24.06.2011, 08:34 Uhr | HolidayCheck, t-online.de
Urlaub - endlich raus aus den dicken Klamotten und rein in die Badehose. Aber Vorsicht! Zu viel nackte Haut kann schnell sehr teuer werden. Und dann ist die gute Laune vorbei. In vielen beliebten Urlaubsorten wird es nämlich gar nicht gerne gesehen, wenn Urlauber sich zu freizügig zeigen oder gar FKK praktizieren. Ein Beispiel: Das Bikini-Verbot im Hippieparadies Goa. Dort darf nicht mehr so viel Haut gezeigt werden. HolidayCheck.de hat die die merkwürdigsten und kuriosesten Nacktverbote der Welt zusammengetragen, lesen Sie diese auch in unserer Foto-Show.
Die Hauptstadt Kataloniens ist mit einem wunderbaren Sandstrand gesegnet. Für die Stadtväter Barcelonas ist das eher ein Fluch: Nackte Touristen stören ihrer Meinung nach den Blick auf La Rambla, Sagrada Família und Gotisches Viertel. Deshalb haben sie "Nacktheit auf öffentlichen Plätzen" verboten. Wer in Badeklamotten durch die Stadt läuft, muss mit 300 Euro Strafe rechnen.
"Minirock verboten" heißt es in der kleinen Stadt in der Nähe von Neapel. Und das im Land von Casanova und Amore! "Wir sind hier schließlich nicht auf Mallorca", argumentiert Bürgermeister Luigi Bobbio und verteidigt die Maßnahme. Verstöße dagegen werden mit bis zu 500 Euro geahndet.
"Oben ohne" baden und sonnen ist in Frankreich generell akzeptiert – nur eine kleine Gruppe der Inselbewohner auf Korsika wehrt sich heftig: Hier sind 150 Euro Strafe für jede Frau fällig, die sich obenrum frei macht und sich dabei auch noch erwischen lässt. Deshalb lieber die Hüllen nicht fallen lassen oder ausgeschilderte Strandplätze aufsuchen.
Das war ja klar: Gottes Geschöpfe müssen im Vatikan Gottes Schöpfung verbergen. Während bislang Trägerärmel sowie kurze Hosen und Röcke nur am Camposanto verboten waren, gilt das Verbot nun im ganzen Vatikan. Findige Händler haben das zum lukrativen Geschäft gemacht: Sie verkaufen Hosen aus Papier zum Einmalgebrauch für einen Euro.
Das Ende des berüchtigten Nacktbadestrandes Palm Beach an der Côte d‘Azur ist dem Besitzer eines angrenzenden Jachtclubs zu verdanken. Sein Argument: Der Schutz seiner Segelschüler vor entblößten Hinterteilen. Wer nun als Nackedei ertappt wird, muss ein elf Euro teures Knöllchen bezahlen - Unbelehrbare erwartet eine Sicht mit Gitterstäben.
Schock am frühen Morgen für Anwohner des Schweizer Kantons: Wanderer, die hüllenlos bis auf Rucksack und Wanderstock an Grundstücken vorbeispazieren. Das ungläubige Augenreiben hat aber ein Ende: Freigelegte Intimbereiche und nackte Hintern gehören der Vergangenheit an. Ansonsten fallen für Nacktwanderer 200 Franken, umgerechnet rund 170 Euro, Bußgeld an.
Tempelbesuch ohne Erlaubnis von Bikini und Badehose? Das könnte das Hippieparadies gerade noch verkraften. Aus Respekt vor dem über 450 Jahre alten Tempel wurde das Verbot eingeführt. Doch nun kommt es extremer: Nicht einmal mehr an Strand und öffentlichen Plätzen darf nackte Haut gezeigt werden. Fahrradfahren oder Spaziergänge "oben ohne" sind passé.
10-Dollar-Strafe für ärmellose Hemden: Ein Uraltgesetz aus dem Jahr 1898 verbietet es in den Parks von Baltimore zu viel Arm zu zeigen. Das in die Jahre gekommene Gesetz wird heute belächelt. Der kleine Bundesstaat Maryland ist bekannt für seine skurrilen Gesetze aus früheren Jahrhunderten. So dürfen beispielsweise auch keine Löwen mit ins Kino genommen werden.
T-Shirt freies Autofahren? Lieber nicht, sonst gibt’s Ärger! Die Polizei ist den Sittenbrechern fix wie nix hinterher und kassiert mehrere 100 Baht. Umgerechnet sind das bis zu acht Euro. Sollte keine Klimaanlage vorhanden sein, dann lieber schwitzen statt entkleiden. Vor dem Urlaub also erst mal einen Hitzetest für den Fall der Fälle erproben.
Schnell in Shorts oder Bikini geschlüpft und auf geht’s zum Badestrand. Doch so einfach läuft das auf der kleinen Insel nicht: Der Ausflug zum Strand – egal ob vom Hotel oder Schiff aus - sollte nicht in Bademoden vorgenommen werden. Sonst winken die Grenader Polizisten zur Begrüßung mit einem Strafzettel im Wert von 270 Dollar.
Das Bundesgericht des Landes entschied im November 2011 in einem Grundsatzurteil, dass Nacktwandern in der Schweiz bestraft werden kann. Im vorliegenden Fall musste ein Nacktwanderer, der im Kanton Appenzell Ausserrhoden unterwegs war, rund 80 Euro Geldbuße zahlen.
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Hans schrieb:
am 19. August 2011 um 14:47:20
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FKK
FKK sollte nur an ausgewiesenen Stränden erlaubt sein. Manche FKK-Anhänger sehen einfach ekelig aus. Das grenzt schon an visuelle
Umweltverschmutzung.
Mit Intoleranz hat das übrigens nichts zu tun. Ich erwarte auch Toleranz von den Nackten !!!
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frank schrieb:
am 1. Juli 2011 um 16:34:14
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Aussehen egal
Die Spanner und Perversen, die Probleme mit dem Aussehen der FKK-ler haben, gehören genauso wenig an den FKK-Strand, wie die
FKK-ler in die Städte. Am FKK-Strand, wie auch in der Sauna sind Gaffer unerwünscht. Alter und Aussehen spielt daher keine Rolle. An Gemischt - Badestränden haben die angezogenen und die nackten auch keine Probleme sich miteinander zu unterhalten. Es ist nur eine Frage der Akzeptanz. Leider liegt es in der Natur des Menschen, Minderheiten zu verachten und zu beschimpfen.
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Susi schrieb:
am 1. Juli 2011 um 16:16:03
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Gehe nur nackt am Strand
In diesen irren Ländern würde ich nie Urlaub machen.Die sind doch total verklemmt, verstecken sich hinter den
Dünen und hol...! Niemals dort in Urlaub fahren würde ich sagen, ich spare mir so viel Geld und bleibe an den deutschen Küsten wo ich Mensch sein kann und kein sexual Objekt.
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