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Aussichtsplattformen weltweit: Spaziergang in schwindelerregender Höhe

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Spaziergang in schwindelerregender Höhe

12.09.2009, 12:34 Uhr | Z. Tomsic

Doch dies ist nicht die einzige Stadt, in der Urlauber etwas Nervenkitzel erleben können. Immer häufiger bieten Metropolen abenteuerliche Touren in luftiger Höhe an. In unserer Foto-Serie sehen Sie, was Wagemutige alles erleben können.

Etwas Nervenkitzel gefällig?Wer eine Städtereise macht, muss darauf nicht unbedingt verzichten. Immer häufiger eröffnen Metropolen so genannte "Skywalks", die abenteuerliche Touren in luftiger Höhe anbieten. So ein Spaziergang am Rande des Abgrunds ist inzwischen in Auckland, Macau und Sydney möglich. In unserer Foto-Serie sehen Sie, was Wagemutige vor Ort erleben können.




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Foto-SerieWeitere Aussichtsplattformen in den Alpen
Foto-Serie "Skywalk" am Grand Canyon
Foto-SerieSensationelle Aussichtsplattformen in Städten
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Frei schwebend über den Bergen: Nichts für schwache Nerven ist die neue Gipfelplattform "Top of Tyrol" im Stubaital, die den Tirol-Urlaubern einen besonderen Nervenkitzel bereiten soll. Sie ragt am Grat des Großen-Isidor-Gipfels in 3210 Metern Höhe in die Bergwelt hinein - umgeben von 109 Dreitausendern. Bei guter Sicht ist ein grandioser Blick über die Stubaier Alpen bis hin zu den Dolomiten möglich. Begehbar ist die neue Aussichtsplattform seit dem 27. Juni. Die ersten Bilder gibt es in unserer Foto-Serie. Neben der Gipfelplattform gibt es noch weitere Aussichtspunkte am Stubaier Gletscher. Bereits an der Bergstation Schaufeljoch genießen Besucher einen Bergblick bis nach Südtirol. Der Kleine Isidor ist ein Dreitausender zum Anfassen. Wer schwindelfrei und trittsicher ist, kann den Gipfel leicht besteigen. In zwanzig Minuten gelangen Wanderer vom Bergrestaurant "Jochdohle", Österreichs höchst gelegenem Restaurant auf 3150 Metern, zum Gipfel auf 3200 Metern und genießen von dort eine herrliche Aussicht. Das Bildstöckljoch, markanter Punkt bei der Überschreitung vom Stubai- ins Ötztal, bietet nicht nur eine grandiose Fernsicht, sondern verzaubert auch mit sagenumwobenen Geschichten, die sich an diesem Punkt ereignet haben sollen. Nach einer ausgiebigen Wanderung sorgt die Panoramaterrasse Eisgrat für die nötige Entspannung: Eine Liegestuhlzone lädt dort zu ausgiebigen Pausen bei strahlendem Sonnenschein ein.

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Foto-SerieDer atemberaubende Grand Canyon-"Skywalk"

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Spaziergang in über 190 Metern Höhe

Ein 1,20 Meter breiter Steg verhindert den Absturz in 192 Meter Tiefe: Die Attraktion im neuseeländischen Auckland ist nichts für schwache Nerven. Für umgerechnet etwa 60 Euro kann jeder einen Spaziergang machen - in Höhe der Kuppel des "Sky Towers", der mit seinen 328 Metern das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre ist. Geländer: Fehlanzeige. Mit einem Gurt gesichert, wird dabei der "Sky Tower" im Freien auf einem Stahlträger ohne Geländer umrundet. "Skywalk 360" nennen die Betreiber das luftige Vergnügen. Wer sich nicht an die Umrundung in luftiger Höhe gewöhnen kann, sollte als Alternative die Aussicht von einer der drei Plattformen oder durch die Panoramafenster des Restaurants im 54. Stock genießen. Weitere Attraktion am Turm ist unter anderem der "Skyjump", bei dem Touristen vom Turm springen und an einem Drahtseil fast im freien Fall zu Boden gelassen werden.

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Aussichtsplattformen in den Alpen
Foto-SerieDie "5 fingers"-Aussichtsplattform
Foto-SerieDer "Dachstein Sky Walk"
Foto-SerieSöldens aussichtsreiche Plattformen
Foto-SerieAussichtsplattform "Top Mountain Star"
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Foto-Serie Noch mehr Adrenalinkicks im Urlaub

Melbourne: Himmelfahrtskommando in den 88. Stock

Es scheint, als hängt man unvermittelt in der Luft - 300 furchteinflößende Meter über der Erde. "The Edge" heißt Australiens verrückteste Attraktion ganz oben im Wolkenkratzer Eureka Tower in Melbourne. Zunächst saust man mit dem schnellsten Aufzug der Südhalbkugel ins vollvergoldete 88. Stockwerk und steht dann auf der quasi höchsten Aussichtsterrasse der südlichen Hemisphäre fast 300 Meter über dem Erdboden. Doch der eigentliche Nervenkitzel kommt erst noch: Es ist "Die Kante", ein gläserner Würfel in der 88. Etage, der drei Meter weit aus der Fassade heraus gefahren werden kann. Erst wenn das ganz geschehen ist, wird das zunächst milchige Glas plötzlich glasklar und verschafft dem Besucher einen unvergesslichen Tiefblick. Begleitet wird er allerdings vom Gefühl, dass gerade der Boden unter den Füßen verschwindet, weil der Kubus ja rundum aus Glas ist. Abgerundet wird das beklemmende Vergnügen passenderweise vom Sound brechenden Glases und berstender Wände. "The Edge" kostet zwölf australische Dollar (zirka sechs Euro) Extraeintritt zu den 16,50 Dollar (zirka 8,30 Euro), die man bereits für den Lift ins Skydeck des Eureka Tower bezahlen muss. Fotografieren darf man nur auf der Aussichtsterrasse. Wer beweisen will, dass er wirklich den höchsten Glaskubus der Welt überlebt hat, der kann sich bei dieser Mutprobe fotografieren lassen, zahlt hierfür allerdings noch einmal extra.


