05.11.2010, 09:25 Uhr
Ein Dingo. (Foto: imago)
Falsch verstandene Tierliebe kostet eine Australien-Urlauberin viel Geld. Die Fotografin fütterte Wildhunde auf der größten Sandinsel der Welt, Fraser Island. Die Tiere bekamen ihrer Ansicht nicht genug zu fressen. Das Füttern ist jedoch streng verboten, weil die Tiere oft aggressiv werden, sobald sie sich an Menschen gewöhnen. Die vermeintliche Tierliebe kostete die Touristin umgerechnet rund 28.000 Euro, wie australische Medien berichten. Für welche Vergehen Urlauber im Ausland sonst noch hohe Strafen bis zum Gefängnisaufenthalt drohen, sehen Sie in unserer Klick-Show.
Nach Angaben der örtlichen Wildhüter mussten sechs der angefütterten Dingos eingeschläfert werden, weil sie später Menschen anfielen. "Wir beschwören die Besucher von Fraser-Island, sich an die Regeln zu halten", sagte Kate Jones, Nachhaltigkeitsministerin im Bundesstaat Queensland der Zeitung "Courier-Mail". "Es geht nicht nur um ihre eigene Sicherheit sondern auch die von anderen, besonders die von Kindern." Die verurteilte Fotografin engagiert sich in einer Hilfsorganisation für den Schutz von Dingos.
Fraser Island ist ein populäres Touristenziel. Das Eiland, das die Aborigines in ihrer Sprache einst "Paradies" tauften, liegt vor Torquay an der australischen Ostküste im Bundesstaat Queensland, knapp 200 Kilometer nördlich von Brisbane. Die Insel ist 120 Kilometer lang, im Schnitt 15 Kilometer breit und umfasst 16 Mal die Fläche von Sylt. Fraser Island gilt als die größte Sandinsel der Welt und gehört seit 1992 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf der Insel kommt man praktisch nur mit Allradfahrzeugen voran, die Touristen in den Ortschaften Hervey Bay oder Rainbow Beach mieten können. Der 75-Mile-Beach im Osten der Insel dient für die Fahrzeuge als Highway sowie als Landebahn für Kleinflugzeuge.
Quelle: t-online.de , mro , dpa
ursus schrieb:
am 8. November 2010 um 07:07:39
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Strafe für's Füttern
es gibt schon Gründe das Füttern zu verbieten - die Hunde zerstören u.U. das Ökosystem - auch wenn's weh tut ist es gerechtfertigt
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Bhim schrieb:
am 6. November 2010 um 21:35:21
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28.000 Euro Strafe fürs Hunde füttern
Die "Perle der Schöpfung" - der Mensch, weiss wieder mal alles besser, entscheidet immer richtig und
greift wie selbstverständlich in die Abläufe der Natur ein. Natürlich hat er auch das alleinige Entscheidungsrecht über "Sein oder Nichtsein" auf diesem Planeten. Das ist schon eine ziemlich kranke Denke! Glückwunsch an die Australier, die solche harten Strafen wenigstens durchziehen und damit diesen Wildhunden ihren ohnehin schon spärlichen Lebensraum erhalten.
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bepo schrieb:
am 5. November 2010 um 19:32:22
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hunde füttern
wer läßt es zu, dass der eigene hund von fremden gefüttert wird ?
falsch verstandene tierliebe..
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