09.12.2011, 14:24 Uhr | Markus Roman
Nachdem 2011 kein gutes Jahr für Billigflieger war, dreht Ryanair im kommenden Jahr an der Preisschraube. Wie in der Vergangenheit setzt der Billigflieger nicht am Flugpreis, sondern an den Zusatzgebühren an. Vor allem in der Hochsaison wird es teuer, aber auch, falls die nötige Gebühr erst am Flughafen oder über eine Hotline bezahlt wird.
Ryanair unterscheidet bei seinen Gepäckgebühren zwischen Hochsaison und Nebensaison. Als Hochsaison gelten der Zeitraum von Juni bis September sowie Weihnachten 2012, der Rest gilt als Nebensaison. Außerdem wird es deutlich teurer, wenn das Gepäck direkt am Flughafen oder via Telefon-Hotline aufgegeben wird. In der Nebensaison bleiben die Preise bei Aufgabe über das Online-Tool unverändert: 15 Euro für den ersten Koffer bis 15 Kilogramm, 25 Euro für den ersten Koffer bis 20 Kilogramm sowie 35 Euro für den zweiten Koffer, der maximal 15 Kilogramm schwer sein darf. Wer sein Gepäck übers Telefon anmeldet oder am Flughafen aufgibt, greift tief in die Tasche. Hier kostet der erste Koffer bis 15 Kilogramm 60 Euro (bisher 35 Euro), der erste Koffer bis 20 Kilogramm 75 Euro (bisher 45 Euro), der zweite Koffer kostet dann 105 Euro statt 75 Euro.
In der Hauptsaison schlägt Ryanair dann auf jedes online aufgegebene Gepäckstück fünf Euro mehr (25/35/45 Euro). Richtig teuer wird es auch hier, wenn die Aufgabe erst am Airport oder über die Telefon-Hotline erfolgt. Für das erste Gepäckstück bis 15 Kilogramm Gewicht werden dann 100 statt bisher 40 Euro fällig, das ist das zweineinhalbfache des bisherigen Preises. Wiegt der erste Koffer bis zu 20 Kilogramm, kostet er 105 Euro (bisher 50 Euro), der zweite Koffer schlägt mit 135 statt bisher 80 Euro zu Buche. Nach eigenen Angaben will die Fluggesellschaft so erreichen, dass Passagier die Online-Anmeldung für Gepäck nutzen oder am besten nur mit Handgepäck bis zehn Kilogramm fliegen. Ebenfalls teurer wird das Ausstellen eines neuen Boarding Pass am Flughafen (60 statt bisher 40 Euro).
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Quelle: mro
Pierre schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 11:44:33
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staatliche Subventionen
Das geschäftsmodell von Ryanair funktioniert doch nur aufgrund staatlicher beihilfen, die wir über unsere Steuern
aufbringen. Wie das funktioniert? Ryanair fliegt nur von kleinen Regionalflughäfen in der Nähe der Großstädte und die Kleinflughäfen sind staatlich subventioniert. So erhält z.B. Lübeck Blankensee im Jahr rd. 20 Mio. € Subventionen und kann damit Ryanair günstige Start- und Landegebühren anbieten.
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Alter Mann schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 20:22:25
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Fortsetzung Ryanair
..., Unterschied nennt man "Ambiente" ! Das werden Leute mit "Geiz ist geil"-Mentalität natürlich nur
schwer verstehen. Wie in vielen anderen Bereichen auch, geht hier ein Stück Kultur den Bach runter, "Reisekultur" !
Also möge jeder, der es braucht, mit diesem "Holzklassen-Flieger" seine Reisen abwickeln, die anderen genießen derweil das Reiseambiente der normalen Fluggesellschaften / Flughäfen ! Jeder nach seiner Fasson !
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donner schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 20:16:58
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Raynair
Wenn ich alles zusammenfasse was für Schlagzeilen Raynair gebracht hat/hatte, da gibt es nur eins MEIDEN. Ordentlicher Service hat
seinen Preis aber nicht so wie bei Raynair.
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