03.07.2009, 11:40 Uhr
Maschine des chinesischen Billigfliegers Spring Airlines (Foto: AFP)
Mit den Stehplätzen wolle man die Auslastung der Flugzeuge um 40 Prozent erhöhen und so der ständig steigenden Passagierzahlen Herr werden. Zhang Wuan, Sprecher der Airline, begründete dem Staatsfernsehen die Pläne auch mit der langen Lieferzeit von Flugzeugen. Man habe zwar 14 neue Maschinen bestellt, doch einige würden frühestens im kommenden Jahr geliefert. Bislang fliegen 13 Maschinen für die Gesellschaft. Laut Wuan könnte die Maßnahme 20 Prozent der Kosten sparen. Die neuen Plätze sollen Ähnlichkeit mit Barhockern haben. "Das wichtigste ist der Gurt. Dieser wird wie bisher um die Hüfte angelegt", sagte Wuan. Nach Angaben der Airline habe man sich schon mit Airbus besprochen, die die Vorschläge als sicher bezeichnet hätten.
Doch bevor die Pläne in die Tat umgesetzt werden können, braucht die Fluggesellschaft die Unterstützung der Regierung. Spring-Airlines-Präsident Wang Zhenghua gibt sich zuversichtlich, schließlich käme die Idee vom chinesischen Vize-Premier Zhang Deijang. "Er schlug vor, dass Passagiere für einen günstigeren Preis in der Lage sein sollten, ein Flugzeug wie einen Bus zu benutzen: ohne Sitz, ohne Gepäck zu verladen, ohne Essen und ohne Wasser - aber dafür zweckmäßig," sagte Zhenghua. Sobald man eine offizielle Bestätigung habe, werde man die neue Konfiguration ausprobieren. Die 2005 gegründete Spring Airlines bietet ausschließlich Flüge innerhalb Chinas an und bezeichnet sich selbst als Chinas erste Low-Cost-Airline.
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