18.10.2011, 12:43 Uhr
Er zählt zu den berühmtesten Fotomotiven weltweit und ist eine Ikone Indiens: Der Taj Mahal hat über drei Jahrhunderte überdauert, Kriege und Katastrophen überstanden. Doch in den nächsten fünf Jahren könnte der marmornen Grabstätte in Agra der Einsturz drohen. Das sagten Experten der britischen Zeitung "Daily Mail". Sehen die Sehenswürdigkeit auch in unserer Foto-Show.
Schuld daran sollen die Holzfundamente sein, auf denen das Grabmal steht und die durch die Austrocknung des Flusses Yamuna verrotten. Schon 2010 haben Experten Risse an den Wänden festgestellt, auch die vier Minarette haben Schieflage. "Von den Erbauern wurde ein Austrocknen des Flusses nicht bedacht. Der Fluss ist eine Konstante im architektonischen Design des Gebäudes. Wenn der Fluss stirbt, kann der Taj nicht überleben", warnte Ramshankar Katheria, Politiker und Sprecher der Kampagne zur Erhaltung des Taj Mahal. Der Fluss sei Bestandteil der Architektur. Indiens Regierung will sich angeblich der Probleme annehmen. Eine Lösung ist allerdings nicht in Sicht. Katheria sagte, umgerechnet würde es etwa 80 Millionen Euro kosten, den Fluss anzustauen und so die Holzfundamente dauerhaft nass zu halten. Umweltschützer plädieren zudem für eine Aufforstung und eine Wasser-Pipeline in die Region. Um eine genaue Prognose abzugeben, seien allerdings weitere Untersuchungen nötig, sagte Katheria der "Daily Mail".
Der Taj Mahal gehört seit 1983 zum Welterbe der UNESCO. Erbaut wurde das Mausoleum im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh von 1631 bis 1648 zum Gedenken an die verstorbene Frau des Großmoguls Shah Jahan. Jährlich besuchen etwa vier Millionen Touristen das Bauwerk, das vor allem wegen seiner romantisch wirkenden Fassade als Fotomotiv beliebt ist. Neben dem austrocknenden Fluss greift allerdings auch die hohe Luftverschmutzung die Fassade des Bauwerks an.
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Quelle: mro , srt
Jürgen schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 20:23:44
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Taj Mahal bröckelt
Wenn 4 Mill. Besucher pro Jahr nicht ausreichen um das Gebäude zu erhalten, liegt das nicht daran, dass es durch
Einnahmen aus dem Besucherstrom nicht zu erhalten wäre. Lasst es die bezahlen, die daran verdient haben.
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karl schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 19:19:18
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spenden
Wir sollten aber als Gen-Nazis doch in uns gehen und wir werden schon eine Spur von Schuld finden die uns doch zur Ader läßt. Waren
in der Englischen Army nicht auch Inder ? Kann es nicht sein daß ein Nazi-Soldat auf solche Inder geschossen hat? Haben wir da eigentlich schon Entschädigt ?
Also los Spenden !
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Uwe schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 03:07:54
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Taj Mahal
Was sollen Deutsche --keinen Euro "offern". es ist total wurscht was damit passiert. Wollte nicht Deutschland so intellenz
Proze holen.Sollen doch erst mal im eigenen Land aufräumen.Lassen Menschen verhungern aber Rindviecher selig sprechen--wer braucht das in Europa--auf solche Rechenkünstler kann man verzichten.Lasst den sinnlosen Palast einstürzen und macht einen Supermarkt draus.
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