Foto-SerieAustralien
Tipps von A bis Z Reiseführer Australien

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Spaziergang in über 190 Metern Höhe

Ein 1,20 Meter breiter Steg verhindert den Absturz in 192 Meter Tiefe: Die Attraktion im neuseeländischen Auckland ist ebenfalls nichts für schwache Nerven. Für umgerechnet etwa 60 Euro kann jeder einen Spaziergang machen - in Höhe der Kuppel des "Sky Towers", der mit seinen 328 Metern das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre ist. Geländer: Fehlanzeige. Mit einem Gurt gesichert, wird dabei der "Sky Tower" im Freien auf einem Stahlträger ohne Geländer umrundet. "Skywalk 360" nennen die Betreiber das luftige Vergnügen. Wer sich nicht an die Umrundung in luftiger Höhe gewöhnen kann, sollte als Alternative die Aussicht von einer der drei Plattformen oder durch die Panoramafenster des Restaurants im 54. Stock genießen. Weitere Attraktion am Turm ist unter anderem der "Skyjump", bei dem Touristen vom Turm springen und an einem Drahtseil fast im freien Fall zu Boden gelassen werden.

Foto-SerieNeuseeland
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Mehrere Städte-"Skywalks" locken

Auch in Asien und Australien gibt es Türme, auf denen man einen sogenannten "Skywalk" in schwindelerregender Höhe unternehmen kann: der "Macau Tower" in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau und der "Sydney Tower" in der gleichnamigen australischen Stadt. Zwar liegen die Skywalk-Plattformen der Konkurrenzangebote im Vergleich zu Auckland etwas niedriger (233 bzw. 260 Meter), doch nirgends ist der Pfad so schmal wie in Neuseeland. Die Betreiber des "Skywalk 360" sprechen sogar davon, dass der Spaziergang mindestens genauso nervenaufreibend ist wie der gesicherte Sprung vom Turm. Schließlich ist man wesentlich länger auf wackligen Beinen unterwegs und steht viel länger am Abgrund. Der einzige Trost: man muss nicht springen. Auf Sicherheit wird dabei großen Wert gelegt: Neben den ausgeklügelten Sicherungssystemen werden keine Ausflüge bei starkem Wind angeboten. Die speziellen Ganzkörperanzüge verhindern zudem, dass Besucher Gegenstände wie Handys oder Münzen verlieren - und damit Passanten gefährden. Und selbst wenn einem Besucher vor Schreck das Blut in den Adern gefriert, gibt es eine Lösung: hinsetzen und schon wird man an seinem Gurt wieder eingeholt.

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Chicagos Blick in den Abgrund

Der Blick geht zu Boden, doch wo der sein sollte, wandert der Blick weitere 412 Meter in die Tiefe. Die Attraktionen am Sears Tower in Chicago sind nichts für schwache Nerven. Die Aussichtsplattform Skydeck im 103. Stock eröffnete am 2. Juli "The Ledge" (zu deutsch: der Fenstersims), drei komplett verglaste Boxen, die aus dem eigentlichen Turm 1,20 Meter herausragen. Mit den neuen Glasbalkonen hoffen die Betreiber des Sears Tower, noch mehr Besucher anzulocken. Angst um ihre Sicherheit müssen Besucher laut Betreiber nicht haben. Die Glashülle besteht aus drei je 2,5 Zentimeter dicken Glasplatten, die zudem in zwei Schichten Spezialplastik eingefasst sind. Jede der Konstruktionen soll bis zu fünf Tonnen Gewicht tragen können. Das Gute für Besucher: Die Boxen sind Teil der Aussichtsplattform, der Zutritt ist im Preis von 15 Dollar (rund 11 Euro) inbegriffen. Bei der Idee für die Aussichtsboxen dürften sich die Macher auch bei anderen Attraktionen Inspiration geholt haben. Zum Beispiel beim Grand Canyon Skywalk, auf dem Besucher durch einen Glasboden mehr als einen Kilometer in die Tiefe schauen. Auch im kanadischen Toronto gibt es auf dem CN Tower eine Aussichtsplattform mit Glasboden.

Sehen Sie die tollen Ausblicke auch in unserer Foto-Serie.

Weitere Informationen
Sears Tower: 233 S Wacker Drive 3530, Chicago, IL 60606-6437, USA, +001 312-875-9696, www.theskydeck.com, www.searstower.com
Stubaier Gletscherbahn, Öffnungszeiten - täglich 8 bis 16 Uhr, Internet: www.stubaier-gletscher.com, Tel. +43 (0)5226 8141, E-Mail: info@stubaier-gletscher.com

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Quelle: t-online.de

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