"Devil's Pool" - der gefährlichste Pool der Welt (Foto: cat2222)Wer kennt das nicht: Im hoteleigenen Pool ein paar Runden drehen, in dem das Wasser gerade mal zwei Meter hoch ist. Ein gemütliches Plantschen eben. Anders in Simbabwe: Vier Monate im Jahr können Abenteuerlustige direkt am Abgrund der Victoriafälle schwimmen - auf eigene Gefahr. In unserer Foto-Serie sehen Sie, wie gefährlich dieses Bad sein kann.
"Donnernder Rauch" - so wurden die Fälle ursprünglich genannt
Möglich ist der nasse Adrenalinkick nur zwischen September und Dezember - während der Trockenzeit, wenn der Wasserspiegel ganz niedrig ist. Bei Hochwasser fließen circa 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde (in der Trockenzeit sind es nur 170 Kubikmeter) über eine Breite von mehr als 1700 Metern in die Tiefe. Die Wassermassen des Sambesi Flusses stürzen 110 Meter tief. Der dadurch entstehende Sprühnebel steigt bis zu 300 Meter hoch und ist teilweise auch aus 30 Kilometer Entfernung noch zu sehen. #
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Gefährlich ist nicht nur der "Devil's Pool"
Simbabwe liegt im Süden Afrikas und hat circa zwölf Millionen Einwohner. Der Name geht auf eine Ruinenstätte zurück, die die größten vorkolonialen Steinbauten im südlichen Afrika beherbergt. Bekannte Nationalparks sind der Hwange National Park, der Mana-Pools-Nationalpark und der Victoria Falls National Park. Die beste Reisezeit ist April und Mai oder August bis Oktober - jedoch weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass durch die vor kurzem abgehaltenen Wahlen die politische Situation angespannt ist.