29.07.2011, 13:31 Uhr
Flugzeug von Austrian Airlines (Foto: Austrian Airlines)
Austrian Airlines (OS, AUA) verlor zuletzt vor 51 Jahren ein Flugzeug bei einem Unfall. Es handelte sich um den bisher einzigen tödlichen Unfall in der 53jährigen Geschichte der Fluglinie. Eine Anfang 2004 bei München verunfallte Maschine wurde wieder repariert und zählt daher nicht als Totalverlust. Im Flugbetrieb der letzten Jahre gab es kaum ernstere Zwischenfälle. Im Juni 2011 kam es zu einer Unterschreitung des Mindestabstands zwischen einer 737 mit einer 747 im Landeanflug auf Wien. Das Gesamtalter der Flotte ist leicht oberhalb des europäischen Normalbereichs. Ein bedeutender Teil des Streckennetzes wird von saisonalen Witterungsbedingungen (Eis & Schnee) beeinflusst sowie von topografischen Besonderheiten (Bergen) bestimmt. Austrian Airlines ist ein Mitglied der Star Alliance und ist im Besitz des Sicherheitszertifikats der IOSA. Seit 2009 ist die Austrian Airlines mehrheitlich im Besitz der Lufthansa AG.
Airlinecodes Austrian Airlines | OS / AUA |
Gegründet | 1958 |
Land/Heimatflughafen | Österreich / Wien |
Abflughäfen Deutschland | Berlin-Tegel / Düsseldorf / Frankfurt / Hamburg / Köln / Leipzig / München / Stuttgart |
Website Austrian Airlines | www.aua.com |
Allianzen | Star Alliance |
Passagieraufkommen 2010 in Tsd. | - |
Flotte Austrian Airlines | Durchschnittsalter der Flotte |
7x Airbus A319 | 6,4 Jahre |
9x Airbus A320 | 11,7 Jahre |
6x Airbus A321 | 13,4 Jahre |
2x Boeing 737-600 | 11,0 Jahre |
2x Boeing 737-700 | 10,2 Jahre |
7x Boeing 737-800 | 8,5 Jahre |
6x Boeing 767-300 | 15,5 Jahre |
4x Boeing 777-200 | 10,1 Jahre |
9x DHC-8-400* | 8,8 Jahre |
9x Fokker 70* | 15,9 Jahre |
15x Fokker 100* | 18,2 Jahre |
* = fliegt für Tochtergesellschaft Austrian Arrows | |
Gesamtdurchschnitt | 12,7 Jahre |
IOSA Sicherheitszertifikat | vorhanden |
Sicherheitsrating* | 0,000 |
Letzte Unfälle mit Flugzeugverlusten | |
05.01.2004 | München, Deutschland, Fokker 70: Im Endanflug auf München sinkt die Triebwerksleistung so drastisch ab, dass die Piloten nicht mehr die Landebahn erreichen konnten. Die Piloten waren zu einer Notlandung auf freiem Feld gezwungen, bei der niemand ernsthaft verletzt wurde. Ursache des Leistungsabfalls war Eisbildung in den Triebwerken. Die stark beschädigte Maschine wurde wieder repariert. |
Flugzeugverluste* | 1 |
Todesopfer* | 0 |
Schwerster Zwischenfall | 26.09.1960 mit 31 Todesopfern |
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Airline-Bewertung: Austrian Airlines
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Stand der Daten Juli 2011
Quelle: jacdec
*Erläuterungen zum Index und Erhebungszeitraum:
Bei der Untersuchung der Airlines wurde die Zahl der Flugkilometer ins Verhältnis zur Zahl der Unfälle und der dabei ums Leben gekommenen Passagiere gesetzt. Der Erhebungszeitraum bezieht sich auf die letzen 30 Jahre, d.h. von 1981 bis 2011. Damit ergibt sich für die besten Fluggesellschaften der Rangliste die bestmögliche Sicherheitsrate von 0,000. Ferner fließt in den Index eine Mitgliedschaft im IOSA (IATA Operational Safety Audit) ein. Ein IOSA Zertifikat erhält eine Airline, die international festgelegte Sicherheitsstandards im Flugbetrieb einhält. Ist eine Airline dort nicht zertifiziert erhöht sich der Index um 0,001. Bei Airlines mit dem Vermerk k.A. (keine Angabe) war aufgrund unvollständiger Daten keine Bewertung möglich.
Quelle: t-online.de
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