03.12.2010, 17:31 Uhr | www.skiinfo.de
Österreich: Pulverschnee wohin das Auge blickt (Foto: Imago)
Etwa ein viertel der weltweit führenden Skigebiete sind mit der großen Eröffnungswelle am letzten Wochenende in die Saison gestartet. Die Zahl wird ab jetzt rapide ansteigen. Ein weiteres Drittel der Gebiete wird in den nächsten zwei Wochen eröffnen, die meisten noch vor dem 18. Dezember. Die Schneebedingungen sind in Nordamerika und weiten Teilen Europas großartig. Vor allem die heftigen Schneefälle am Mittwoch, den 1. Dezember, haben dazu beigetragen. Skiinfo meldete an diesem Tag rekordverdächtige 80 Powderalarms. Der höchste gemeldete Schneefall lag bei 70 Zentimeter. In den Alpen sind Schneefälle von bis zu einem Meter in den letzten sieben Tagen gemeldet worden. Die niedrigen Temperaturen bringen mehr Schnee und gute Bedingungen für die Schneekanonen. In Schottland sind vier von fünf Skicentren an diesem Wochenende geöffnet.
Der meiste Schnee wurde in Österreich am Montag gemeldet. Bad Kleinkirchheim meldete einen Powderalarm mit 30 cm Neuschnee. In vielen anderen Gebieten, darunter Sölden und Schladming Dachstein, fielen zehn Zentimeter Neuschnee. Schladming hat damit eine Schneedecke von einem halben Meter und wird am morgigen Samstag sein Winter Opening mit einem Konzert des Popstars Ke$ha feiern. Viele weitere österreichische Wintersportgebiete haben ihre Openings für dieses Wochenende angekündigt, darunter Bad Gastein (mit bis zu 80 Zentimeter Schnee), Serfaus-Fiss-Ladis (55 Zentimeter) und Saalbach Hinterglemm (35 Zentimeter).
Der Kälteeinbruch der vergangenen Woche setzt sich in Frankreich fort und bringt den meisten Skigebieten täglich jede Menge Neuschnee. Als Ergebnis eröffneten mehr Skigebiete als erwartet am letzten Wochenende, 30 weitere werden an diesem Samstag folgen. Damit werden insgesamt 50 Gebiete in Frankreich geöffnet haben. Heftige Schneefälle wurden insbesondere am Mittwoch gemeldet. Montgenèvre meldete 50 Zentimeter, La Clusaz 40 Zentimeter und Chatel 30 Zentimeter.
Die in diesem Winter weltweit höchsten Schneehöhen sind zurzeit in Italien zu finden. Mit einer Schneehöhe von mittlerweile 4 Metern führt der Presena Gletscher das Feld an. Das ganzjährig geöffnete Skigebiet Val Senales hat 2,7 Meter und Madesimo 2,1 Meter Schnee. Das Land hat außerdem den meisten Schneefall der letzten sieben Tage für ein Gebiet gemeldet- 115 Zentimeter für La Thuile im Aosta Tal an der französischen Grenze. Hierfür wurden ebenfalls 70 Zentimeter Schneefall innerhalb von 24 Stunden gemeldet.
St. Moritz in der Schweiz meldete am Montag 15 Zentimeter Neuschnee und weitere 10 Zentimeter am Mittwoch. Arosa, Saas Fee und Davos meldeten ebenfalls Schneefälle. Davos hat derzeit eine Schneedecke von 86 Zentimeter am Berg und 21 Zentimeter im Tal. In Saas Fee wurden 178 Zentimeter Schnee auf dem Berg gemessen. Einzelne Schweizer Skigebiete (wie das Resort Aletsch) wollen ihre Pisten für die Wintersaison an diesem Wochenende öffnen. Verschneit ist es auch in den Pyrenäen, dort meldete Astun in Spanien, den meisten Schnee mit 125 Zentimeter.
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Quelle: t-online.de
Skiheil schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 18:47:14
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Schnee
Wegen eines Puderalarms sind 80 Pisten gesperrt?
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Schneemann schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 18:44:19
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Schnee
Was bitte schön ist denn "Powderalarm"? Sperrung wegen Lawinen?
Alarm wegen Puder? Warnung vor Schwarzpulver? Wahrscheinlich
alle
Pisten dort gesperrt!
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