04.06.2010, 10:23 Uhr
Area 47 - das klingt nach Geheimprojekt und versteckten Aliens in der Wüste von Nevada. Doch so weit muss niemand reisen, um die neue Erlebniswelt mit diesem Namen kennenzulernen. Sie liegt am Eingang zum Tiroler Ötztal und bietet Outdoorfans gleich mehrere Superlative.Der Name "Area 47" kommt vom 47. Breitengrad, auf dem die Anlage liegt. Bewundern Sie die Entstehung des Parks von den Entwürfen bis zum heutigen Tag auch in unserer Foto-Serie.
Die Liste der Rekorde in der Area 47 ist lang: Österreichs höchster Sprungturm bringt es auf 27,5 Meter, auch die Kletterwände sind die höchsten des Landes. Europaweit vorne liegt der Outdoorpark mit der einzigen "Deep Water Soloing Kletterwand", bei der über dem See hängend geklettert wird, sowie mit der steilsten Wasserrutsche, deren Gefälle immerhin 60 Grad beträgt. Und weltweit gilt der Park als einziger seiner Art - er bietet insgesamt rund 35 Sportarten auf einer Fläche von 66.000 Quadratmetern. Zugleich fügt sich das rund 14 Millionen Euro teure Projekt am Zusammenfluss von Inn und Ötztaler Ache, dessen Name von der Lage am 47. Breitengrad abgeleitet ist, harmonisch in das alpine Landschaftsbild ein.
Balancieren über abgeholzte Baumstämme - eigentlich ist das ein Kinderspiel. Wenn diese Stämme aber als Teil des Hochseilgartens "Skywalk" frei schwebend in 27 Meter Höhe unter einer Straßenbrücke hängen, wird der Spaß zur knallharten Mutprobe. Da lenkt auch der Ausblick auf das Tal und die Dreitausender-Gipfel nicht vom streckenweisen Panikbefall ab. Den ultimativen Kick verspricht Geschäftsführer Hans Neuner auch für den "Flying Fox", der an einem Drahtseil über die Anlage rauscht, die Riesenschaukel "Mega Swing", die zwischen 30 Meter hohen Brückenpfeilern schwingt, oder den "Cannon Ball", der Menschen neun Meter weit in den See katapultiert. Profis heben mit BMX-Rädern, Spezialskiern oder -snowboards von der Wasserschanze zum Tiefflug ins Becken ab. Einige Geräte sind zum Glück stufenweise regulierbar. So können sie von Extremsportlern zum Training, aber auch von "ganz normalen" Besuchern genutzt werden.
Das Gelände steht seit 2009 unter Naturschutz. Trotz Hightech achten die Betreiber des Parks auf Umweltschutz: Für Trinkwasser wird ein Tiefbrunnen genutzt, auf dem Dach der Eventhalle "Area Dome", die 8000 Menschen Platz bietet, stehen Sonnenkollektoren. Die Area 47 soll auch keine künstliche Oase sein, sondern die ganze Umgebung mit einbinden - etwa auf Fahrten über rund 2000 Kilometer Radwege, auf Gletschertouren, beim Canyoning und auf einer Höhlentour durch ein Stollensystem, mit dem Hitler im Krieg das Ötztal aufstauen wollte. Morgenluft für das marode Sommergeschäft wittern die drei benachbarten Orte Haiming, Sautens und Roppen. Der Bürgermeister von Roppen in der Gemeinde Imst, Ingo Mayr, begreift die Area 47 als "Aufwertung für die ganze Region". Auch das gesamte "Vordere Ötztal" sieht hier eine Chance, meint Anton Haid, Inhaber des "Posthotel Kassl" in Oetz: "Brachten früher die Eltern ihre Kinder mit, kommen nun die Teenies und bringen ihre Eltern. Bislang hatten wir im Sommer kein Nachtleben. Jetzt haben die Jungen Spaß bei Tag und bei Nacht."
Abendliche Partys im "River Haus" oder im "Area Dome", wo am 16. Juli zum Beispiel die Simple Minds auftreten, sollen die junge Szene anziehen, die "Action" im Park auch die ältere. "Es haben sich bereits Busse mit Senioren angemeldet, die einfach von der Terrasse des 'Lakeside Restaurants' dem Treiben in der Water World zusehen wollen", sagt Hans Neuner. Und Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, die mit drei Millionen Euro der Hauptinvestor ist, freut sich: "Bislang galten die Alpen im Sommer als nicht besonders attraktiv. Mit diesem neuen Produkt werden sie jetzt absolut sexy."
Quelle: dpa-tmn
Mario Jendras schrieb:
am 26. Juli 2010 um 20:53:26
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kosten extrem
eintritt plus extra kosten,sowas ist für familien doch ideal zum abgewöhnen.
hier in bremen gibt es den freimarkt,kein
eintritt und die extra kosten halten sich im rahmen.
aber dafür brauche ich nicht stundenlang autofahren.
bei manchen freizeitparks muss man sich fragen,ob es wirklich nötig ist solche horrorpreise zu verlangen.
aber dafür keine leistung erbringen.wenn alle das verweigern würden,müssten die preise von allein fallen.
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Jens schrieb:
am 16. Juli 2010 um 19:21:11
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AREA 47
weiter geht´s: Das Areal ist eigentlich noch eine Baustelle, wenn ihr dort langgeht bitte aufpassen auf die Gräben und den Bagger
wurde uns gesagt. Was die Extra-Events kosten? Kein Hinweis gefunden, also ab zur Rezeption. Wir sind nach 30 Minuten hin und hergeschicke wieder abgereist. Ich hätte mich ja wohl geärgert wenn ich für die Familie den Eintritt gezahlt hätte und dann doch nichts machen kann, weil extrakosten. Lieber die Sommerrodelbahn in Imst nutzen, kostet auch was aber 10min fahrt!
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Jens schrieb:
am 16. Juli 2010 um 19:15:06
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AREA 47
Ich bin auch im Urlaub drauf reingefallen. Die Familie hatte die Ötztal-car und AREA 47 sollte gratis sein! Kein Hinweis auf
zusätzliche Kosten, also rein ins Auto und hin gefahren. Ausschilderung misserabell !!! und zum klettergarten hätten wir vorher anrufen sollen und einen Termin ausmachen, was für ein quatsch und extra Kosten sollte er auch noch. Die netten Mädels an ser Wasser-Area wussten nicht einmal das Klettern extra kostet, ja das ist alles inklusive sagten sie noch.Ein Hohn !!
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