02.01.2012, 11:16 Uhr
Spas auf den Malediven dürfen wieder öffnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Nach Protesten aus der Tourismusbranche will die Regierung der Malediven die vor wenigen Tagen angeordnete Schließung von Wellness-Bereichen in allen Hotels des Inselstaates überdenken. "Wir prüfen derzeit, ob wir es den Resorts doch gestatten, ihre Wellness-Zentren weiter zu betreiben", sagte Tourismusministerin Mariyam Zulfa nach Angaben der Nachrichtenwebsite "Haveeru Online". Sie räumte ein, dass das Verbot erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus haben könnte, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes.
Die Regierung hatte kurz vor dem Jahreswechsel Hunderte Resorts und Luxushotels angewiesen, ihre Wellness-Bereiche zu schließen. Damit war sie auf eine Forderung islamistischer Parteien eingegangen, denen vor allem die Massageangebote in den Hotels ein Dorn im Augen sind. In der offiziellen Begründung der Regierung hatte es geheißen, viele Bürger des islamischen Staates seien davon überzeugt, dass es sich bei den Wellness-Zentren um getarnte Bordelle handele.
Nach Bekanntwerden der Entscheidung wies der Chef des Tourismusverbandes Mati, Mohamed Ibrahim, die Vorwürfe zurück und warnte vor massiven finanziellen Verlusten für die Hoteliers. Gleichzeitig appellierte er an Regierung und Islamisten, eine einvernehmliche Lösung für den Streitfall zu finden.
Die Malediven im Indischen Ozean bestehen aus rund 1200 Inseln. Wichtigste Wirtschaftszweige des knapp 400.000 Einwohner zählenden Landes sind Fischerei und Tourismus. Nach Schätzungen setzt die Tourismusbranche jährlich rund 1,2 Milliarden Euro um und ist damit mit etwa 30 Prozent am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. Bei deutschen Urlaubern gelten die Malediven vor allem als Taucherparadies.
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Quelle: dpa-AFX
Kassandra schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:02:32
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Malediven
Die Wellnessbereiche sollen Bordelle sein? Wie kommen die Leute nur auf so einen haarsträubenden Quatsch? Yoga, Massagen,
Kurpackungen, Tauchbäder, etc.. So kenne ich Wellness auf den Malediven. Das ist doch nicht Thailand. Wer verbreitet nur so einen Blödsinn?
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James schrieb:
am 2. Januar 2012 um 16:03:04
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Islam
Egal wie auf den Malediven weitergeht, Druck erzeugt gegendruck eine alte
Weisheit.
Trotz allem unser Islamfreund Wulf muß weg, ein
Sozialscharotzer 1 Klasse
wie alle unsere Politiker warum gilt hier keine Altersgrenze wenn unsere Politiker mit 67 nicht aufhören wollen müssen sie gezwungen werden. "die Rentenklauer" der ehrlichen Arbeiter mit max ca. 1200 Euro Altersrente
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Brian schrieb:
am 2. Januar 2012 um 14:21:52
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Malediven
Man muß sich halt sehr genau überlegen, wo man sein Geld ausgibt. Die strikte Trennung von Religion und Staat ist die Basis
jeglichen zivilisierten Zusammenlebens. Wenn man den religiösen Eiferern nicht hart entgegentritt, werden sie allen andern Menschen ihren Willen auch mit Gewalt aufzwingen wollen. Nach dem Motto: "Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!" Die Regierung der Malediven darf, den Protesten der Islamisten nachzugeben. Das ist besser für da
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