22.11.2011, 10:24 Uhr
Wer Urwaldfeeling hautnah erleben möchte, muss dafür nicht einmal weit reisen. Circa 65 Kilometer südwestlich von Köln erstreckt sich auf einer Fläche von ungefähr 110 Quadratkilometern ein Großschutzgebiet mit einer beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt, die sich am besten zu Fuß entdecken lässt. Mit etwas Glück laufen einem seltene Tiere über den Weg, wie zum Beispiel die Wildkatze. Einmalige Ausblicke gibt's on top auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftseee. Die Vorzüge des Nationalparks Eifel präsentieren wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.
Vor allem Wanderfreunde können sich freuen, die auf insgesamt 240 Kilometern unterschiedliche thematische Schwerpunkte und Aussichten dieser von Wasser, Wald und Wildnis geprägten Landschaft entdecken können. Wer sich eine längere Auszeit gönnen kann, sollte sich auf den abenteuerlichen Wildnis-Trail begeben, der von Monschau-Höfen im Süden bis zur nördlichen Spitze bei Hürtgenwald-Zerkall führt. Bewältigen lässt sich diese Route in vier Tagesetappen von 18 bis 25 Kilometern. Dabei geht es einmal quer durch das Naturschutzgebiet - vorbei an rauschenden Bächen, tiefen Wäldern und duftenden Blumenwiesen. Für die Mühe entschädigen Panorama-Aussichtpunkte, die ideal für die eine oder andere Verschnaufpause sind. Doch nicht nur zu Fuß kommt man in den Genuss der Naturschönheiten. Gute 104 Kilometer sind mit dem Fahrrad befahrbar, während Reiter 65 Kilometer nutzen können.
Bei dem Nationalpark Eifel handelt es sich um den ersten Nationalpark, in dem nur in Westeuropa vorkommende Buchenwälder in Mittelgebirgslage auf sauren Böden großflächig geschützt werden. Hier leben Wildkatzen, Schwarzstörche und rund 1000 weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Wildkatze geht in den zusammenhängenden Waldgebieten des entstandenen Großschutzgebietes auf Mäusejagd und Biber nutzen die sauberen Gewässer. Aber auch zahlreiche Fledermausarten und der Eisvogel lieben die Ungestörtheit und Ruhe des Nationalparks ebenso wie die gelbe Wildnarzisse, die im Frühjahr mit ihrer Blütenpracht die Naturliebhaber begeistert. Besonderes Highlight im Herbst ist die Hirschbrunft, während sich im Winter Tierspuren besonders gut entdecken lassen.
Weitere Infos:
Der Nationalpark Eifel liegt zwischen Nideggen im Nordosten und der deutsch-belgischen Grenze im Südwesten, 65 Kilometer südwestlich von Köln. Es gibt einen umfangreichen Veranstaltungskalender mit Vorträgen und Fachführungen. Waldfreizeiten und das Angebot des Walderlebniszentrums Gemünd runden das Programm ab. Im gesamten Nationalpark sind etliche Wanderwege ausgeschildert. Auf Anfrage organisiert das Nationalparkforstamt Eifel auch Gruppenführungen im Wald für die ganze Familie, www.nationalpark-eifel.de; Verwaltung: Nationalparkforstamt Eifel, Telefon: 02444 / 95100
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Quelle: t-online.de
He schrieb:
am 22. November 2011 um 15:00:39
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Eifel
Wird die Eifel nicht auch;das Sibirien Deutschlands,genannt ?.
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