08.03.2011, 12:43 Uhr
"Sand" oder "Kiesel" sind als Strandbeschreibung gängig. Aber pink, schwarz oder grün? In einigen Regionen der Welt schimmert der Zugang zum Meer in bunten Farbtönen. Wir erklären, wie die ungewöhnlichen Färbungen zustande kommen und zeigen die bunten Strände in unserer Foto-Show.
Auf Harbour Island auf den Bahamas sehen nicht nur Verliebte den Strand durch die rosa Brille. Der berühmte Pink Sand Beach ermöglicht den pinkfarbenen Zugang ins Meer, vor allem im Zwielicht kommt die ungewöhnliche Farbkombination zur Geltung. Grund dafür ist nach Angaben der Website harbourislandguide.com eine mikrobiologische Lebensform aus der Gattung der Kammerlinge mit einer roten Außenhülle, die am Strand angeschwemmt werden. Vermischt mit winzigen Stücken aus Korallen, Muscheln, Fels und Sand erscheint der Strand rosafarben.
Die Strände der Kanaren sind farblich vielfältig. Von weiß über goldfarben bis braun oder schwarz reicht das Spektrum. Die schwarzen Strände beispielsweise auf La Palma oder Lanzarote zeugen von der Erstehungsgeschichte der Inseln, bestehen sie doch aus schwarzem Lavasand. Zwei beeindruckende Vertreter sind El Golfo auf Lanzarote und Puerto Naros auf La Palma. Bei letzterem kommt noch ein weiteres Farbenspiel hinzu, wenn im Sonnenuntergang die dahinter liegenden Felsen rot leuchten. Dazu finden sich aber auch goldfarbene Sandstrände, beispielsweise auf der kleinen Insel La Graciosa oder weiße Sandstrände wie der Playa Orzola auf Lanzarote.
Im Süden des hawaiianischen Big Island findet sich der Green Sand Beach, der seine grünliche Farbe einem besonders seltenen Sand zu verdanken hat. Statt aus reinen Quarzkristallen besteht der Strand zum großen Teil aus sogenannten Olivinen, in deren chemischer Struktur auch Eisen und Magnesium vorkommt. Dadurch haben die einzelnen Kristalle (und der Strand) eine olivgrüne Farbe. Auf Gozo dagegen gibt es den San Bals Bay, dessen Sand den Strand orange erscheinen lässt. Der Strand der zu Malta gehörigen Mittelmeerinsel ist nicht nur wegen seiner originellen Farbe zu empfehlen: Da er etwas abgelegener und komplizierter zu erreichen ist, haben Besucher hier meist ihre Ruhe.
Vor allem in der Nähe großer Korallenriffe finden sich die schneeweißen, puderfeinen Strände, die schon auf Fotos Fernweh auslösen. Deren Herkunft ist allerdings oft weniger romantisch: Die feingemahlenen Skelette der Korallen bilden den Sand, der überwiegend aus Kalziumkarbonat besteht. Besonders schöne Beispiele für weiße Traumstrände sind der Clearwater Beach in den USA sowie der Whitehaven Beach in Australien. Doch auch an Traumzielen ist nicht immer alles schwarz oder weiß: Am Anse Céron im Nordwesten der Karibik-Insel Martinique ist der Sand vom naheliegenden Vulkan grau, was aber trotzdem gut zum smaragdgrünen Meer dort passt.
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Quelle: mro , t-online.de
LuPo schrieb:
am 13. März 2011 um 21:14:24
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Strand
Die " Spiaggia Rosa " bei der Inselkette La Maddalena (Sardinien) nicht vergessen
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charlyhegg schrieb:
am 13. März 2011 um 18:56:39
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Bunte Strände
so schön ist unsere Erde, und das auch oft ganz in unsrer Nähe
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