01.12.2011, 13:22 Uhr | sfl,srt/aja
Mallorcas Strafen werden immer heftiger. Nun will die Stadtregierung von Palma hart gegen Radfahrer durchgreifen: Radler, die auf dem Bürgersteig fahren, sollen nach dem Willen der Stadtregierung künftig bis zu 500 Euro Bußgeld zahlen. Auch Kopfhörer zu tragen soll in Zukunft verboten werden. Diskutiert wird außerdem eine Höchstgeschwindigkeit für Radler: Auf Straßen sollen 30 Stundenkilometer erlaubt sein, auf Radwegen 15 Stundenkilometer. Die Initiative soll die Rennradler abschrecken, die inzwischen ganzjährig auf Mallorcas Straßen unterwegs sind.
Das ist nicht das erste Mal, dass die Baleareninsel hohe Strafen verhängt. Die Gemeinde Munro im Nordosten der Baleareninsel geht hart gegen unzüchtiges Verhalten an Mallorcas Stränden vor: Partytouristen, die den Strand verwüsten, laut grölen und zu allem Überdruss im Badebereich ihre volle Blase entleeren, all das soll nun ein Ende haben. Dazu hat die rund 7000 Einwohner zählende Gemeinde einen Strafenkatalog entwickelt, der bereits am 16. Juli in Kraft getreten ist. Die spanische Zeitung "Diario de Mallorca" hat nun veröffentlicht, welche von der Gemeinde unerwünschten Tätigkeiten das Urlaubsbudget um wie viele Euros schmälern. So müssen diejenigen, die ins Meer oder am Strand ihre Notdurft verrichten, mit einer Strafe von bis zu 1500 Euro rechnen - ein vergleichsweise teurer Gang zur Toilette. Mit der Verordnung will die Gemeinde die Lebensqualität sowie Umwelt schützen und verbessern.
Weniger teuer, dennoch nicht zu verachten, sind die Strafen für das Mitbringen von Haustieren an den Strand, oder wenn man Musikanlagen benutzt, gar selbst musiziert oder auf andere Art und Weise Lärm verursacht. Wer von nun an die Anwohner mit einem kleinen Lied seiner Gitarre erheitern will, dem dankt es die Gemeinde mit einer Strafe von 300 Euro.
Wer sich mithilfe von Seife am Strand Salz und Sand von der Haut waschen will, den Bademeistern widersetzt oder in den Duschen Geschirr wäscht kann mit Strafen zwischen 750 und 1500 Euro rechnen.
Schwere Verstöße gegen die Verordnung werden mit Geldstrafen zwischen 1500 und 3000 Euro geahndet. Dazu zählt unter anderem das Ablagern von Müll und anderen Materialien, die den Strand verschmutzen und das Risiko auf Unfälle erhöhen sowie die Verletzung von Schifffahrtsregeln.
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Quelle: srt , aja
Rodolfo schrieb:
am 11. Januar 2012 um 11:37:15
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Radler in Palma
Der Artikel macht unreflektiert Stimmung gegen Rennradfahrer, die u.a. durch ein stattliches Strukturprogramm für Radwege
von der Europäischen Union fananziert, auf die Insel gelockt werden. Radfahrer sind wie alle anderen auch, gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Kommt es zu Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, müssen sie wie alle anderen behandelt werden.
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Rennradler schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 19:09:20
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@Menorca
So So alle Rennradfahrer sind also Schweine aha.
Und die Sauftouristen wohl nicht ???
Achnee im Gegensatz zum Radsportler lassen die
ja mindestens einen anderthlben Monatslohn in den Kassen der Hotelbetreiber und Kneipies somit ist deren Auftreten natürlich völlig in Ordnung is klar
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Rennradler schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 19:03:26
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@miss marple
Jo und wenn die Rennradler auf der Straße fahren werden Sie angepöpelt geschnitten ohne Sicherheitsabstand überholt ind den
Straßengraben abgedrängt usw usw usw.
Und Natürlich auf den Radweg verwiesen.... Gelle ;-)
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