06.06.2011, 16:04 Uhr
Kreuzfahrt mit Abenteuer-Flair: Der weltgrößte Atom-Eisbrecher "50 Let Pobedy" (russisch für "50 Years of Victory") fährt Passagiere zur Arktis und zurück. (Foto: Ikarus Tours/Bjorn Eriksson/50 Years of Victory)
Suchen Sie das Abenteuer, eine Kreuzfahrt, die mehr verspricht als Sonnen an Deck und Mittelmeer-Feeling? Dann wäre vielleicht eine Fahrt mit der "50 Years of Victory", dem stärksten Eisbrecher der Welt, etwas für Sie. Was Sie auf einer Reise mit einem Eisbrecher, der die Arktis oder die Antarktis anpeilt, erwartet und wie die spektakulären Routen durchs Packeis zu den extremsten Regionen der Erde aussehen, erfahren Sie auch in unserer Foto-Show.
2,50 Meter dicke Eisschollen vor dem Bug, Eiseskälte, schlechte Sicht: All das ist für die "50 Years of Victory" kein Problem. Denn sie ist der stärkste Eisbrecher der Welt. Das 159 Meter lange und 30 Meter breite Schiff begibt sich in diesem Sommer auf eine Arktis-Expedition, die durch das Polarmeer bis zum Franz-Josef-Land führt, einer Inselgruppe, die nur rund 900 Kilometer vom Nordpol entfernt liegt. Wer von den extremen Regionen der Erde fasziniert ist und nach Abenteuer sucht, kann 2011 auf dieser und einigen weiteren Expeditions-Kreuzfahrten dabei sein.
Die Bauarbeiten an der "50 Years of Victory" begannen schon 1989, wurden jedoch erst 2008 endgültig abgeschlossen. Der 159 Meter lange Eisbrecher ist der größte und stärkste Eisbrecher der Welt, der bis zu drei Meter dicke Eisschichten passieren kann. Betrieben wird er von zwei Atomreaktoren, die 75.000 PS produzieren. An Bord des Schiffes finden bis zu 128 Passagiere Platz. Um der Besatzung während der mehrmonatigen Expeditionen möglichst viel Komfort zu bieten, ist es im Vergleich zu anderen Forschungsschiffen sehr komfortabel ausgestattet. Die Einrichtungen des Schiffes umfassen ein Restaurant, einen Gesellschafts- und Vortragsraum, eine Bar, eine Bibliothek, eine Lounge, einen Massagebereich, einen Aufzug, einen Fitnessraum, zwei Saunen und einen Pool. Alle 64 Kabinen sind Außenkabinen und verfügen über ein privates Badezimmer mit Dusche oder Badewanne, ein zu öffnendes Fenster, einen Fernseher und einen DVD-Player.
Ebenfalls auf eine exklusive und abenteuerreiche Expedition begibt sich der Eisbrecher "Kapitän Khlebnikov". Am 4. Dezember 2011 sticht das Schiff im australischen Hobart zum letzten mit Passagieren an Bord in See und nimmt Kurs auf die Antarktis. In Zukunft werden nur noch reine Forschungsteams auf der "Kapitän Khlebnikov" unterwegs sein. Die Abschiedsreise ist den großen Entdeckern gewidmet, weshalb Wissenschaftler an Bord über die großen Abenteuer am Südpol berichten werden, während das Schiff sich seinen Weg durch das Packeis bahnt und die russische Forschungsstation Mirniyy ansteuert. Zum Jahreswechsel erreicht der Eisbrecher eine der entferntesten Inselgruppen auf der Weltkarte, die Kerguelen. Sie sind nur auf dem Seeweg erreichbar.
E-Hoi: Unter www.e-hoi.de können sich Reisende genauer über die spektakulären Routen und die Besonderheiten der einzelnen Schiffe informieren. Für Fragen steht das e-hoi Service-Team unter der kostenlosen telefonischen Hotline 0800 80 90 500 zur Verfügung.
Anreise: Am ersten Tag fliegen die Teilnehmer aus Frankfurt oder wahlweise auch aus München nach Helsinki. Dort übernachten sie in einem Mittelklasse Hotel, bevor es am nächsten Tag mit dem Flieger weiter geht nach Murmask, wo die Passagiere an Bord der "50 Years of Victory" gehen.
Kosten: Die Expedition mit der "50 Years of Victory" vom 23.7 bis 6.8 2011, bei der die Passagiere auch vom Helikopter aus die bizarren Eislandschaften erleben, hat ihren Preis: Ab 15.789 Euro kostet die 15-tägige Kreuzfahrt ab dem russischen Murmansk inklusive Flügen und Landausflügen.
"Kapitän Khlebnikov": Das 34-tägige Abenteuer auf der "Kapitän Khlebnikov" ist inklusive Flügen, Landausflügen sowie Vor- und Nachprogramm ab 33.735 Euro bei e-hoi buchbar.
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Quelle: aja , t-online.de
tomk schrieb:
am 3. Juli 2011 um 18:41:07
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Eisbrecher
@Stranger60: Das stimmt so nicht. Wenn ein Eisbrecher durch Eis fährt, schließt sich hinter Ihm sofort wieder die Eisdecke. Bei
entsprechend niedrigen Temperaturen frieren die Eisstücke auch wieder aneinander fest. Lediglich am Rand der Eisfläche können bei entsprechenden Strömungen die gebrochenen Eisflächen wegschwimmen. Deswegen müssen Fahrrinnen von Schiffen immer wieder freigehalten werden. Vielleicht vorher mal informieren!!!!!!
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Michel schrieb:
am 3. Juli 2011 um 17:40:28
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: Auf dem stärksten Eisbrecher der Welt"
mir fällt auf soviel schwachsinn nichts mehr ein was 3 leute hir von sich geben von nichts
ahnung aber so einen Mist Schreiben nehme an weil sie die Kohle nicht dafür haben, oder total verblödete umwelt schützer sind.
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Wuffi schrieb:
am 19. Juni 2011 um 19:48:46
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Eisbrecher
Das ist bestimmt ein Schiff von den Grünen. Die Politiker (alle) fahren ja trotz aller Bekundungen zum Umweltschutz 8-12 Zylinder
gepanzerte, 35 Liter fressenede umweltfreundliche Kleinwagen. Sicher ist es ein einmaliges Erlebnis zu sehen wie mal unsere Eismeere nicht mehr aussehen werden. Da sind bestimmt die gewissen Neinsager auf dem Schiff. Die wollten Nicht zu Hause bleiben, auch wenn es zu lasten unserer noch schönen Welt geht.
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