10.05.2010, 10:23 Uhr | Zeljka Tomsic/S. Ewald
Vom 7. bis zum 9. Mai stand das "Tor zur Welt" Kopf: Die Hansestadt feiert den 821. Geburtstag ihres Hafens. Und wenn der Hamburger Hafen Geburtstag feiert, dann richtig. Ein Highlight war die Show von Udo Lindenberg, der mit seinem Panikorchester den Hardrockblues "Candy Jane" spielte und die "Mein Schiff" rockte was das Zeug hielt. Geburtstagsgast war auch die Grand Dame der Kreuzfahrtriesen, die "Queen Mary 2". Für Aufsehen erregte die "PlanetSolar", das größte solarbetriebene Boot der Welt, das anlässlich des Hafengeburtstages zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Insgesamt haben mehr als 300 Schiffe der Elbmetropole einen Besuch abgestattet. Sehen Sie sich die Höhepunkte vom Schlepperballett bis zum Feuerwerk in unserer Foto-Serie an.
Mehr als 1,2 Millionen Menschen feierten von Freitag bis Sonntag das weltgrößte Hafenfest. In diesem Jahr bot der Hafengeburtstag besonders viele Highlights, die einen Besuch lohnenswert machten. Der feierliche Einstieg zum diesjährigen Hafengeburtstag war die große Einlaufparade, angeführt von der "Cap San Diego", dem größten Museumsschiff der Welt am 7. Mai. Am Samstag, den 8. Mai ging es mit dem einzigartigen Schlepperballett weiter. Bis zu 5000 PS starke Hafenschlepper baten vor den Landungsbrücken zum Tanz. Neben einem beeindruckenden Rahmenprogramm war das zwanzigminütige Feuerwerk am Samstagabend ein weiterer Höhepunkt: der Hafen über der Elbe wurde in ein funkelndes Lichtermeer verwandelt. Mit von der Partie waren auch einige Meeresgiganten - die "Queen Mary 2", "AIDAluna" oder "Mein Schiff". Letzteres verwandelte sich sogar zur schwimmenden Showbühne. Udo Lindenberg, sein Panikorchester und rund 150 Passagiere rockten mit Ihren E-Gitarren an der Reling ab und sorgten so für ein musikalisches Schmankerl.
Der absolute Hingucker in diesem Jahr war ein Objekt, das aussieht, als wäre es von einem anderen Planeten: die "Turanor Planet Solar", das größte von Sonnenenergie angetriebene Boot der Erde. Der futuristische Katamaran ist insgesamt 30 Meter lang und 16 Meter breit. Während des größten Hafenfestes der Welt wurde dieser zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Auch an Land spielt die Energiegewinnung aus Sonnenkraft eine besondere Rolle. Im "Planet Solar Village" an der Kehrwiederspitze im Hamburger Hafen erlebten Besucher Solar-Technik zum Anfassen. Zudem gab es die Möglichkeit, mit einem solarbetriebenen Modellboot ein paar Runden zu drehen.
Der Hafengeburtstag hat eine lange Tradition und geht auf einen Freibrief zurück, den Kaiser Friedrich Barbarossa den Hamburgern am 7. Mai 1189 ausstellte. Darin wurde ihnen die Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee gewährt. Seitdem gilt dieses Datum als Geburtsstunde des Hamburger Hafens. Neben den Schiffen als Hauptattraktionen sorgen zahlreiche Schausteller, Imbissbuden und Bühnen mit Live-Konzerten für genügend Abwechslung und Unterhaltung.
Weitere Informationen
Hamburg Tourismus: Tel.: 040/30 05 13 00, Internet: www.hafengeburtstag-hamburg.de, www.hamburg-tourism.de
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Quelle: t-online.de
Ich von hier schrieb:
am 11. Mai 2010 um 11:07:47
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Bildergalerie
Der Texter von der Bildergalerie hat keine Ahnung! Die QM2 ist nicht 292 Meter lang, sondern 345 Meter und die Cap San Diego
ist nicht das größte Museumsschiff der Welt, sondern das größte NOCH BETRIEBSBEREITE Museumsschiff der Welt. Mal vorher genau informieren!!
Anmerkung der Redaktion:
Vielen Dank für den Hinweis.
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Hamburger schrieb:
am 10. Mai 2010 um 15:15:27
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traurig
Ich ging am Sonntag ABEND mit meinem HUND kurz über den Hafengeburtstag. Die Buden wurden schon abgebaut und es war echt nicht mehr
viel los! Es dauerte nicht lang, da kam ein Polizist auf mich zu und sagte mir, dass ich mit meinem Hund auf dieser Veranstaltung nichts verloren hätte. Man bat mich das "Fest" zu verlassen!!! Ich sehe es positiv, denn ich habe keinen müden Cent ausgegeben! :) Das ist unsere Behördenpolitik! Nur weiter so! Traurig, traurig...
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HvT schrieb:
am 9. Mai 2010 um 17:33:15
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Großsegler Hamburg
... von wegen, die Großsegler wurden zu spät eingeladen: SEDOV hat erst am 29. April Murmansk verlassen, KRUZENSHTERN
ist auf dem Rückweg von den olympischen Spielen in Vancouver unz.Zt. in Havanna, MIR und DAR MLODZIEZY nehmen an der "Hstorical Seas" Regatta im östl. Mittelmeer / Schwarzen Meer teil, und und und... Tatsache ist, dass die "ganz großen" in Hamburg außer den Schlepper.und Lotsenkosten nichts verdienen können..
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