14.12.2010, 15:43 Uhr
Phukets Strände: Zur Zeit leerer als sonst zu dieser Jahreszeit (Foto: imago)
Wer dem kalten Winter entfliehen will und nicht abergläubisch ist, hat jetzt im thailändischen Phuket gute Chancen auf ein Schnäppchen: Weil Wahrsager für die Insel einen Tsunami vorhersagen, bleiben die asiatischen Gäste weg und die Hotels leer. Die Branche versucht, die leeren Zimmer mit günstigen Last-Minute-Angeboten zu füllen.
Die Vorsitzende des Hotelverbands in Phuket bestätigte Buchungsausfälle. "Asiatische Touristen rufen ständig an und fragen uns, ob es einen Tsunami gibt", sagte Narranon Yangyuen. "Es gab in der vergangenen Woche einige Stornierungen von Einheimischen", sagte auch die für Phuket zuständige Direktorin der Tourismusbehörde Thailands, Bangornrat Shinaprayoon. "Aus dem Ausland kamen keine Stornierungen." Die Belegung liege aber nur bei 50 bis 60 Prozent, im Januar und Februar 2011 allerdings bei 80 bis 90 Prozent. Im Dezember stünden mehr Zimmer leer als vor einem Jahr, sagte die Direktorin. "Das dürfte an der Rezession in Europa liegen, und der Euro-Schwäche gegenüber dem Baht." Außerdem habe Phuket jede Menge neuer Hotels, was die Belegrate weiter drücke. Auf das Gesamtjahr gesehen seien die Zahlen erfreulich. Gegen die Tsunami-Gerüchte können Hoteliers und Ferienanbieter nichts unternehmen, sagte Bangornrat. Allerdings seien solche Naturkatastrophen nicht vorauszusagen, betonte sie. Phuket sei aber bestens auf Eventualitäten vorbereitet. "Wir können Wahrsager nicht davon abhalten, solche Prophezeiungen zu machen, aber wir sorgen dafür, dass Touristen und Einheimische wissen, was im Falle eins Falles zu tun ist," sagte sie. Es gebe Frühwarnsysteme und regelmäßige Übungen sorgten dafür, dass Personal und Besucher wüssten, was im Falle eines Falles zu tun sei. Phuket und die angrenzende Küste sind über Weihnachten voll vor allem mit europäischen Touristen, die dem Winterwetter entfliehen.
Sechs Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean hat sich die Gästezahl mehr als erholt. "Wir hatten im diesem Jahr 5,5 Millionen Besucher, 2004 waren es 4,7 Millionen", sagte Bangornrat.
"Unser Star ist Russland. Die Zahl der russischen Gäste ist um 50 Prozent gestiegen." Aus Deutschland seien neun Prozent mehr Besucher gekommen als im Jahr davor. Bei dem Tsunami Weihnachten 2004 waren in Thailand 5000 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte davon Touristen. Insgesamt forderte die Katastrophe rund um den Indischen Ozean 230.000 Menschenleben.
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Jürgen schrieb:
am 29. Dezember 2010 um 21:23:31
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Russen
Ich selbst lebe seit Jahren hier auf Phuket. Nicht die Russen sind das Problem, das Problem sind die Farangs ( Europäer). Die wissen
sich nicht zu benehmen. Am meisten die Deutschen. Aber über andere herziehen, und hier so einen Kommentar abgeben. Urlaub machen kann man überall, nur sich zu benehmen wissen, das fällt einigen schwer.
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159 schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:07:11
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Russen
Das sind meistens nur die einfachen Russen die ihre par Kröten lange gespart haben und jetzt einfach Spass haben wollen.
Ich denke da
nur an uns deutsche auf Malle...auch nicht gerade eine Bestleistung... aber auch hier waren es die einfachen Leute...Wenn mann dort Urlaub macht wo das einfache Volk zugang hatt braucht man sich nicht wundern bzw.beklagen...
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vorurteil schrieb:
am 16. Dezember 2010 um 19:01:35
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Russen
Ich habe es noch nicht erlebt, dass ein russischer Tourist sich über einen Contergangeschädigten am Buffet beklagt hat ... (ca.
50-60 jährige Deutsche in Sri Lanka)
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