20.06.2011, 14:15 Uhr | Monika Reisner, SRT
Aufpassen im Urlaub: Gauner werden immer gerissener. (Symbolbild: imago)
Endlich Urlaub - doch dann sind plötzlich Geld, Wertsachen und Ausweise weg und die Zeit, die zur Erholung gedacht war, wird zu einem Marathonlauf zu Polizei und Botschaft. Trickbetrüger und andere Gauner werden nämlich immer hinterlistiger. Und wer nicht aufpasst, wird schnell vom Opfer zum Täter und bekommt auch noch Freiheitsstrafen oder Geldbußen aufgedrückt. Wir sagen Ihnen, welche Abzocken Betrüger am häufigsten nutzen und wie Sie sich am besten schützen können.
Der ADAC warnt in diesem Jahr vor allem Griechenlandreisende, die mit Auto und Fähre unterwegs sind: Es verstecken sich immer häufiger blinde Passagiere in Fahrzeugen, um so illegal nach Italien auszureisen. Es empfiehlt sich, den Wagen stets gut verschlossen zu halten sowie Kofferraum und Anhänger zu kontrollieren, denn die Strafe ist hoch. Selbst wer nicht bemerkt, dass er einen fremden Gast an Bord hat, muss mit einer hohen Geldbuße und einer Freiheitsstrafe rechnen. In den ersten drei Monaten diesen Jahres wurden im griechischen Igoumenitsa bereits mehr als 200 Ausländer bei der versuchten irregulären Ausreise aufgegriffen und rund 30 Schleuser festgenommen.
Auch in Tschechien sollten Autofahrer auf der Hut sein: Gaunerbanden, meist in dunklen Limousinen unterwegs, fordern den Fahrer auf, anzuhalten. Der Grund: Sie wollen den Insassen Schmuck verkaufen oder erbitten finanzielle Unterstützung für ihre Familien. Bezahlen die Opfer zu wenig, versuchen die Diebe, den Geldbeutel an sich zu reißen. Nach Angaben der Deutschen Botschaft in Prag häufen sich diese Vorfälle auf der Autobahn D 5 am Grenzübergang Waidhaus-Pilsen-Prag, auf der A 17/ D 7 Dresden-Prag sowie auf allen Routen rund um die tschechische Hauptstadt. Wer in solch eine Situation gerät, kann über die Nummer 112 (auch über Mobilfunk ohne Vorwahl) die Polizei rufen und die Deutsche Botschaft informieren.
Auch sonst kann man während der Fahrt nicht sicher sein: Mit getürkten Pannen bringen Räuber hilfsbereite Touristen zum Anhalten. Ein brennendes Taschentuch unterm Auto oder ein Wagen, der schräg an der Straße steht - wer da schon mal helfend eingegriffen hat, musste hinterher feststellen, dass Kamera, CD-Player und andere Dinge fehlten.
Da ist manchmal - vor allem in südosteuropäischen Ländern - auch die Begegnung mit Polizisten nicht viel wert. Denn die sind hin und wieder nicht echt, etwa bei fingierten Geschwindigkeitskontrollen auf der Autobahn. Die Reisenden werden angehalten und aufgefordert, sofort ein Bußgeld zu bezahlen. Tipp vom ADAC: Manchmal reicht es schon, nach dem Dienstausweis zu fragen, um den Betrüger in die Flucht zu schlagen. Wenn nicht, heißt es wohl oder übel zu blechen. Für den Moment ist das sicherer, als sein Bares mit dem Leben zu verteidigen, und die Beträge sind mit 30 oder 40 Euro in der Regel zu verschmerzen. Wer sich das Nummernschild merkt, der kann dann bei der nächsten Polizeidienststelle immer noch Anzeige erstatten.
Etwas komplizierter ist es bei vermeintlichen Drogenkontrollen. Dabei durchwühlen die "Polizisten" das Gepäck. Da hilft nur, zu versuchen, die Wertsachen vor der Wagendurchsuchung an sich zu nehmen. Überhaupt trägt man die besser am Körper, etwa in einem Brustbeutel oder Geldgürtel. Denn auch wer zu Fuß unterwegs ist, kann Motorraddieben zum Opfer fallen, die während der Fahrt die Taschen einfach mitreißen. Auch hier gilt: Auf keinen Fall festhalten. Im ungünstigsten Fall wird man solange mitgeschleift, bis ein Riemen reißt. Besonders dreiste und geschickte Motorraddiebe sind zu zweit unterwegs: Der erste rammt den Rückspiegel des Wagens, sodass er nach außen kippt. Wer dann aus dem Fenster greift, um ihn wieder in Position zu bringen, muss damit rechnen, dass ein zweiter im Fahren die Armbanduhr klaut.
