11.08.2010, 10:32 Uhr
Die meisten Bundesländer stecken mitten in den Sommerferien. Gerade für den kleinen Geldbeutel bieten Reiseziele in Deutschland eine ganze Menge, denn gut ist nicht immer gleich teuer. Die Reise-Webseite TripAdvisor hat zehn beliebte Sehenswürdigkeiten in Deutschland ausgewählt, die man ohne Eintritt genießen kann. Von der Bundeshauptstadt Berlin, über Hamburg, Dresden und München hat jede Stadt ihre eigenen magischen Orte und Plätze, die Besucher gesehen haben sollten – erst recht, wenn man dafür keinen Cent bezahlen muss. Überzeugen Sie sich selbst in unserer Foto-Serie.
Der Sitz des Deutschen Bundestages ist eine der größten Touristenattraktionen der Hauptstadt – und der Eintritt ist kostenlos. Allerdings muss man mit langen Wartezeiten rechnen. Die gläserne Kuppel des britischen Architekten Sir Norman Foster hat nicht nur architektonisch Maßstäbe gesetzt, sondern bietet auch einen tollen Ausblick über das Berliner Regierungsviertel, den Spreebogen, den neuen Hauptbahnhof und das Brandenburger Tor. 1995 war das Reichstagsgebäude Teil einer gigantischen Kunstaktion des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude, die den Reichstag vollständig mit silberglänzendem, feuerfestem Gewebe verhüllt haben.
In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich zwei Zuschauermagneten der bayerischen Landeshauptstadt, der Marienplatz und der Viktualienmarkt. Seit der Gründung von München im Jahre 1158 ist der Marienplatz das urbane Zentrum und Herz der Stadt. Imposante Kulisse dieses bekannten Platzes ist das Neue Rathaus, auf dessen Balkon der FC Bayern München seine Meisterschaften feiert. Nur einen Steinwurf weiter können München-Besucher auf dem Viktualienmarkt täglich, außer an Sonn- und Feiertagen, bayerische und internationale Köstlichkeiten genießen.
Wer Hamburg besucht kommt am Hafen nicht vorbei… und will das auch gar nicht. Denn der Hamburger Hafen ist nicht nur der größte Seehafen in Deutschland, sondern bietet auch eine Reihe von Attraktionen, die nichts kosten. Von der Speicherstadt über historische Schiffe bis hin zu den unzähligen Skulpturen und Denkmälern im öffentlichen Raum: Störtebeker-Denkmal, die "Madonna der Meere" am St. Pauli-Fischmarkt oder das Goldene Kalb der Künstlerin Elisabeth Richnow. Und mit etwas Glück kann man eines der großen Kreuzfahrtschiffe wie die Queen Mary II in Hamburg sehen.
Die Frauenkirche ist der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts und das Wahrzeichen der Stadt. Ihre Architektur ist so einmalig und reizvoll, dass die Dresdner Frauenkirche zu den schönsten Kirchengebäuden Europas gezählt wird. Auch US-Präsident Barack Obama hat während eines Kurz-Aufenthalts in der Sächsischen Landeshauptstadt die Frauenkirche zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Die Frauenkirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet.
Direkt neben dem Reichstag steht das wichtigste Wahrzeichen der Bundeshauptstadt: das Brandenburger Tor. Es bildet mit dem Pariser Platz den Abschluss der Straße Unter den Linden, die zum Alexanderplatz führt. Als Monument der früheren Teilung der Stadt markiert das Tor die ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westberlin und darf auf keinem Berlin-Rundgang fehlen. Auch der Pariser Platz mit der neuen Amerikanischen Botschaft und dem Hotel Adlon ist sehenswert. Und wer auf dem Weg in den Tiergarten ganz genau hinsieht, kann den Verlauf der Berliner Mauer erkennen.
1978 wurde der Aachener Dom mit seinem Kunstschatz als erstes deutsches Denkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Vor über 1100 Jahren von Karl dem Großen erbaut und zum Mittelpunkt seines Reiches ernannt, ist der Dom auch heute noch eines der imposantesten Gebäude Deutschlands – und dazu umsonst zu besichtigen.
Als kombinierte Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-, Museums- und Eventstätte ist die BMW Welt in München auch architektonisch eine Sehenswürdigkeit. Sie wurde nach Plänen der Architekten Coop Himmelb(l)au errichtet und 2007 eröffnet. Die BMW Welt ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist natürlich frei. Zu sehen gibt es beispielsweise das Technik- und Design Atelier sowie diverse Exponate. Wer einmal in einem BMW Auto oder Motorrad Probesitzen möchte, kann sich in die Exponate auch hineinsetzen. Wer mehr erfahren möchte, kann sich das Museum anschauen, das allerdings Eintritt kostet (12 Euro).
In dem Gebäude, in dem heute die Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke Platz findet, hatte 40 Jahre lang die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit ihren Sitz. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich Besucher nun über Funktion, Arbeitsweise und Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit informieren.
Was der Central Park für New York, ist der Englische Garten für München. Als eine der größten Parkanlagen der Welt können Besucher der Landeshauptstadt hier auch mehr als einen Tag verbringen: Ob bei den Surfern an der "stehenden Welle" am Eisbach, beim Baden, bei zünftiger Blasmusik oder bei einer Aufführung des kostenlosen Sommertheaters im Amphitheater, im Englische Garten ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Potsdam ist heute vor allem bekannt als Stadt der Schlösser und Gärten. Bereits 1990 wurde die gesamte Potsdamer Kulturlandschaft zum UNESCO-Welterbe erklärt. Seitdem gehören die Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg, Glienicke und die Pfaueninsel mit ihren Schlössern zum Welterbe. Besucher, die ausspannen wollen sind in den Potsdamer Gärten genau richtig und können auch ohne Geld auszugeben einen traumhaften Tag verbringen.
Quelle: t-online.de
Der Lehrer schrieb:
am 12. August 2010 um 00:36:13
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unvergesslich einfallslos
2 x Berlin, gleich 3 x München (für Dinge, die man mindestens genauso auch in anderen Städten antrifft), plus
die üblichen Standard-Touristenziele: und das soll traumhaft und unvergesslich ... sein? Ich muß schon sagen: dieser Journalist ist schlicht unvergesslich einfallslos.
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Selbstdenkend schrieb:
am 11. August 2010 um 22:24:43
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... noch kostenlos - also schnell hin?
Ich kann mir nicht vorstellen dass die Zielgruppe der Leser nun aufspringt und dies Ziele
anfährt.
Grundsätzlich konnen die Bürger sich in Deutschland noch frei bewegen und kommen natürlich auch in die benannten Städte im Laufe des Lebens. Wer ist jetzt unterwegs zu diesen überlaufenden Ziele? Da kann ich ja gleich nach Shanghai fliegem was im Endeffekt noch billiger ist und noch mehr Stress erzeugt ... Gutes Reisen!
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CT schrieb:
am 11. August 2010 um 20:06:06
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Denkmäler
Dann kommt mal nach Halle! Derzeit wird das Quellenhäuschen vom Gesundbrunnen restauriert und das Gelände drum herum in Ordnung
gebracht. Wenn das fertig ist, ist es ein schönes Plätzchen zum Verweilen, und mann kann das Wasser aus der Quelle trinken. Ist schön kalt, schmeckt gut und kostet nichts. War früher mal ein Heilbad unter J. C. Reil.
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