01.07.2011, 14:15 Uhr
Dänemark führt Grenzkontrollen ein. (Foto: dapd)
Dänemark hat am Dienstag mit den neuen permanenten Grenzkontrollen begonnen. An der Grenze nach Deutschland gebe lediglich Stichproben durch zunächst 30 zusätzliche Zöllner, sagte Steuerminister Peter Christensen der Nachrichtenagentur dpa in Kopenhagen.
Dänemark macht zum Auftakt der Sommerferien ernst mit den neuen Grenzkontrollen, versucht aber, die deutschen Urlauber zu beruhigen. Steuerminister Peter Christensen versicherte der Nachrichtenagentur dpa in Kopenhagen, nach dem Start zusätzlicher Zollkontrollen am Dienstag solle es "keine Staus oder sonstigen Behinderungen" geben.
Zunächst 30 zusätzliche Zollbeamte an Grenzübergängen mit Deutschland und 20 an Übergängen mit Schweden sollen ausschließlich Stichproben-Kontrollen zur Eindämmung grenzüberschreitender Kriminalität durchführen. "Die große Mehrheit der Reisenden wird nichts von den Kontrollen merken. Wir freuen uns auf die deutschen Urlauber", sagte Christensen.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) kritisierte die dänische Entscheidung. "Wir sind nicht glücklich darüber. Das haben wir deutlich gemacht", sagte er der dpa am Freitag in Kiel. "Wir wollen offene Grenzen und nicht geschlossene. Wir wollen mehr Personenverkehr und mehr Wirtschaftsverkehr." Er sehe die Kontrollen aber noch nicht ganz kommen. Wieder zurückgenommen werden könnten die Maßnahmen nach einem sozialdemokratischen Sieg bei den bis November anstehenden Parlamentswahlen in Dänemark. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen erfüllt mit den Grenzkontrollen eine Forderung der rechtspopulistischen DVP. Sie ist Mehrheitsbeschafferin im Folketing und hat seit zehn Jahren in dieser Funktion die betont harte dänische Ausländer- und Zuwanderungspolitik entscheidend mitbestimmt.
Christensen kündigte an, dass nach den derzeitigen Plänen bis 2014 auch zusätzliche Kontrollgebäude an dänisch-deutschen und dänisch-schwedischen Grenzübergängen fertig sein sollen. Außerdem sollen elektronische Überwachungsanlagen zum automatischen Einscannen von Autokennzeichen installiert werden.
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Quelle: dpa-AFX , dpa , dapd
europa zum Wühlmaus schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 11:20:59
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grenzkontrollen
Ich kann nur sagen: 4-te juni 1920 Grand-Trianon Versaill,die gröste Ungerechtigkeit und Abschlachtung eines Landes und
Nation in Europas Herz,genannt auch "Die Schande Europas"!!Bis heute ist NICHT vergessen!!-Die ganze Welt weist die WAHRHEIT,(und ist auch Bewiesen)troztdem ist nicht"geregelt" von die Grossmächte,WARUM NICHT???Warum muss diese Nation immer noch bluten??Und WIE LANGE NOCH?-über das sollte man auch sprechen offen in eine Gerechte Europa!!-"GERECHTIGKEIT FÜR U
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Wühlmaus schrieb:
am 10. Juli 2011 um 12:25:40
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deutsche Nation ein zweites Versaill ?
Wer hat denn die Zeit nach dem 1, WK denn erlebt? Nur der weiß, was Versailles (so heißt es korrekt)
bedeutet. Der Vergleich mit Versailles ist sehr an den Haaren herbeigezogen.
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Tobias schrieb:
am 6. Juli 2011 um 16:23:12
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Grenzkontrollen
Dänemark machts richtig-es sollte doch jedem Land überlassen bleiben was
es macht-ich finde die Bevormundung durch die EU geht mitlerweile zu weit.
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