25.10.2010, 12:39 Uhr
Flugzeug von Hamburg International (Foto: Hamburg International)
Hamburg International (4R, HHI) blieb seit der Betriebsaufnahme vor 11 Jahren von einem tödlichen Unfall und einem Flugzeug-Totalverlust verschont. Es wurden kaum Zwischenfälle aus den letzten Jahren bekannt, was auch an dem geringen Verkehrsaufkommen liegt. Das Flottenalter lag sehr weit unter dem europäischen Durchschnitt. Dank kontinuierlicher Neuauslieferungen verfügte Hamburg International über eine der jüngsten Flotten in Europa. Das Streckennetz von Hamburg International umfasste einige kleinere Flughäfen mit z.T. limitierter Infrastruktur und erschwerten Anflugbedingungen. Im Oktober 2010 wurde der Flugbetrieb aufgrund eines Insolvenzverfahrens eingestellt.
Airlinecodes Hamburg International | 4R / HHI |
Gegründet | 1999 |
Land/Heimatflughafen | Deutschland / Hamburg |
Abflughäfen Deutschland | Berlin-Tegel / Düsseldorf / Friedrichshafen / Hamburg / Karlsruhe-Baden / Leipzig / München / Saarbrücken / Weeze |
Website Hamburg International | www.hamburg-international.de |
Allianzen | keine |
Passagieraufkommen 2009 in Tsd. | k.A. |
Flotte Hamburg International | Durchschnittsalter der Flotte |
8x Airbus 319 | 1,7 Jahre |
1x Boeing 737-700 | 9,2 Jahre |
Gesamtdurchschnitt | 2,5 Jahre |
IOSA Sicherheitszertifikat | nicht vorhanden (in Vorbereitung) |
Sicherheitsrating* | 0,001 |
Letzte Unfälle mit Flugzeugverlusten | |
- | - |
Flugzeugverluste* | - |
Todesopfer* | - |
Schwerster Zwischenfall | 19.08.2001 - Boeing 737-700, Istanbul, Intl. Flughafen, Türkei: Bei der Landung in regnerischen Bedingungen rutschte die 737 von der Landebahn in kam erst auf unebenem Untergrund zum Stehen. Es gab keine Verletzten. |
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Airline-Bewertung: Hamburg International
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Fußnoten:
Stand der Daten Juli 2010
Quelle: jacdec
*Erläuterungen zum Index und Erhebungszeitraum:
Bei der Untersuchung der Airlines wurde die Zahl der Flugkilometer ins Verhältnis zur Zahl der Unfälle und der dabei ums Leben gekommenen Passagiere gesetzt. Der Erhebungszeitraum bezieht sich auf die letzen 30 Jahre, d.h. von 1979 bis 2009. Damit ergibt sich für die besten Fluggesellschaften der Rangliste die bestmögliche Sicherheitsrate von 0,000. Ferner fließt in den Index eine Mitgliedschaft im IOSA (IATA Operational Safety Audit) ein. Ein IOSA Zertifikat erhält eine Airline, die international festgelegte Sicherheitsstandards im Flugbetrieb einhält. Ist eine Airline dort nicht zertifiziert erhöht sich der Index um 0,001. Bei Airlines mit dem Vermerk k.A. (keine Angabe) war aufgrund unvollständiger Daten keine Bewertung möglich.
Quelle: t-online.de
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