20.02.2012, 14:50 Uhr
Samba, Sonne, heiße Tänzerinnen, bunte Kostüme und jede Menge Spaß: Der Karneval in Rio de Janeiro zieht auch 2012 Millionen Schaulustige an. Sehen Sie die Bilder der wohl farbenprächtigsten Parade Brasiliens in unserer Foto-Show. Einen Blick auf die feurigen Tänzerinnen gibt es auch in unserem Video.
Mit dem traditionellen Umzug der Sambaschulen hat am Sonntagabend der Höhepunkt des Karnevals in Rio de Janeiro begonnen. Das alljährliche Spektakel begann mit einem Feuerwerk und ohrenbetäubendem Getrommel. Gefeiert wird die prunkvolle Parade vor 72.500 Zuschauern im sogenannten Sambodrom, einer eigens angelegten Tribünenstraße. Um den Titel "Champion des Karnevals" kämpfen die 13 besten Sambaschulen der Stadt, jede bietet zwischen 3000 und 5000 Tänzer auf. Sieben Schulen zeigten im ersten Durchgang ihr Können, sechs weitere sollten in der Nacht zum Dienstag auftreten. Der Gewinner wird am Mittwoch bekanntgegeben, der Entscheidung fiebern jedes Jahr Millionen Brasilianer entgegen.
Als erste ging am Sonntag die Schule Renascer aus dem Stadtteil Jacarepaguá im Westen von Rio an den Start, die erstmals bei dem prestigeträchtigen Umzug mitmachen durfte. Sie widmete ihren Auftritt Leben und Werk des brasilianischen Künstlers Romero Britto. Zu heißen Rhythmen präsentierten sich die Tänzerinnen und Tänzer von Renascer unter anderem in Schmetterlings-, Flamingo- und Giraffenkostümen. Als nächstes trat eine der ältesten Sambaschulen von Rio an: Portela machte die legendäre Sambasängerin Clara Nunes zum Thema und durch sie die afrikanischen Wurzeln vieler Einwohner des Landes.
Schon am Samstag und Sonntag hatten farbenfrohe Umzüge, Sambaklänge und spärlich bekleidete Tänzerinnen hunderttausende Kostümierte in die Straßen von Rio gelockt. Die prunkvollen Umzüge der Sambaschulen bilden den Höhepunkt des Karnevals. Zu den insgesamt fünftägigen Feiern werden vier Millionen Besucher erwartet, darunter 850.000 Touristen. Rund 12.000 Polizisten sind während des Karnevals im Einsatz. Für den diesjährigen Umzug der Sambaschulen war das Sambodrom, eine eigens angelegten Tribünenstraße, renoviert worden. Tickets kosteten umgerechnet zwischen 50 und mehreren tausend Euro - je nachdem, ob die Zuschauer auf einer der vollgedrängten Bänke im Freien oder in einer der Logen mit Klimaanlage und Champagner saßen.
Als besonderer Blickfang galt neben den farbenprächtigen Sambatänzern vor allem die VIP-Logen: Popstar Jennifer Lopez winkte der Menge von ihrem Ehrenplatz im Sambadrom aus zu, während sich die 13 Sambaschulen einen ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Wettkampf lieferten. Auch Fergie von den Black Eyed Peas besuchte die zweitägige Sambaparade in Rio.
Mit dem traditionellen Umzug der Sambaschulen im Sambodrom wurde der Höhepunkt der Feierlichkeiten eingeläutet. zum Video
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Quelle: dpa , t-online.de , dapd , AFP
He schrieb:
am 20. Februar 2012 um 16:48:11
(14)
(2)
Rio
Einmal im Jahr,kurz,grosser Glanz.Sonst aber Armut,Elend und hohe Kriminalität.Das ist die Wahrheit,hinter der schönen Fassade.
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Jay Kay schrieb:
am 20. Februar 2012 um 16:28:16
(21)
(1)
Samba in Rio
Ach was bin ich froh, dass ich nicht in Teheran, Kairo, Tunis oder Algier wohne! Dort könnte ich nicht mal diesen Artikel lesen!
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alex schrieb:
am 20. Februar 2012 um 15:30:33
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(13)
Gähn
Wie langweilig. Schaut jedes Jahr gleich aus!
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