16.09.2011, 08:33 Uhr | Claudia Carstens, SRT
Eine Weinlaube, ein neues Zelt und eine Megaschaukel namens "Monster", das sind die wichtigsten Neuheiten auf dem Münchner Oktoberfest 2011. Wieder dabei ist die Historische Wiesn, jetzt unter dem neuen Namen "Oide Wiesn". Mit nostalgischen Fahrgeschäften und natürlich mit bayerischem Bier gibt sich das größte Volksfest der Welt traditionsbewusst. Das Großspektakel findet dieses Jahr vom 17. September bis zum 3. Oktober statt. Sehen Sie die Neuheiten in unserer Foto-Show.
Mehr Wein auf der Wiesn? Damit möchte Helmut Schmid vor allem weiblichen Gästen etwas Gutes tun. "Manche mögen einfach kein Bier", weiß der Münchner Wiesn-Stadtrat, "darum war es eine einfache Überlegung, auch Wein anzubieten." Erstmals steht daher auf dem Oktoberfest ein Wein-Stehausschank, in dem auch Bio-Weine verkauft werden. Wer nun auch die nicht mag, der trinkt Perlwein, Sekt oder Alkoholfreies.
Und wie schaut's mit dem Bier aus? Neu und höher ist natürlich der Bierpreis in den insgesamt 16 Festzelten: Dieses Jahr kostet die Maß 8,70 bis 9,20 Euro. Weniger Absatz befürchten die Wirte dadurch nicht. Die Bräurosl baut als zweite Festhalle sogar eine unterirdische Bier-Ringleitung ein, wie vergangenes Jahr schon das Winzerer Fähndl.
Apropos Jubiläum: Vor einem Jahr, zum 200. Oktoberfest-Geburtstag, war die Historische Wiesn der große Renner. Und weil es so schön war, wird das abgezäunte Nostalgiefest unter dem neuen Namen Oide Wiesn (alte Wiesn) nun zur Dauereinrichtung. Im historischen Festzelt wird wieder ein eigens nach altem Rezept gebrautes Bier ausgeschenkt, dazu werden traditionelle Münchner Gerichte wie Rumfordsuppe, Böfflamott und Zwetschgenbavesen serviert. Neu auf der Oidn Wiesn ist das Zelt "Zur Schönheitskönigin". Deutlich kleiner als die Großzelte, soll es zum Musikanten- und Volkssängerzelt werden. Da gibt's neben Stanzln und bayerischer Musik ein Lieblingsmenü von König Ludwig II. zu essen: Das "Hechtkraut" besteht aus Weißkraut, Butterbröseln und Hechtfleisch, alles geschichtet und mit einem Eier-Sahneguss überbacken.
Auf der Oidn Wiesn geht es sehr nostalgisch und weniger eng zu. Dafür sorgen schon die Eintrittspreise von drei Euro ab einem Alter von 14 Jahren. Dafür kosten die Fahrgeschäfte nur einen Euro pro Fahrt. Nicht nur der Preis löst Gefühle von vergangener Zeit aus - die Attraktionen sind zum Teil Museumsstücke wie der "Kettenflieger Kalb" aus dem Jahr 1919 und die "Calypso" aus den 1950er Jahren.
Da geht es auf dem Hauptgelände durch und durch wilder zu. Nass wird's auf der neuen Rafting-Wildwasserbahn mit dem mächtigen Namen "Rio Rapidos". Die bunten Boote rotieren im reißenden Wasser um die eigene Achse, die Fahrtrichtung wird von der Strömung bestimmt. Das Ganze lässt sich durch Bullaugen in der Fahrwanne verfolgen. Trotzdem können auch Wiesngäste mit Handicap ohne weiteres mitfahren. Das zweite neue Fahrgeschäft heißt "Monster", ist eine Megaschaukel, die 20 Fahrgäste bis zu 40 Meter hoch in die Luft zieht und mit einem Ausschlag von 47 Metern hin und her schwingt. Gleichzeitig rotiert sie um die eigene Achse.
Qualm oder nicht Qualm? Ob Wiesngänger in den Bierzelten trotz des strengen bayerischen Raucherschutzgesetzes rauchen dürfen, musste erst eine Volksabstimmung klären. Das Verbot wird dieses Jahr erstmals konsequent durchgesetzt. In acht Festhallen sind deshalb überdachte Außenbereiche und Raucherbalkone entstanden, wie sie das Hippodrom bereits 2010 eingeführt hatte.
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Und wie läuft das mit der Sicherheit auf dem riesigen Volksfest? Auch mit diesem schwierigen Thema muss sich der Veranstalter auseinandersetzen. Im Vorjahr wurde zur Wiesn 2011 ein innerer Sperrring um den Oktoberfestplatz mit 180 versenkbaren Metall-Absperrpfosten gebaut. Die so genannten Hochsicherheitspoller sollen Autobomben verhindern. Mehr Sicherheit im Fall einer Notlage sollen Wiesnbesucherinnen erstmals durch weiß-blaue "Sicherheitsbandl" bekommen, auf denen sie Kontakttelefonnummern schreiben können. Die Informationen sind aber nur sichtbar, wenn das Band aufgeschnitten wird. Die Armbänder werden in einigen Jugendhotels und am Security Point im Servicezentrum Theresienwiese unterhalb der Bavaria-Statue verteilt.
Weitere Informationen:
Tourismusamt München, Sendlinger Str. 1, 80331 München, Tel. 089/23396500, Fax 23330233, www.oktoberfest.eu
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Quelle: srt
brumbert schrieb:
am 17. September 2011 um 13:58:12
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O-Fest
hab da auch schon Hennen freistehend pinkeln sehen. Hätt nie geglaubt, das es sowas gibt!
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kit schrieb:
am 16. September 2011 um 15:39:43
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oktoberfest
das ekligste fest auf der ganzen welt.pfui teufel.die anwohner werden sich sicher schon freuen.
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Tom0107 schrieb:
am 16. September 2011 um 15:38:44
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Oktoberfest
Es ist schon bemerkenswert; Und wenn die Maß 15,-- Euro kostet - es wird gesoffen, was das Zeug hält. Ich habe in der Nähe von
München ein kleines Unternehmen, da wird dann um jeden Cent gehandelt und gerungen. Aber bei Fresserei und Sauferei ist der Preis wurscht - das denken schaltet aus. Die Preise stehen auf dem Oktoberfest absolut in keiner Relation mit den Leistungen mehr. Ich geh´ seit 15 Jahren nicht mehr hin, weil ich dieses Geschäftsgebahren nicht mehr mitmache, alles hat Grenzen.
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