08.02.2010, 16:16 Uhr
"Burj Dubai" - das höchste Gebäude der Welt (Foto: dpa)Das im Januar eröffnete höchste Gebäude der Welt in Dubai ist für Besucher bis auf weiteres nicht mehr zugänglich. Ein Sprecher der Betreiberfirma sagte, die Besucheretage sei am Sonntag wegen Problemen mit der Stromversorgung geschlossen worden. Der über 800 Meter hohe Wolkenkratzer werde voraussichtlich noch bis zum Sonntag (14. Februar) für Besucher geschlossen bleiben.Seit der Eröffnung des "Burj Chalifa" am 4. Januar haben sich Tausende von Touristen mit den schnellen Aufzügen in die 124. Etage fahren lassen, um von dort die Aussicht auf Dubai, das Meer und die Wüste zu genießen. Nach den Berichten können Touristen, die schon eine Eintrittskarte gekauft haben, ihr Geld zurückerhalten. Sehen Sie sich die Bilder der spektakulären Eröffnungsfeier in unserer an.
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Der höchste Turm der Welt
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Der Eigentümer, die Immobilienfirma Emaar Properties, sprach von einem "unerwartet hohen Besucherandrang". In einer kurzen Mitteilung war jedoch zugleich von Problemen mit der Elektrik die Rede, die behoben werden müssten. Seit der Eröffnung haben mehrere tausend Touristen die Aussichtsplattform besucht. Weitere Etagen des mehr als 160-stöckigen Wolkenkratzers sind von der Schließung soweit nicht betroffen. In vielen Stockwerken des "Burj Chalifa" wird noch gebaut, unter anderem am ersten von Designer Giorgio Armani entworfenen Hotel, das im März Eröffnung feiern soll.
Die Schließung der Aussichtsplattform kommt zu einem empfindlichen Zeitpunkt. Der Stadtstaat verzeichnet einen starken Rückgang des Tourismus, der rund ein Fünftel der Einnahmen Dubais ausmacht. Zugleich versucht das Emirat, sein Image als Finanzplatz und Investitionsstandort wieder aufzupolieren. Dubai hat sich hoch verschuldet. Das benachbarte Emirat Abu Dhabi kam Dubai Ende vergangenen Jahres mit Krediten in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Dollar zu Hilfe. Die Staatsverschuldung Dubais wird auf über 80 Milliarden Dollar geschätzt, das entspricht etwa dem Bruttoinlandsprodukt. Der 1,5 Milliarden Dollar (970 Millionen Euro) teure Büroturm sticht alle bisherigen Superlative unter den Wolkenkratzern aus: Der nächste Rivale unter den Bürotürmen, "Taipeh 101", wurde längst übertrumpft - dieses Hochhaus in der Hauptstadt von Taiwan bringt es ohne Antenne nur auf 508 Meter. Der "Burj Chalifa" übertrifft auch das bislang höchste Bauwerk der Welt überhaupt - den Sendemast im US-Staat North Dakota mit einer Höhe von 629 Meter. Noch höher war früher nur der Warschauer Sendemast mit 646 Metern, doch der stürzte schon 1991 ein.
Der Weltrekord-Wolkenkratzer verfügt über mehr als 160 Stockwerke und überragt jedes andere Gebäude auf Erden an Höhe um mehrere hundert Meter. Seine Endhöhe von 818 Metern erreichte der "Burj Dubai" bereits im Januar 2009. Eine Mammut-Ingenieurleistung, die mehr als eine Milliarde US-Dollar verschlungen hat. Die Aussichtsplattform im 124. Stock befindet sich auf 440 Metern Höhe; neben Luxus-Appartements und Büro-Etagen umfasst der Turm auch ein Hotel und zahlreiche Restaurants. Unterirdisch ist er mit der größten Shopping-Mall der Welt verbunden, am Fuß des Turms werden Wasserspiele mit Fontänen bis zu 200 Metern Höhe installiert. Die riesige Höhe des Gebäudes überwinden Bewohner und Besucher mit Hilfe von 54 Hochgeschwindigkeitsaufzügen. Der schnellste überwindet fünf Stockwerke pro Sekunde, was einer Geschwindigkeit von 36 Kilometern pro Stunde in der Vertikalen entspricht.
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Die Bauarbeiten am höchsten Gebäude der Welt begannen Anfang 2004, gebaut wurde in Schichten rund um die Uhr. Weniger als 900 Tage nach Baubeginn war der "Burj Dubai" bereits so hoch wie der höchste Wolkenkratzer Deutschlands, der Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main (259 Meter). Lange Zeit hielten die beteiligten Firmen die Endhöhe geheim - auch, um nicht von der Konkurrenz überflügelt zu werden. Die sollte ebenfalls in Dubai stehen: Der im Oktober 2008 vorgestellte "Nakheel Tower" sollte mehr als einen Kilometer in den Himmel ragen. Die Bauarbeiten wurden allerdings Anfang 2009 wegen der Finanzkrise eingestellt - Fortführung ungewiss.
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Quelle: t-online.de , dapd , AFP , dpa
Jürgen schrieb:
am 11. Februar 2010 um 14:39:35
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die Realität
ist wie immer banal und einfach: der Besucheransturm ist so groß, daß ein elektrischer Kontakt beim einzigen direkten
Fahrstuhl zur Besucherplattform wegen Herstellungsmängel des Produzenten thermisch überlastet wurde und zum spektakulären Ausfall des direkten Zugangsfahrstuhls führte. Inklusive Knall, Qualmwolken, Stopp und Nothilfe für die Insassen des Fahrstuhls.Der Pfusch kommt übrigens aus Deutschland.
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Deppendorfer schrieb:
am 10. Februar 2010 um 10:35:02
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Woldbua61-14:48:56
Da hat wohl einer nach zuviel Löwbräugenuss gebierhofft, im richtigen Forum für verschwörungstheoretische
Fußballstrategen gelandet zu sein. Leider ein Irrtum von dem kundigen Lederhaubentaucher ! Hier steh' ich nun, ich armer Tor und ball den Faust wie oft zuvor !
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Woldbua61 schrieb:
am 9. Februar 2010 um 14:48:56
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Bierhoff,Löw
Jeder geht auf Bierhoff und Löw los.Die Gründe für den Zwist liegt nach meiner Meinung in der Spitztenklientel des DFB
.Nachdem hauptsächlich Löw seine Figur im Stile Beckenbauers vermarktet ,stößt das beim DFB auf Neid und Missgunst der Herren Sammer,Beckenb.,"Fufziger",Heynkes.
Wobei wir beim Thema sind. Ich weiß nicht wie lang Heynkes bei Leverkusen macht,aber da wird nach meiner Meinung schon am neuen Bundestrainer gebastelt.
Hat nichts mit Sport zu tun ,reine Intriganten u. Vette
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