05.04.2011, 16:05 Uhr | sure
Geld oder Liebe – diese Frage stellt sich in der Bankenmetropole Frankfurt am Main nicht. Dort befindet sich beides in trauter Nachbarschaft: Umringt von Glastürmen der Finanzwelt liegt das Rotlichtviertel der Stadt. Das traditionelle Liebesrevier im Bahnhofsviertel zieht jährlich Tausende Touristen an, ebenso wie die Sündenmeilen anderer europäischer Städte. Sehen Sie die berühmten Rotlichtviertel in unserer Foto-Show.
Trist, grau und verschlafen wirken die meisten Rotlichtviertel am Tage. Doch sowie die Dämmerung einsetzt und die Neonlichter angehen, erwacht das Leben in den Kiezen von Hamburg, Frankfurt, Amsterdam, Paris und London. Wer glaubt, dass sich nur Herren mit einschlägigen Absichten „verirren“, liegt falsch. Längst stehen die Sündenmeilen in fast jedem Reiseführer. Das Frankfurter Rotlichtviertel in Bahnhofsnähe entwickelt sich immer mehr zur Partymeile. Wer keine Zeit hat, nach Hamburg zu fahren, der findet auch in Frankfurts Nachtclubs Kiezatmosphäre. Zwischen Puffs und Dönerläden befindet sich hier der Szeneclub "Pik Dame" inmitten der verruchten Elbestraße. In dem ehemaligen Bordell tanzt hier seit Neustem das gemischte Szenepublikum die Wochenenden durch und bekommt für zehn Euro Eintritt noch eine Strip-Nummer geboten.
So werden ganze Busladungen vor dem Place Pigalle ausgespuckt dem legendären Lustviertel von Paris. Berühmt wurde das Pariser Lustviertel durch seine Bewohner, darunter der Maler Maurice Toulouse-Lautrec und Pablo Picasso, die sich von der Atmosphäre zu großen Werken inspirieren ließen. Der Place Pigalle wurde bereits von der Chansonsängerin Edith Piaf besungen und befindet sich zwischen dem neunten und achtzehnten Arrondissement der Stadt. Inmitten des Pariser Rotlichtviertels befindet sich auch das weltbekannte Moulin Rouge, dass ein Muss für Parisbesucher ist. Wer Lust hat, eine Tour zum Place Pigalle zu machen, findet in den „Adults Only“ Broschüren, die in den meisten Pariser Hotels ausliegen, entsprechende Angebote. Tagsüber bietet sich das Café "La Fourmi" an.
„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, ob du'n Mädel hast oder hast kein's, amüsierst du dich“, besang Hans Albers einst Hamburgs Animierviertel. Heute ist das traditionsreiche Rotlichtviertel in der Herbertstraße und die Umgebung um den Hans-Albers-Platz, Kult. Bekannter als "Kiez", zählt das Hamburger Rotlichtviertel bei Touristen zum Pflichtprogramm eines Hamburgbesuchs. Auf 930 Metern reihen sich verschiedene Clubs aneinander und bilden Hamburgs Partyszene. Insider buchen vor ihrem Trip nach Hamburg die Kiez-Tour mit Olivia Jones, der wohl bekanntesten Drag Queen und Kiez-Legende Hamburgs. Gemeinsam mit ihrem Team bietet Olivia (www.olivia-jones.de) die „Safari Tour“ durch St. Pauli. Wer sich für die Geschichte des wohl „sündigsten Viertel Deutschlands“ interessiert, der sollte das Sankt Pauli Museum besuchen, dass die Geschichte des Szeneviertels dokumentiert. Zur traditionellen Eurovisionparty, die seit vielen Jahren auch fester Bestandteil der Fernsehübertragung am Finalabend des „Eurovision Songcontest“ ist, verwandelt sich die Reeperbahn zur Open-Air-Disco, auf der die Gäste bis zum Morgengrauen ausgelassen feiern können. In diesem Jahr findet die Party am 14. Mai statt.
Berlinkenner beschreiben das Londoner Rotlichtviertel Soho als eine Mischung aus Prenzlauer Berg, Kreuzberg und ein wenig Schöneberg. Hier finden sich Sexläden, Clubs, Bars und auch die Schwulenszene Londons. Kreativität und Individualität scheinen hier grenzenlos. Das merkt man unter Anderem daran, dass sich in Soho zahlreiche Büros von Medien, Agenturen und der Filmindustrie niedergelassen haben. Das Szeneviertel erreicht man am Besten mit der U-Bahn über Leicester Square, Tottenham Court Road, Piccadilly Circus oder Oxford Circus.
Schon seit dem 13. Jahrhundert hat sich die käufliche Liebe in Amsterdam angesiedelt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Jährlich besuchen zahlreiche Touristen das Rotlichtviertel zwischen Centraal Station, Nieuwmarkt und Dam. Hier stellen Frauen aller Nationen ihre Vorzüge in den berühmten Schaufenstern zur Schau und locken die Besucher an. Der wohl bekannteste Nachtclub im Amsterdamer Rotlichtviertel ist der Casa Rosso Nightclub, indem auch Live-Sex-Shows geboten werden. Das Erotikmuseum der holländischen Hauptstadt zeigt Ihnen alles, was Sie schon immer zum Thema Sex und Prostitution wissen wollten. Und auch das Amsterdamer Nachtleben hat jenseits der Rotlichtszene viel zu bieten. Ob Hamburg, Paris oder London, ein Bummel durch die sündige Seite einer Stadt vervollständigt das Bild.
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Quelle: t-online.de
Olli schrieb:
am 12. April 2011 um 17:47:39
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Hugoline
oh oh...da ist wohl jemand schwer enttäuscht worden von der Männerwelt,das war wohl ein eigener Erfahrungsbericht :-))
!!!Dienstpersonal hatte ich leider noch nicht,aber ein reizvoller Gedanke mal die Köchin zu vernaschen...
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L. Widder schrieb:
am 9. April 2011 um 12:43:50
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@Mira
Ich finde es erbärmlicher, dass Frauen mit ihrer falsch gemeinten Emanzipation beziehungsunfähig werden und Männer auf diese Form
der Triebsteuerung zurückgreifen müssen. Würden wir ein Familienbild haben wie es in den 50ziger und 60ziger Jahren herrschte brächten viele Männer nicht in den Puff zu gehen. Wir Männer haben uns in vielen Dingen weiterentwickelt. ( Haushalt, Kinder,Teilzeitjob) Viele Frauen machen leider in der Evolution einen Rückschritt. Nicht nur fordern, sondern auch geben!
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Frauenbeschützer schrieb:
am 9. April 2011 um 12:32:09
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@Mira
Frau Mira, diese Frauen sind so wie alle anderen auch..... Bei ihnen ist allerdings vorher geregelt wieviel es kostet. Und als Mann
braucht man nicht noch on Top die ganzen Launen zu ertragen....... Betriebswirtschaftlich betrachtet ist es sogar günstiger : Eine sogenannte "eigene Frau" kostet einen besser verdienenden Mann locker 50.000.- € im Anno. Wenn man diese Summe durch 365 Tage teilt, kann man(n) sich jeden Tag das aussuchen, was er wirklich möchte..... Noch Fragen?
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