13.10.2011, 09:14 Uhr | A. Jäger
Die Maschine ist pünktlich gelandet, so weit so gut - doch der Anschlussflug geht erst in ein paar Stunden. Viele Flughäfen bieten Passagieren zur Überbrückung der Wartezeit die Möglichkeit, am Airport einzukaufen. Doch was, wenn der Passagier gar nicht shoppen möchte, weil er müde ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als die Füße hochzulegen und zu schlafen? Die Moskauer Architekten Mikhail Krymov und Alexey Goryainov haben sich für diesen Fall etwas einfallen lassen: "Sleepbox", auf deutsch "Schlafbox" heißt ihr Konzept. Was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie auch in unserer Foto-Show.
Eine mobile Box, die 2,50 mal 1,60 Meter Fläche und 2,5 bis 3 Meter Höhe misst, könnte künftig an Flughäfen, Bahnhöfen, Messe- oder Einkaufszentren stehen. Dabei funktioniert die "Sleepbox" wie eine Parkuhr: Wer bezahlt, hat ab 30 Minuten aufwärts seine Ruhe vor den anderen Anwesenden oder der Hektik und dem Lärm außerhalb des mobilen Schlafzimmers. Selbst wer nicht schlafen, sondern einfach nur abschalten möchte, für den bietet die Erfindung Komfort. Denn die belüfteten Boxen sind ausgestattet mit Steckdosen für Notebooks oder Handy-Ladegeräte. Als Preis für die Box empfehlen die Architekten 15 US-Dollar die Stunde oder 50 US-Dollar für die Nacht.
Des Weiteren gehören zur Ausstattung ein Nachttisch, sowie (neben der allgemeinen Beleuchtung) integrierte LED-Leseleuchten. Unter dem Bett ist selbstverständlich genügend Platz fürs Gepäck. Und damit die Gäste des Mini-Hotels ihre Privatsphäre haben, können sie die elektrischen Jalousien an den Fenstern betätigen. Sollte das Projekt Erfolg haben, können die Hersteller auch optional Tresore, Fernseher oder Wi-Fi Router einbauen. Getestet wird die "Sleepbox" derzeit in Russland, seit Mitte August können Gäste des Moskauer Flughafens in den Genuss des mobilen Schlafzimmers kommen.
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Quelle: aja
Lupin 2011 schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 14:59:01
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Wassermangel
Ich finde SaoPaoloReisende hat vollkommen recht: Ohne fließend Wasser und WC kann man das vergessen als echten Erholungsort für mehrere Stunden.
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eva schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 13:49:35
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klasse
finde ich eine super klasse idee.
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Hans01 schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 11:49:11
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Eigenheime
für die angedachten Arbeitssklaven der "Neuen Weltordnung" werden hier wohl getestet. Wenn alles so teuer geworden ist,
daß sich trotz Arbeit niemand mehr eine Wohnung leisten kann, könnte ein Konzern diese Dinger ja "großzügig", gegen einen kleinen Obulus natürlich, am Arbeitspatz aufstellen. Das spart Wegezeiten und der "Erwerbstätige" ist Tag und Nacht unter Kontrolle im Werk. DAS ist Gewinnmaximierung der Humanresource.
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