14.12.2010, 13:16 Uhr
Schlechte Nachricht für alle Sparfüchse: Der irische BilligfliegerRyanair streicht in Deutschland wegen Einführung der Luftverkehrssteuer noch mehr Flugverbindungen als bisher bekannt. Insgesamt handelt es sich um 34 Verbindungen von deutschen Flughäfen aus. Betroffen seien neben Ryanairs wichtigstem deutschen Standort - dem Flughafen Hahn im Hunsrück - Verbindungen ab Berlin-Schönefeld, Bremen und Weeze bei Düsseldorf. Insgesamt entfielen wöchentlich 414 Flüge. Die Verbindungen würden zumeist mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans ab April eingestellt. An welchem Flughafen welche Strecken wegfallen, sehen Sie in unserer Klick-Show.
Ryanair hatte bereits im Oktober das Aus für neun Verbindungen und 150 wöchentliche Flüge ab dem Hunsrück-Flughafen Hahn erklärt und dies mit der Luftverkehrsabgabe begründet. Durch die Steuer werden nach Angaben des Billigfliegers die Strecken unrentabel. Nun kommen weitere 25 gestrichene Verbindungen und 264 wöchentliche Flüge von und zu den anderen deutschen Flughäfen hinzu. Betroffen sind unter anderem Verbindungen von Berlin-Schönefeld nach Bremen oder Weeze, von Bremen nach Liverpool oder Mailand sowie von Weeze ins spanische Saragossa oder nach Göteborg. Neben vielen innerdeutschen Strecken werden vor allem Ziele in Osteuropa und Skandinavien nicht mehr angeflogen.
Ryanair hatte im Oktober angedeutet, dass neben den Verbindungen ab Hahn weitere Verbindungen wegfallen könnten. Auch Air Berlin hatte angekündigt, sein Flugangebot auszudünnen. Die Luftfahrtbranche insgesamt war gegen die Einführung der Luftverkehrabgabe Sturm gelaufen - unter anderem, weil sie Nachteile gegenüber der Konkurrenz aus dem Ausland befürchte.
Die Bundesregierung hatte die Ticketabgabe im September beschlossen. Sie ist Teil des Milliarden-Sparpakets für den Bundeshaushalt und soll ab 1. Januar 2011 auf alle Flüge erhoben werden. Für Kurzstreckenflüge sind dann acht Euro pro Flug fällig, für Mittelstreckenflüge sind es 25 Euro und für Langstreckenflüge 45 Euro. Die meisten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter werden die Steuer an die Kunden weitergeben.
Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!
Quelle: AFP
arnulf schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 17:15:07
(0)
(0)
ryanair
das haben wir unserem Finanzminister zu verdanken. Im Ausland (NL und Irland) war es kontraproduktiv, hier mußte er den Mist
einführen. Sogar den Urlaub gönnt er uns nicht mehr. Hoffe, hat demnächst einen Plattfuß im Rollstuhl oder fliegt auf die Schnauze
mehr
Kommentar melden
gmk schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 13:58:56
(0)
(0)
ryanair
Der Grund ist nicht die neue Steuer, sondern die Fluggaeste bleiben weg wegen
des schlechten Service und der vielen Zuschlaege.
Da
will Ryanair nur sein Gesicht behalten und nennt diese neue Steuer als
Grund.
mehr
Kommentar melden
DaDa schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 11:04:09
(0)
(0)
Flugbetrieb
Vielleicht wirkt's und die Provinzstädte vor den Drehkreuzen haben nun endlich weniger Lärm im Vorgarten...
Fliegen ist ne
tolle Sache, aber Verbindungen, die über rollende Verkehrmittel erreichbarsind, sollten vielleicht nicht beflogen werden? - Diese Ersparnis könnte dann vielleicht in die Reparaturen und ggf. Ausbau unseres maroden Straßennetzes flißen - oder Hr. Verkehrminister? Deutsche Straßen sind schlechter als in Osteuropa!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special
Hier steht der Traditionsclub Boca Juniors im Mittelpunkt. zum Video