13.10.2011, 13:12 Uhr | Markus Roman
Bereits vor zwei Jahren sorgte Ryanair für Aufregung mit der Ankündigung, Geld für die Toilettenbenutzung zu verlangen. Auch, wenn der Vorschlag nach allgemeiner Empörung als Scherz benannt wurde, treibt Ryanair-Chef Michael O'Leary das Thema Toiletten anscheinend weiter um. In den Flugzeugen des Billigfliegers sollen künftig nur noch eine Toilette zur Verfügung stehen - für bis zu 200 Passagiere und die Crew. Das sagte O'Leary in einem Interview mit der britischen Zeitung "Independent". Was halten Sie von den Plänen? Stimmen Sie neben dem Artikel ab.
Die Pläne sehen vor, zwei der drei Toiletten an Bord auszubauen und durch bis zu sechs Sitzplätze zu ersetzen. Man versuche gerade, Boeing zu einer Umgestaltung der Flugzeuge zu bewegen, sagte O'Leary. "Wir nutzen alle drei Toiletten an Bord ohnehin äußerst selten", fügte der Ryanair-Chef hinzu. Die Ryanair-Flotte besteht ausschließlich aus dem Flugzeug-Typ Boeing 737-800 mit derzeit 189 Sitzplätzen und drei Toiletten pro Flugzeug. O'Leary wirbt für die geplante Umstellung mit geringeren Ticketpreisen. Sechs zusätzliche Sitzplätze würden die Preise für ein typisches 45-Euro-Ticket um etwas mehr als zwei Euro drücken, sagte O'Leary.
Nach Angaben der "Independent" gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für Fluggesellschaften, auf einem Flug Toiletten anzubieten. Die Flugzeuge mit mehr Sitzplätzen und weniger Toiletten sollten zunächst auf Kurzstrecken eingesetzt werden, etwa von London nach Dublin oder Edinburgh nach Bremen. Ryanair bedient zum größten Teil kürzere Strecken innerhalb Europas, die längsten Flugzeiten betragen etwa viereinhalb Stunden, etwa von Rhodos nach Liverpool.
Die Aussicht, eine Toilette mit 195 Passagieren und sechs Crew-Mitarbeitern teilen zu müssen, sorgte in der Reisebranche für Aufruhr. Ein Sprecher des britischen Reiseverbandes Abta sagte: "Man weiß, wie unangenehm es sein kann, wenn im Flugzeug eine Toilette ausfällt oder sich eine Schlange bildet, weil jemand mit Reisekrankheit die Kabine besetzt. Das könnte ein Schritt zu viel sein auf Ryanairs Mission zur absoluten No-Frills-Airline." Luftfahrt-Experte John Strickland erkannte allerdings an, dass vor allem steigende Treibstoffkosten Ryanair zwingen würden, an anderen Stellen zu sparen. Mehr Sitzplätze an Bord ohne zusätzliches Personal zu benötigen würde durchaus Kosten reduzieren.
Bei einem Besuch am Hunsrück-Flughafen Hahn gab O'Leary zudem bekannt, neue Routen von Deutschland aus zu planen - macht dies aber auch abhängig von einem Aus für die Luftverkehrssteuer. Er begrüße die Ankündigung der Bundesregierung, dass die Steuer sinken solle. Für 2012 peilt Ryanair insgesamt knapp 80 Millionen Passagiere an, mehr als 2011. O'Leary stellte für den Flughafen Hahn nach Streichungen im Winter neue Routen 2012 in Aussicht. "Je mehr die Steuer gesenkt wird, desto mehr neue Flugrouten wird es in Frankfurt-Hahn im nächsten Sommer geben." O'Leary begrüßte außerdem den 30-millionsten Passagier seiner Airline in Hahn.
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Quelle: dpa , mro
Tommi schrieb:
am 1. November 2011 um 10:29:47
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zwei Toiletten weniger
Na gut das kann man machen, denn diese Crashbeförderungsgesellschaft Ryanair landet sowieso in den Pampas wo man
hinter die Büsche scheißen kann. Vielleicht als Handgepäck ein Campingklo in den Bereich der früheren
Verpflegungsküche. In den Toiletten des Terminals würde ich aber € 30 nehmen, sodaß man mit Durchfall die Airline refinanzieren kann. Ein dreifach Scheiß auf die Billigflieger.
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Quax der Bruchpilot schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 16:52:52
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Ryanair
da hilft nur denen einfach auf die Sitze zu kacken oder in die Ecke zu pinkeln. Und billig ist allemal der Service! Für alles zahlt
man extra, Gepäck,Ticket usw
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Maxim schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:19:52
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Kein Problem O`Leary! Ich pinkele einfach im Gang!
Über sowas mach ich kein Kopf O`Leary! Wenn ich mit Ryanair fliege - eher
unwahrscheinlich - und ich muss dann gehe ich nach Hinten und mach mein Geschäft! Papiertüche haben wir immer dabei!
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