02.05.2011, 10:40 Uhr
Dieses Piktogramm sorgte nicht für den gewünschten Effekt. (Quelle: Archiv)
Jeder kennt den meist nicht sonderlich ansehnlichen Anblick: Halbnackte Touristen in Städten. Vorzugsweise wenn der Strand nicht weit ist, scheint die Verlockung groß zu sein "gerade mal eben" in Badekleidung durch historische Städte zu schlendern. Das ist meist nicht gern gesehen und um dem Treiben einen Riegel vorzuschrieben, hat Barcelona reagiert.
Wer allzu freizügig auf den Straßen flaniert, muss künftig mit Geldstrafen rechnen: Das Rathaus der beliebten spanischen Metropole stimmte dafür, "Nacktheit auf öffentlichen Plätzen" zu verbieten. Nacktbadende, die den Strandbereich verlassen, müssen demnach mit Strafzahlungen von bis zu 500 Euro rechnen, wer in Badesachen durch die Altstadt läuft, könnte mit bis zu 300 Euro dafür belangt werden.
In Barcelona grenzen die Strände und der Hafen direkt an zahlreiche Stadtviertel. Die Behörden der Stadt hatten bereits zuvor mit Postern versucht, Badegäste von zu viel Freizügigkeit in der Stadt abzuhalten. Darauf war ein durchgestrichenes Paar in Badesachen neben einem Pärchen in normaler Kleidung zu sehen, auf dem kein roter Strich prangte. Während Verkäufer und Souvenirshops in Strandnähe die neue Regelung begrüßten, gaben sich FKK-Fans entrüstet und sprachen von "Diskriminierung".
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Quelle: AFP
Ben Zinpumpe schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:25:04
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........... eine weise Entscheidung der ..............
Spanier. Diese FKK - Unsitte, egal woher sie kommt, geht mir auf den Nerv. Das
mindeste, was ich für Menschen in einem Land, indem ich zu Gast bin tun kann, ist deren Sitten und Gebräuche zu respektieren. Aber, wem sag ich das.
Beim derzeit stattfindenden Werteverfall kommt alles, was mit Kultur zu tun hat, aus der Mode.
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Zustimmender schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:23:08
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Grenzen müssen nicht schlecht sein
Solange ich nicht im ölverschmierten Overall ins Konzerthaus gehe, nicht im Faschingskostüm zur Arbeit
und nicht im sackigen Trainingsanzug zu meiner Freundin, werde ich auch Städte meiner Heimat und erst recht solche, in denen ich ausländischer Gast bin, nicht in Badehose oder Adamskostüm beehren. Sollte dies einer hier bei mir zuhause tun, hielte ich ihn für plemplem oder zurückgeblieben. FKK heißt bekanntlich FreikörperKULTUR. Die entwickelt sich zwar ständig, aber bitte nicht zum Neandertal.
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Günk schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:16:22
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Anstand
Karle schrieb "prüde"! Es hat mit Prüderie nichts zu tun, denn etwas Anstand würde jedem Urlauber in anderen Länder gut tun. Der
deutsche Michel kann sich eben nicht alles kaufen!
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