01.12.2011, 16:14 Uhr | A. Faude
Hamburg mal anders: Tipps für Fortgeschrittene (Quelle: mediaserver-hamburg.de, Planetarium Hamburg/Hersteller)
"König der Löwen" angeguckt, über die Reeperbahn spaziert und morgens um fünf zum Fischmarkt gewankt - alles tolle Hamburg-Erlebnisse. Doch wer die Stadt zum zweiten oder dritten Mal besucht, sucht abseits von Hafenrundfahrt und Jungfernstieg-Bummel den besonderen Einblick. Wir hätten da ein paar Vorschläge, die auch in unserer Foto-Show zu sehen sind. Haben auch Sie witzige Ideen für einen Hamburg-Besuch? Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar.
Nach Berlin und München behauptet sich Hamburg als drittstärkster Anziehungspunkt für Gäste in Deutschland. Knapp neun Millionen Übernachtungen verzeichnete die Stadt im vergangenen Jahr. Ob jetzt zum Besuch der Weihnachtsmärkte, zum Silvesterfeiern oder erst im kommenden Frühjahr - ein Hamburg-Trip wird gerne verschenkt. Die Klassiker unter den Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel Speicherstadt, "Michel" oder der Tierpark Hagenbeck. Doch wer weiß schon, dass im Clubheim des FC St. Pauli ein leckerer Mittagstisch für Jedermann lockt? Und dass es im szenigen Schanzenviertel eine Tabaklounge gibt? Mit diesen Tipps "tauchen" Hamburg-Besucher richtig in die Stadt ein:
Wer keine Karte für ein Spiel von St. Pauli ergattert hat, kann das Event mit der passenden Atmosphäre auch im eigenen Clubheim erleben. Dort wird das Spiel auf zwei Leinwänden übertragen, es wird gemeinsam gelitten und gefeiert. Wochentags gibt es hier an spielfreien Tagen Mittagessen. Ideal für alle Männer, die sich von ihren Shopping-begeisterten Frauen erholen müssen. Gleichfalls eine Auszeit bieten die vielen Cafés und ausgefallen Restaurants im Schanzenviertel. Die Straßen Schulterblatt, Susannenstraße und Schanzenstraße offerieren ein buntes Potpourrie abseits von Schickimicki. Alternative Läden, Skatershops, aber auch Clubs wie das "Mandalay" (Neuer Pferdemarkt 13) mit seiner Tabaklounge laden zum Verweilen ein.
Nichts gegen eine gemütliche Fahrt mit der Barkasse, doch ein Tour mit der "MS Hedi" ist die wohl angesagteste Hafentour bei jungen Leuten. Als Partyboot schippert sie neben den riesigen Containerschiffen als echter Exot. DJ's sorgen für überbordende Stimmung, ob wie jetzt vor Weihnachten mit einem Massen-Karaoke oder zum Abtanzen nach einem feucht-fröhlichen Abend. Tickets kosten rund zehn Euro und sollten am besten vorab im Internet geordert werden. Einen guten und vor allem günstigen Einblick in das Geschehen am Hafen bieten die Hadag-Fähren. Die Linien 61 (nach Waltershof/Neuhof) und 64 (nach Finkenwerder) beispielsweise sind mit einer Fahrkarte des HVV befahrbar. Wer nur auf das Wasser gucken möchte, für den ist die "Strandperle" ein "Muss". Am Elbufer bei Övelgönne trifft man sich zum lockeren Plausch bei Cola oder Milchcafé - mit Sand unter den Schuhen.
Begeisterte Blicke ins Universum, dazu Multimedia-Shows und psychedelische Musik - diese Mischung lockt jährlich gut 300.000 Besucher in Hamburgs Planetarium. Der ehemalige Wasserturm im Stadtpark offeriert Staunenswertes rund um den Kosmos, mal hoch anspruchsvoll, mal in lockeren Häppchen verpackt für Kids. Hier faszinieren die kleinen Sterne, im "Miniatur Wunderland" sind es die kleinen Züge. Sie rattern in der weltweit größten Modelleisenbahn-Landschaft. 820 Züge und gut 200.000 Figürchen mit viel Liebe zum Detail sind auf verschiedenen Kontinenten verteilt. Zudem verdunkeln sich alle Viertelstunde die Räume - und all' die bunten Lämpchen von Skandinavien bis zum Flughafen Knuffingen blinken um die Wette.
FC St. Pauli, Hamburg Tourismus,MS Hedi,Hamburger Verkehrsverbund, Hadag Fährdienst,Planetarium Hamburg, Miniatur Wunderland
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Quelle: afa
susanne suhr schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 20:27:44
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ausflugstips
was ist mit den Kramer Amtsstuben beim Michel! Klein aber fein! Speicherstadt die Kaffeerösterei!
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Hammer schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 11:21:08
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Hamburg?
Ich kenne Weltweit viele Großstädte,aber in Deutschland kann man in bestimmte Städte und einige Viertel nur mit bewaffnetem
Begleitschutz reingehen.Wie in Berlin,Hamburg,Köln, Dortmund,Peine,Braunschweig,Salzgitter ,die Liste ist schier endlos.Jetzt überlegt ihr Multikulti-Deutschen mal,woran das wohl liegen könnte.In den Ecken bekommt der Begriff Reizklima eine völlig neue Bedeutung.
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stine schrieb:
am 3. Dezember 2011 um 08:52:59
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TIP
Der Stadtteil St Georg hat auch einiges zu bietenz.b.: die Lange Reihe, immer wieder nett zum bummeln.
Wir fahren sehr oft im Jahr nach
HH. Gibt auch tolle Hotels, wir testen fast immer ein anderes.
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