20.01.2012, 11:26 Uhr | Markus Roman
Dieses Gästehaus würde sicher selbst zur Attraktion werden. Eine ungewöhnliche Mischung aus Fels und Hostel präsentierte das polnische Architekturbüro UGO in seinem Entwurf für das Hostel "Barcelona Rock" in Barcelona. Hinter der felsigen Fassade sollen sich neben Zimmern Entspannungsbereiche, Geschäfte und Cafés befinden, die Fassade selbst dient als Kletterwand. Sehen Sie die abenteuerlichen Design-Entwürfe in unserer Foto-Show.
Der Entwurf des ungewöhnlichen Hotels war der Beitrag des Architekturbüros zu dem Wettbewerb "Barcelona 2011 - Bohemian Hostel for Backpackers". Aufgabe war es, im Stadtviertel Barri Gòtic einen hundert Meter hohen Hotelturm zu entwerfen. Die Lage für das neue Haus wäre ideal: In unmittelbarer Nähe zum Museum für moderne Kunst, als Teil des alten Stadtkerns. Nach der Vorstellung UGOs könnte "Barcelona Rock" selbst zu einem Wahrzeichen werden, wie etwa die Sagrada Familia oder der Torre Agbar. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob das Hotel jemals gebaut wird. Gegenüber t-online.de sagte ein Vertreter des Architekturbüros, dass man noch keinen Investor habe. Auch über die Höhe der möglichen Kosten gab es keine Angaben.
Eine Idee, woher man das Material für das ungewöhnliche Hostel nehmen könnte, hat man bei UGO schon. Der Fels solle vom nahe gelegenen Berg Montserrat kommen, der höchsten Erhebung Kataloniens. Der Sandstein des Gebirges wurde bereits für viele Häuser der Altstadt verwendet. Der Aufbau soll aus etwa vier Meter hohen Steinblöcken bestehen, die auf Zement-Pfeilern lagern. Der Stein sorge zudem für so etwas wie eine natürliche Klimaanlage, indem er am Tag kühle und in der Nacht gespeicherte Energie abgebe. Im Inneren des Hostels sollen sich 50 Zimmer mit Fenstern befinden, ein Spa, ein Fitnesscenter, ein Kino, eine Bar, eine Kletterwand für Anfänger, sowie ein Swimming Pool befinden. Außen gibt es auf dem Dach eine Aussichtsplattform und den Fels selbst, der als Kletterwand für erfahrene Kletterer dienen soll. Laut UGO soll man sich sogar Ausrüstung ausleihen können, um ähnlich wie in einem alpinem Basecamp direkt am Fels übernachten zu können.
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Quelle: mro
Bernhard schrieb:
am 23. Januar 2012 um 15:34:06
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WOW
WOW - eine der besten Architekturideen überhaupt!!! Hoffentlich wird die nicht von überzogenen Sicherheitsanforderungen kaputt gemacht.
Am Berg ist jeder für sich selbst verantwortlich - aber ob man das auch in der Stadt durchsetzen kann? Ich hoffe es! Loose Steine und Biwaks von welchen Gegenstände runterfallen können wären jedoch in der Tat ein Problem. Dennoch - Mut haben und bauen! :-)
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Dr. Panikpille schrieb:
am 20. Januar 2012 um 15:25:19
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Städte im selben Design
Ein "Fels" als Hotel,
einfach genial.
Allerdings stelle man sich vor man gehe morgens zur Arbeit und am
Hotel vorbei sieht dann die abgestürzten Kletterer im Boden stecken.Na ja, Geschmacksache!
Aber als Hotel und Erlebnishotel super Sache!!!
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Bergwanderer schrieb:
am 20. Januar 2012 um 14:26:47
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?!
Zimmerzugang nur über V+ im Vorstieg.
In der WodkaDobje-Scharte auf dem 2.Band der Normalroute darf auch biwakiert werden(im Bild
oberhalb der Mitte links).
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