02.02.2011, 13:17 Uhr | Susanne Ewald
Im Herzen des Glasreiches Småland steht Schwedens erstes und weltweit wohl spektakulärstes Glashotel: Mitten im skandinavischen Wald gelegen, funkelt das Kosta Boda Art Hotel sowohl innen als auch außen dank einzigartiger Glaskunst. In 99 Zimmern und drei Minisuiten erleben Urlauber das ultimative Glaserlebnis und können sogar im Kunstwerk baden - in einem Pool, der von einem Glasdesigner mit Unterwasser-Kunstwerken ausgestaltet wurde. Sehen Sie sich das Hotel auch in unserer Foto-Show an.
An der Hotelfassade glänzen farbenfroh Glaskunstelemente, die Glaswände der Hotelbar wurden der Farbe von Wellen nachempfunden und verändern sich mit dem Tageslicht. Überall im Hotel treffen die Gäste auf Dekorationen, Installationen und Überraschungen aus dem faszinierenden Material. Die Hotelzimmer wurden von bekannten schwedischen Glaskunstdesignern gestaltet: Anna Ehrner, Kjell Engman, Asa Jungnelius, Ludvig Löfgren, Ulrica Hydman-Vallien, Bertil Vallien und Göran Wärff. Für die Ausgestaltung wurden 100 Tonnen Glas in unterschiedlichsten Verarbeitungen verwendet: Allein in der Glasbar finden sich vier, im Poolbereich zwei Tonnen des glänzenden Materials. Besonderes Highlight: Während eines Abendessens im Hotelrestaurant unterhalten selbst hier die Glasbläser und formen die heiße Glasmasse zu kleinen Kunstwerken.
Kosta Boda wurde als älteste der schwedischen Glashütten bereits 1742 gegründet. In dem kleinen Ort erwartet die Besucher neben der Glashütte und dem Hotel auch ein Outlet, wo es neben Glaswaren auch Kleider zu kaufen gibt, sowie ein Restaurant. Dort kann man auch eine ganz besondere Spezialität - den traditionellen Hyttsill - probieren: Der „Hüttenhering“ ist eine Tradition aus der Zeit, als man die abkühlende Ofenglut der Glasbläsereien auch noch zum abendlichen Kochen nutzte. Damals wie heute werden in der Glut Salzheringe, Schweinerippchen, Würstchen und Kartoffeln knusprig gebacken.
Die Region Småland in Südschweden ist bekannt als das "Reich des Glases": Rund ein Dutzend Glashütten liegen tief verborgen zwischen Fichten und Kiefern. Jede der Manufakturen hat ihr ganz unverkennbares Profil. Gäste können während des gesamten Jahres die Werkstätten besuchen und erleben, wie aus den glühenden Glasmassen wunderschönes, farbenprächtiges Kristallglas entsteht. Das Glasreich ist von der Provinzhauptstadt Växjö in weniger als einer Stunde zu erreichen. Flüge aus Berlin und Düsseldorf/Weeze bringen Gäste aus Deutschland dorthin.
Weitere Informationen:
Kosta Boda Art Hotel Sora vägen 75, 360 52 Kosta, Schweden,www.kostabodaarthotel.se, Telefon: +46 (0) 478-348 30, info@kostabodaarthotel.se, eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet pro Person ab 115 Euro (1245 Schwedische Kronen).
Susanne Ewald
Fee schrieb:
am 5. Februar 2011 um 19:27:39
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dort arbeiten? Nee
wer putzt denn den ganzen Kram?
Umweltgerecht ist das mit Sicherheit auch nicht.
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DirkW schrieb:
am 3. Februar 2011 um 18:45:55
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Teures Pflaster
"Kosta Boda" spricht man wahrscheinlich "Kosta Buda", was für deutsche Ohren etwa akustisch bedeutet: "Die Bude kostet!"
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Sabrina schrieb:
am 2. Februar 2011 um 19:51:20
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ist zwar cool aber vielleicht auch sehr gefährlich
Hallo,
ich habe über das nachgedacht und festgestellt das es mitsicherheit ein
wunderschöner anblick sein muss, aber ich würde mich nicht trauen da runter zutauchen.Wenn dann nur mit Personal die wo sich da auskennen.
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