Auch an Tankstellen ist man vor Betrug nicht sicher: Entweder der Tankwart selbst ist so dreist und bucht von der Kreditkarte einen höheren Betrag ab, als der Kunde tatsächlich getankt hat. Oder man bezahlt ahnungslos seinen Tankbetrag, während sich draußen Ganoven an Autoreifen oder Auspuff zu schaffen machen. Das Ergebnis: Ein paar Kilometer weiter ist eine Zwangspause nötig, und die freundlichen Helfer, die sofort zur Stelle sind, haben es vor allem auf die Wertsachen im Wagen abgesehen.
Oft sind bettelarme Kinder mit dem Auftrag unterwegs, bei Fremden abzusahnen. Sie lenken durch Pappschilder ab oder durch Kleinkram, den sie anbieten. Dabei sind sie bereits geschickte Taschendiebe. Auch der Besuch einer Discothek oder Bar kann mit einer Pleite enden. Nicht selten sind Urlauber ohne Papier, Geld und Schmuck in einem Hinterhof aufgewacht, weil jemand K.O.-Tropfen ins Bier oder in den Cocktail gemischt hatte.
Harmlos, aber ärgerlich, ist da die Sache mit den unterschiedlichen Preisen: "Farang have money to much", hörte ein Thailandurlauber, der eine Kassiererin darauf ansprach, warum er fünf Mal mehr für den Eintritt bezahlen müsse als ein Einheimischer. Überall dort, wo Eintritts- oder Menüpreise überteuert erscheinen, lohnt sich ein zweiter Blick auf eine etwaige Preisliste für Einheimische. Mit einem freundlichen Hinweis hat sich das Problem dann oft erledigt.
Und dann ist doch alles perfekt - das Wetter, die Gegend, die Menschen. Wie schön wäre es, dort häufiger Urlaub zu machen. Immer wieder warten Makler von Ferienanlagen mit Time-Sharing-Angeboten auf. Sie versprechen für einen Beitrag X plus Steuer plus Gebühren werde man Anteilseigner und kann zu festgelegten Zeiträumen immer wieder kommen. Laut Europäischem Verbraucherzentrum sind Beiträge zwischen 2500 und 25.000 Euro üblich. Der Haken: Dass die Clubanlage nie gebaut wird, wird einem erst nach und nach klar, und dann ist es zu spät. Die Betrüger haben das Geld vom Konto geräumt und fangen mit neuen Kunden und neuen Konten wieder von vorn an. In Sachen Time-Sharing sollte man nur auf seriöse Unternehmen setzen - Verbraucherzentren geben dazu Auskunft.
Wichtige E-Mails abrufen, Kontostand prüfen, das Rückflugticket buchen - dank W-Lan, Laptop und Internet-Café ist das alles einfach geworden. Doch gerade darin liegt die Tücke: Fremde Computer sind oft nicht ausreichend mit Firewalls und Virenschutz gesichert - oder noch schlimmer: Es befindet sich bereits ein Spionageprogramm auf dem Rechner, das Passwörter, Konto- und Kreditkarten der Nutzers ausspäht. Also: Online-Banking und -shopping am besten vermeiden, am Ende den Verlauf und Cookies löschen und sich abmelden. Sicher dran ist, wer seine Daten verschlüsselt und vor Urlaubsbeginn alles noch einmal eigens sichert.
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Quelle: srt
Werner schrieb:
am 27. Juni 2011 um 11:44:35
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Keine Probleme
Ich habe schon seit Jahren keine Problem mit den im Ausland operierenden
Banden. Ich fahre an die Nordsee oder Ostsee oder in
die Berge. Ich habe keine Lust fremde Länder zu besuchen und mich mit deren Kriminellen aus-
einander zu setzten. Wenn dort wieder Recht und Ordnung herrscht kann man über Uralub dort nachdenken.
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khalid and kamal schrieb:
am 24. Juni 2011 um 12:05:08
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hoher rechnung bei essen
in thailand ist sehr oft abzocken bei alle toursten höcher rechnung resturant essen bei taxi fahrer bei
sightandseehnig trip wer haben bei eine see food resturant 5000 tausand thaibaht bezahlt fur zwei fish menu das war 4 fache soviel als normal das haben wer späthe erfahren von deurch einheimche leute wer empfehlen alle touresten auf thailand urlaub viel aufpassen sonst werde am ende viel tauer urlaub
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ebk31 schrieb:
am 22. Juni 2011 um 23:13:55
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auch spanien
Also was ich in der Auflistung vermisse ist Spanien.
Dort sind Jahren extrem dreiste Austobahnräuber unterwegs
auch als
Polizisten verkleidet.
Die Autobahn bei Barcelona ist von denen regelrecht verseucht
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