12.03.2012, 12:36 Uhr
In der Schweiz ist das Vergessen der Maut nun doppelt so teuer (Symbolbild: imago)
Die Schweiz verdoppelt das Bußgeld, in Österreich wurden die Preise für die Jahres-Vignette leicht erhöht. Wer in die Schweiz oder nach Österreich fährt, sollte vorher genau überlegen, wann er die Vignette kauft, rät der ADAC. Sehen Sie in unserer Klick-Show, in welchem Land welche Maut anfällt.
Die Jahresvignette kostet unverändert 40 Franken (circa 33 Euro) und ist ein Kalenderjahr inklusive Dezember des Vorjahres und Januar des Folgejahres (insgesamt also 14 Monate) gültig. Autofahrer aus dem In- und Ausland müssen sie gut sichtbar innen an der Windschutzscheibe befestigen, wenn sie die Autobahnen und andere mautpflichtige Autostraßen in dem Alpenstaat benutzen. Vignettenpflichtig sind Motorräder, Autos und Wohnwagen/Anhänger bis zu einem Gesamtgewicht von je 3,5 Tonnen. Bei Motorrädern bzw. Wohnwagen/Anhängern muss sie auf ein nicht auswechselbares, leicht zugängliches Teil angebracht werden. Die mehrfache Verwendung oder die Manipulation einer Vignette kann nach dem Schweizer Strafrecht geahndet werden. Der ADAC empfiehlt Reisenden, die Vignette bereits vor der Abreise zu erwerben. Kaufen kann man die Vignette bei den meisten Automobilclubs, aber auch Tankstellen, Raststätten, eFiliale der Deutschen Post AG, Tolltickets sowie im Switzerland Travel Centre. Bei der Einreise selbst lässt sich diese am Zollamt, Raststätten oder Tankstellen beziehen.
Autofahrer, die ohne gültige Vignette auf den Schweizer Autobahnen unterwegs sind, müssen seit dem 1. Dezember doppelt so viel Strafe zahlen, die auf 200 Schweizer Franken (circa 166 Euro) erhöht wurde. Neu ist dabei, dass die Kontrollen an der Grenze und die Ahndung von Vignettenverstößen auch privaten Organisationen übertragen werden können. Doch damit nicht genug. 2014 soll eine drastische Erhöhung der Jahresvignette folgen. Nach Plänen des Schweizer Bundesrats soll dann diese mindestens doppelt so teuer werden wie bisher. Dies kritisiert der ADAC aufs Schärfste, weil so deutsche Urlauber gemessen an ihrer Fahrleistung unangemessen hoch zur Kasse gebeten werden.
In Österreich müssen Urlauber bei der Vignette etwas tiefer in die Tasche greifen. Für die 10-Tages-Vignette waren 7,90 Euro fällig, seit 2012 sind es nun 8 Euro. Die 2-Monats-Vignette kostet nun 23,40 Euro (früher 23 Euro). Rund 1,30 Euro angestiegen ist die Jahres-Vignette - statt 76,50 zahlen die Urlauber nun 77,80 Euro. Motorradfahrer erhalten die Jahres-Vignette für 31 Euro, die 2-Monats-Vignette für 11,70 Euro und die 10-Tages-Vignette für 4,60 Euro. Die Vignetten wird für Motorräder und für Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen ausgegeben.
Auch hier drohen hohe Strafen für Maut-Preller: Wird man ohne gültiges "Pickerl" in Österreich erwischt, wird für Pkw eine Ersatzmaut von 120 Euro fällig. Wer die Summe nicht vor Ort begleicht, dem drohen Geldstrafen von mindestens 300 Euro. Die Gebührenpflicht wird durch sogenannte "Mautsheriffs" und durch Videokameras kontrolliert. Auch für unabsichtliche Mautsünder gibt es kein Pardon. An manchen Stellen fahren Ortsunkundige schnell auf mautpflichtigen Straßenstücken, ohne die entsprechende Plakette am Auto zu haben. Doch Vorsicht vor "Fallstricken", zum Beispiel vor dem Pfändertunnel bei Bregenz und auf der Strecke zwischen Imst und Landeck. Auf jeden Fall sollten sich Reisende auf vier Rädern rechtzeitig vor Fahrtantritt Informationen bei den Automobilclubs holen. Sie geben Hinweise zu den optimalen Strecken und weisen auf Problemrouten hin. In der Schweiz drohen ohne gültige Jahresvignette eine Strafe von umgerechnet etwa 85 Euro plus den Maut-Preis.
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Quelle: t-online.de , dpa-tmn , ADAC
michel schrieb:
am 22. Juli 2011 um 20:08:22
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@malus4
von einer abgeschafften kfz steuer profitieren aber nur hubraumstarke kfz! dadurch werden spritfresser und umweltverpester
überdurchschnittlich gefördert. angesichts der gesetzten klimaziele ist das rechtlich zumindest fraglich. abgesehen davon das maut von privatfirmen für privatstraßen in der eu erhoben wird. in de sind die straßen schon seit jahrzehnten abbezahlt! die kfz- und spritsteuer waren früher zweckgebunden, sprich sie wurden für neubau und erhalt des straßennetzes verwendet
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Sterne schrieb:
am 22. Juli 2011 um 20:06:41
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Steuer
ach wohin geht die KFZ Steuern und wofür die Mautgebühr????da soll die KFZ Steuer absagen oder kommt noch mehr hinzu...warum dürfe
keinem erfahren wieviel Euro im monat an Staat fliesse??????
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KALLE schrieb:
am 22. Juli 2011 um 20:05:46
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(1)
mehr Maut
mir egal, ich würde nie auf die Idee kommen in so ein Land zu fahren, wenn alle Urlauber wegbleiben würden dann wäre das
spätestens in 2.Jahren vom Tisch
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