31.01.2011, 10:27 Uhr | Susanne Ewald
Skifahren in Aspen - Promis in Pelzmänteln und jede Menge Schickeria - das übliche Klischee von der kleinen Skimetropole im US-Bundesstaat Colorado ist zwar nicht ganz unbegründet - aber eben auch nur eine Seite der Medaille. Aspen ist mit gerade mal 6000 Einwohnern zwar eine der reichsten Städte der USA, aber auch für Urlauber mit kleinerem Geldbeutel bietet die Skidestination Möglichkeiten für jede Menge bezahlbare Schneeerlebnisse. Wer breite, lange, präparierte Pisten, wenig Eis und kein langes Anstehen am Lift bevorzugt, ist hier genau richtig. Tauchen Sie in unserer Foto-Show in das Skiparadies Aspen ein.
Zwar stehen jeden Menge Privatflugzeuge auf dem kleinen Airport mitten in den Rocky Mountains aber "Reich und Schön" tummelt sich munter zwischen "Du und ich" - schließlich sehen im Skianzug doch irgendwie alle gleich aus. Gemein haben Aspen-Urlauber vor allem eins: Sie alle kommen zum Ski beziehungsweise Snowboardfahren. Das verbindet. Über 500 Kilometer Piste bieten die vier Berge Snowmass, Aspen Mountain, Aspen Highlands und Buttermilk, die zum Skigebiet Aspen/Snowmass gehören. Den Hausberg Aspen Mountain erreicht man mit der Gondel direkt vom Ort aus. Wer sich für eine rote entscheidet, kann sich sogar mit seiner eigenen Musik über einen iPod Anschluss auf den Skitag einstimmen.
Das Pistenniveau am Aspen Mountain, auch Ajax genannt, ist vor allem für gute bis sehr gute Wintersportler geeignet. Auch das sogenannte "treeskiing", also das Skifahren zwischen Bäumen hindurch ist hier legendär. Und nicht erschrecken, zwischen den Wäldern haben Fans Schreine in Gedenken an Berühmtheiten wie Elvis Presley, John Denver oder Marilyn Monroe errichtet. 300 Sonnentage und bis zu 12 Meter Schnee pro Jahr machen Aspen zu einem der beliebtesten Wintersportgebiete der USA.
In Snowmass, nur wenige Kilometer von Aspen entfernt und kostenlos mit dem Ski-Shuttle zu erreichen, gibt es Pisten auf jedem Niveau. Von der grünen (Pistenniveau blau) bis zur double diamond (Pisteniveau schwarz). Und das beste: Wer sich abends entschließt, am nächsten Tag auf einem der drei anderen Berge zu fahren, kann in jedem Skigebiet seine Ausrüstung abgeben, die dann über Nacht in das Zielgebiet transportiert wird. So erspart man sich das lästige Schleppen. In Highlands, dem Lieblings-Skigebiet der Einheimischen, ist der sogenannte Highland Bowl berühmt berüchtigt. Berühmt für die tolle Aussicht, die man von der Spitze auf 3744 Metern hat und berüchtigt für den steilen Aufstieg, den man leider auf dem letzten Stück ohne Lift mit dem Skigerät auf dem Rücken bewerkstelligen muss. 45 schweißtreibende Minuten lohnen aber allemal.
Das hübsche Silberminen Städtchen aus viktorianischer Zeit hat neben jeder Menge Schnee auch Kultur und Geschichte zu bieten. Anders als die meisten Skigebiete der USA ist Aspen ein historischer Ort, der über viele Jahre gewachsen ist. Auf der Hauptstraße säumen kleine alte Häuser die Straße. Darunter auch das Hotel Jerome - das älteste Hotel der Stadt mit einer mondänen Eingangshalle und der gemütlichen Jay Bar. Neben dem Aspen Art Museum, das wechselnde Ausstellungen beherbergt, ist Aspen auch stolz auf das Wheeler Opernhaus, dass zu den ältesten Gebäuden der Stadt zählt. Kunst auf der Piste gibt es direkt auf dem Skipass. Dieses Jahr durfte die schwedische Künstlerin Mamma Anderson den Skipass, den es nur in einer limitierten Auflage gibt, verschönern. Und wer in Snowmass aufmerksam ist, kann einer Audio-Installation von Susan Phlippz direkt auf der Piste lauschen.
Es gibt zwar beheizte Gehwege, Trüffel-Fritten und den berühmten Champagner-Pulverschnee - trotzdem ist Aspen nicht nur Ziel für Superreiche. Günstige Übernachtungen bietet zum Beispiel das St. Moritz Lodge & Condominiums ab 99 Dollar pro Zimmer. Manche Zimmer verfügen über eine Kitchenette zur Selbstverpflegung. Preiswertes Essen beschafft man sich entweder im Supermarkt oder aber in einem der Schnellrestaurants die günstig Pizza und Burger servieren. Günstiger sind auch Unterkünfte in den Nachbarstädten von Aspen, zum Beispiel in Basalt, Carbondale, und Glenwood Springs. Viel Geld kann man vor allem beim Liftticket sparen. Je früher man dieses bucht, desto besser. Teuer wird es direkt vor Ort. Dann müssen Urlauber mit fast 100 Dollar pro Tag rechnen.
www.aspensnowmass.com, Informationen zu attraktiven Packages in Aspen/Snowmass gibt es direkt auf der Site: www.stayaspensnowmass.com/p-last-minute-specials.php.
Um sich den Traum vom Skifahren in Aspen/Snowmass zu erfüllen, bieten Reiseveranstalter wie zum Beispiel Faszination Ski attraktive Angebote ab 1250 Euro inklusive Flug, Hotel und Liftpass für eine Woche an. Wichtig: Immer frühzeitig buchen und lieber pauschal.
Wem ein größeres Urlaubsbudget zur Verfügung steht, dem sind die Unterkünfte Limelight Lodge und St. Regis zu empfehlen.
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Quelle: t-online.de
Dirk schrieb:
am 19. Januar 2011 um 09:18:29
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Aspen
Ein absoluter Hit. War im März 2010 dort und fahre auch dieses Jahr wieder. Macht süchtig. Absolut top Pisten, irres Personal mit
sehr guter Laune. Man muss es sehen und erleben. Es ist auch egal ob man reich ist oder nicht. Man wird anerkannt wie jeder andere. Viele Pelze habe ich auch nicht gesehen. Keine hochnäsigen Snops. Viele Leute kennengelernt. Essen und Trinken sind auch bezahlbar. 2 Pers. riesen Steaks,Wein ca. 120 Dolllar. Ist ca. 30 % teurer als Park-City. Aber auch 50% besser.
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