05.08.2011, 14:58 Uhr
Die Lufthansa erhebt künftig Gebühren, wenn Kunden ihre Tickets mit der Kreditkarte bezahlen. Der Zuschlag beträgt fünf Euro für Inlandsflüge, acht Euro für Ziele in Europa und 18 Euro im Interkontinentalverkehr, bestätigte das Unternehmen am Freitag entsprechende Berichte von Fachmedien.
Die neuen Regelungen gelten ab dem 2. November für sämtliche Konzernmarken wie Lufthansa, Swiss, BMI, Brussels Airlines und Austrian - allerdings nur bei Starts aus den Ländern Belgien, Finnland, Großbritannien, Niederlande, Schweiz und Deutschland. In Österreich sei die Gebühr aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
Im Unterschied zu Billigfliegern gebe es für die Kunden immer auch kostenfreie Zahlungsmöglichkeiten, erklärte ein Sprecher. So würden die Privatkunden auf EC-Karte, Lastschriftverfahren oder Barzahlung hingewiesen. Für Firmenkunden biete die Lufthansa-Tochter Airplus eine entgeltfreie Debit-Karte an. Die Lufthansa sei nicht bereit, die Kosten für Zusatzdienstleistungen der Kreditkartenfirmen zu finanzieren, hieß es zur Begründung.
Die Kreditkartengebühr soll künftig für alle Vertriebswege inklusive der Reisebüros gelten, sagte der Sprecher. Bislang hatte die Lufthansa bereits für ihre eigenen Vertriebswege über das Internet oder Call-Center eine einheitliche Kreditkartengebühr von fünf Euro erhoben.
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Quelle: dpa-AFX
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