20.05.2010, 09:41 Uhr
Der Euro ist im Ausland oft teurer als daheim (Foto: Imago)
Auch wenn die Temperaturen noch keinen Sommer spüren lassen, so steht er doch vor der Tür - der Sommerurlaub. Viele begeben sich für die alljährliche Arbeitsunterbrechung ins Ausland, um weg von zuhause den Alltag hinter sich zu lassen. Doch mit der Kaufkraft des Euro sieht es momentan nicht mehr allzu gut aus. Wir sagen Ihnen, in welche Länder sich die Reise lohnt. Wo der Urlaub am billigsten ist, verrät diese Übersicht.
Deutsche Urlauber bekommen einer Untersuchung zufolge vor allem in mittel- und osteuropäischen Ländern besonders viel für ihr Geld. Die Kaufkraft des Euro für deutsche Reisende ist insbesondere in Polen hoch, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mitteilte. Dort erhalten Urlauber demnach für nur einen Euro Waren und Dienstleistungen, für die sie in Deutschland 1,21 Euro zahlen müssten. Ähnlich günstig sei das Kaufkraftniveau in Ungarn, wo ein Euro aus deutscher Sicht 1,16 Euro wert sei sowie in Kroatien (1,09 Euro).
Vergleichsweise wenig für ihr Geld bekämen deutsche Urlauber hingegen in Skandinavien, in der Schweiz und in Frankreich, teilte der BdB mit. Für einen Euro erhielten Reisende in Dänemark Waren und Dienstleistungen im Gegenwert von lediglich 79 Cent, in der Schweiz seien es 80 Cent und in Schweden 87 Cent. Ähnlich niedrig sei die Kaufkraft für deutsche Urlauber in Frankreich mit 88 Cent. In Griechenland liege das Kaufkraftniveau aus deutscher Sicht bei 96 Cent und damit genauso hoch wie in Spanien.
Ein schwächer gewordener Euro, die Ölpest im Golf von Mexiko und neue Gepäckbeschränkungen bei Fluggesellschaften: Für USA-Urlauber gab es zuletzt keine guten Nachrichten. Doch die deutschen Reiseveranstalter bleiben gelassen, wie die Tourismusmesse Pow Wow in Orlando im US-Bundesstaat Florida gezeigt hat. Dass wegen des schlechteren Wechselkurses von Euro und US-Dollar demnächst für Reisende die Preise steigen, erwarten die Unternehmen nicht.
"Bei den Hotels sehen wir stabile Preise sowohl für das Geschäft im Rest des Jahres, als auch für den Sommer kommenden Jahres", sagt Claudia Henze-Dynio vom Thomas-Cook-Konzern. Für einzelne Reiseziele kündigt sie sogar günstigere Preise an: "In Las Vegas gibt es derzeit viele Hotelbetten, die aber mit der noch schwachen Inlandsnachfrage nicht belegt werden. Hotels mit bis zu 4000 Betten müssen gefüllt werden. Da gibt es dann immer mal wieder die Möglichkeit, ein Fünf-Sterne-Hotel für 25 Euro zu bekommen."
Um attraktive Preise auch bei teuren Zielen wie New York anbieten zu können, hat zum Beispiel FTI vor mehreren Jahren den Nachbarstaat New Jersey ins Programm genommen. "Wir sagen unseren Kunden, wie sie von New Jersey nach Manhattan kommen. Daher ist dieses Angebot gut angekommen", erläutert Heike Pabst. Andere Destinationen machen sich solche Sorgen nicht: "Die Südstaaten haben ein Preisniveau, das halb so hoch ist wie das New Yorks. Das macht sich bei einer klassischen Rundreise mit Atlanta, Chattanooga, Nashville, New Orleans und Memphis schon bemerkbar», sagt Wolfgang Streitbörger, Repräsentant der Südstaaten Tennessee, Mississippi und Georgia in Deutschland.
Eine Unsicherheit bleibt aber doch: der von US-Präsident Barack Obama unterzeichnete "Travel Promotion Act". Touristen, die nicht mit einem Visum in die USA einreisen, sollen in Zukunft zehn US-Dollar dafür zahlen. Wie das genau ablaufen soll, ist aber noch nicht klar. "Auch das sehe ich gelassen", meint Krause-Dünow. "Zehn Dollar sind noch ein verträglicher Betrag. Ich sehe das nicht vor dem nächsten Jahr kommen." Die Anmeldung unter https://esta.cbp.dhs.gov gilt für zwei Jahre und ist seit 2009 verpflichtend für alle Menschen aus 36 Ländern, die als Touristen oder Geschäftsleute ohne Visum in die USA reisen wollen. Zu den Ländern zählen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Quelle: dpa-tmn , t-online.de , AFP
lucky schrieb:
am 24. Mai 2010 um 19:11:42
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Euro im Ausland
Die Bank hat die Slowakei übersehen !!!
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direi schrieb:
am 24. Mai 2010 um 18:34:18
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Urlaub
Vor Einführung des Euros war ein Hauptargument die Verbilligung für Reisende in die europäischen Nachbarländer. Können Sie sich
noch erinnern. Nein hieß es da, nichts wird sich verteuern bei Euroenführung. Heute kennt man die Realitäten.
IInteressengruppen, die über die Medien dirigieren und einen riesen Einfluß ausüben. Besonders auf Massen die ungebildet sind. Es werden Mengen an Euros vernichtet (ist das Gegenteil von Inflation), damit sinken die Schuldennatürlich, für Jeden!
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direi schrieb:
am 20. Mai 2010 um 10:40:31
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Kaufkraft Euro
so ein Blödsinn! Komme gerade aus Frankreich, wo ich ein Ferienhaus besitze. Die Preise sind dort moderater als bei uns! Die
Franzosen verdienen nicht mehr als die Deutschen und die Währung ist Euro! Was wird hier für eine Desinformation und Panikmache geschürt. Ist wohl der lange Arm der Finanzwelt? Wenn das so weiter geht haben wir bald den Kommunismus wieder am Hals!
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