18.06.2010, 11:11 Uhr | t-online
Eine Ryanair-Maschine (Foto: ddp)
Felisa Roa wollte eigentlich nur mit Ryanair von Madrid nach Sizilien fliegen. Doch wie die spanische Zeitung "El Pais" berichtet, wurde die Spanierin, kaum an Bord, von einem Purser der Maschine verwiesen - da sie auf ihren Armen rote Flecken hatte.
Fluggast Roa versuchte, dem Flugbegleiter die Harmlosigkeit ihrer Hauterkrankung zu erklären. Sie leide schon seit zehn Jahren darunter und sie sei nicht ansteckend. Auch ein Arzt, der zufällig an Bord war, bestätigte diese Aussage. Die 59-Jährige bot sogar an, ihre Hautärztin zu kontaktieren und einige der Passagiere solidarisierten sich mit ihr. Doch alles half nichts. Da der Stewart sich nicht sicher sein konnte, ob die Krankheit ansteckend und damit eine Gefahr für Passagiere und Crew darstelle, informierte er die Guardia Civil. Diese führte die Dame schließlich aus der Maschine. Geholfen hätte ihr in diesem Falle nur ein Attest - da agiert der Billigflieger streng. Wieder zurück am Terminal, reichte Felisa Roa direkt Klage wegen Diskriminierung ein. Hätte sie ihre Arme bedeckt, wäre ihre Erkrankung unentdeckt geblieben und sie hätte, wie schon bei vielen anderen Airlines, problemlos fliegen können. Diesen Tipp hatte ihr der Purser sogar noch mit auf den Weg gegeben.
Quelle: t-online.de
TQ schrieb:
am 18. Juni 2010 um 19:07:49
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Typisch Ryanair
Typisch Ryanair, bei so etwas machen die Ärger.
Ich habe schon erlebt das betrunkene russische Fussballfans
mitgeflogenen
sind die an Board mitgebrachten Alkohol getrunken und die Leute belästigt
haben. Das sagt niemand etwas.
Ryanair ist einfach nur Abzocke, zudem haben Sie nicht die besten Piloten.
Germanwings ist da echt besser, auch vom Service her.
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Otto schrieb:
am 18. Juni 2010 um 18:55:25
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Zwei Massstäbe
Das Problem ist doch hier das mit zwei Massstäben gemessen wird. Unsichtbare Krankheiten werden ja (siehe auch aussage des
Personals) ignoriert. Und einige von denen sind sehr viel ansteckender als alles was sichtbare Spuren hat UND den Erkrankten nicht mit Fiber etc. zu Boden streckt.
Kurz: Da hat der kleine Blockwart sich mal wieder aufgeblasen
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Arthus schrieb:
am 18. Juni 2010 um 18:48:43
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Abzock-Linie
Selbst schuld, wer mit dieser Linie fliegt. Geiz ist Geil hat halt auch seine Kehrseiten. Ich fliege seit Jahren beruflich und
privat 1-2 mal pro Woche und habe um diese Linie bisher immer einen großen Bogen gemacht. Das Problem ist ja nicht, daß dieLeute bei der Online-Buchung nicht intelligent genug sind, alles zu verstehen, sondern daß es RyanAir durch die Gestaltung der Seite regelrecht darauf anlegt, daß alles intransparent und unübersichtlich ist. Siehe etliche Rügen durch die EU...
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