08.06.2011, 14:35 Uhr
Die geplante Bergstation in Reißeck sieht wie ein riesiger Kobrakopf aus (Grafik: Zechner & Zechner ZT GmbH)
Je ausgefallener, desto besser - scheint neuerdings das Motto der Bergwelt zu sein. Zahlreiche alpine Destinationen schmücken sich mit spektakulären Aussichtsplattformen oder Bergstationen. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Reißeck in Österreich mitmischen möchte. Die dafür zuständige Verbund Tourismus GmbH plant eine neue Bergstation in 2250 Metern Seehöhe, die stark an einen riesigen Kobrakopf erinnert und sich idyllisch in die Landschaft einbettet. Im Gebäude sollen die Bergstation der Reißeck Höhenbahn, ein Bergrestaurant sowie ein Info- und Ausstellungsbereich untergebracht werden. Das ausgefallene Design ist ein Entwurf des Architekturbüros Zechner & Zechner aus Wien, das damit beim internationalen Wettbewerb 2011 den ersten Preis gewann. Schauen Sie sich das spektakuläre Projekt in unserer Foto-Show an.
Charakteristisch für das Gebäude sind unterschiedlich ausgeprägte Räume. Während das in den Hang integrierte und zum Außenraum abgeschlossene Erdgeschoss Assoziationen zu Höhlen und Tunnels weckt, verstärkt es den Kontrast beim Austritt ins Freie oder ins offen gestaltete Restaurant. Ökologisch soll es zudem auch noch sein. Thermische Solarkollektoren nutzen die Sonneneinstrahlung zur Warmwasserbereitung und zum Heizen. So wird ein hoher Anteil des Energiebedarfs allein durch Sonnenenergie abgedeckt.
Das in Kärnten gelegene Ferienziel ist perfekt für kleine und große Naturbegeisterte. Mehrere Wanderwege laden zu einem entspannten Spaziergang ein. Sehr beliebt ist der einfache Reißeck Rundwanderweg. In gerade mal einer halben Stunde ist man am Großen Mühldorfer Stausee in 2319 Metern Seehöhe. Empfehlenswert sind auch der Riekenthörl (2525 Meter), Hochkedl (2558 Meter) und das Große Reisseck (2965 Meter). Wem dies nicht anstrengend genug ist, findet entlang der Kletterroute "Bella Vista" den perfekten Spielplatz, der vor allem das Herz von Alpinisten höher schlagen lässt. Der Höhepunkt ist allerdings die Reißeck-Standseilbahn, mit der Besucher innerhalb von 25 Minuten einen Höhenunterschied von 1516 Metern bewältigen, bei teilweise 82-prozentiger Steigung. Die atemberaubende Strecke verläuft von der Talstation "Zandlach" zur Bergstation "Schoberboden".
Weitere Informationen zum aktuellen Projekt finden Sie unterwww.verbund.com/tm/de/ und www.zechner.com
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Quelle: t-online.de
Das ist in Tourismusregionen so schrieb:
am 23. Juni 2011 um 21:26:21
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Wenn die Geld riechen
hackt es bis zum Bürgermeister komplett im Hirn aus.Arbeitete über die Wintersaison in St.Anton.Was man da beim
Bedienen mitbekommt, ist der Gadaffi ein Kindermädchen an Moral und Ethik.
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Gehe gerne Wandern, aber wenn das der Siegmund Freud sieht, oh je schrieb:
am 23. Juni 2011 um 20:35:08
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Aber wenn ich so etwas sehe
Gehe ich lieber in den Bayrischen Wald oder in das Erzgebirge.Da ist Heimat noch Heimat.Und wenn das die Leute
Pflegen und ein Österreichischer Tourismusmanager meint das ist gut was da gemacht wird, wertet die Deutschen Urlaubsgebiete unglaublich auf.Also, lasst Sie doch Ihr einziges Grundkapital, die Natur, versauen.Siegmund Freud würde sich im Grab umdrehen, vor lachen.
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Cato 2010 schrieb:
am 23. Juni 2011 um 17:40:53
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Reißeck
Diese Architektur steht in einem krassem, unharmonischen Verhältnis zur Schönheit der Bergwelt und ist ein Projekt, das
menschlichen Größenwahn
und Architektenmurks in Beton gießt.
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