll aber langsam hochgefahren werden, erklärte Sprecherin Anja Braun. Am Montag demonstrierten in Ägypten weiterhin Menschen in mehreren Orten - vor allem für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld. Das Auswärtige Amt (AA) in Berlin entschärfte dennoch am Nachmittag den Sicherheitshinweis. Von "nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez" rät das Ministerium weiter ab. Reisen in die Urlaubsgebiete am Roten Meer seien aber wieder möglich. Von Reisen nach Tunesien rät das Auswärtige Amt ebenfalls nicht mehr grundsätzlich ab. Urlauber sollten sich vorerst aber auf die Hauptstadt Tunis und die Badeorte am Mittelmeer beschränken, rät das Ministerium.
Quelle: dpa-tmn
Ghostwriterin schrieb:
am 15. Februar 2011 um 12:35:51
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Reiseangebote
Es wird auch höchste Zeit, dass wieder der Alltag in Nordafrika einkehrt und die Leute dort Geld verdienen können. Sonst wird
Europa von Flüchtlingen überflutet und wir sind daran nicht unschuldig, durch unsere Presse, die den politischen Umbruch gnadenlos vermarktet und ausgeschlachtet hat.
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