22.03.2010, 11:14 Uhr | S. Metzger/srt
Während so mancher schon die erste Fahrradtour im Grünen plant, starten viele Skifahrer im Frühjahr zu ihren schönsten Schneeerlebnissen in den Skiurlaub. Gründe dafür gibt es genug: Weicher Firnschnee macht die Abfahrt zum Hochgenuss, die Brotzeit schmeckt auf der Sonnenterrasse doppelt so gut, und ein Flirt an der Schneebar geht unter wärmenden Sonnenstrahlen auch lockerer. In den hochgelegenen Skigebieten Österreichs, Südtirols und der Schweiz heißt es "Schnee juchee" bis Anfang Mai. Sehen Sie sich die Frühlingsskigebiete auch in unserer Foto-Serie an.
Ganz oben auf der Hitliste von Frühlingsskifahrern steht Obergurgl-Hochgurgl. Der Grund ist eindeutig: Im höchstgelegenen Kirchdorf Österreichs beginnt das Wintersportvergnügen dort, wo es anderswo aufhört - nämlich auf 1800 Meter Höhe. Bis Anfang Mai surren die Lifte an Festkogl, Hoher Mut und Wurmkogl. Das zweite große Plus auf den Innerötztaler Pisten sind die Einkehrstationen. Fast von jeder Sonnenterrasse sind die zahlreichen Dreitausender zum Greifen nah - von kulinarischen Leckerbissen ganz zu schweigen.(www.obergurgl.com)
Schneemangel ist ein Fremdwort und Langeweile sowieso - Frühlingsskifahrer mit Lust auf Party und Remmidemmi pilgern jedes Jahr zum Ausklang des Pistenwinters nach Ischgl. Fast 90 Prozent aller Pisten in der Silvretta Arena liegen über 2000 Meter Höhe. Eine Party jagt die nächste, die Superstars geben sich die Klinke bei den legendären "Top of the Mountain"-Konzerten in die Hand. Diesen Winter lässt die R&B-Diva Alicia Keys mit einem rauschenden Abschlusskonzert den Schnee schmelzen. Grandiose Weitblicke und so manchen tiefen Blick in die Augen verspricht das Bergrestaurants Pardorama am Pardatschgrat. (www.ischgl.com)
Ebenfalls rekordverdächtig lange - fast ein halbes Jahr - dauert die Skisaison in Obertauern im Salzburger Land. Nur wenige Skigebiete Österreichs sind so schneesicher wie die Pisten rechts und links des Radstätter Tauernpasses. Kein Wunder: Die Talstationen beginnen auf gut 1700 Meter Höhe, und am Alpenhauptkamm stauen sich die Wolken und laden bis Anfang Mai kostbares Weiß ab. Die "Tauernrunde" auf Ski oder Snowboard ist so obligatorisch wie die Einkehr an der Bergstation der Zehnerkar-Gondelbahn. Schließlich gibt es dort die viel gerühmte Gamsmilch, deren Geheimnis sicherlich eine gehörige Portion Rum ist. (www.obertauern.com)
In Südtirol könnte es dann eher das Glaserl Roter sein, das den Frühlingsskitag krönt. Auch südlich des Alpenhauptkamms kann man nämlich bis Anfang Mai auf die Piste. Sulden am Ortler ist eines der schneesicheren, hochgelegenen Skigebiete. Die hohen Gipfel rund um den König Ortler garantieren Genussskifahren und Profis Skispaß bis in den Mai hinein. Neben Sonne, Firn und Abfahrtsglück stehen Südtiroler Gemütlichkeit und Köstlichkeiten ganz oben auf der Hitliste. Ein Platz für Genießer ist das Rifugio Madriccio: eine herrliche Sonnenterrasse, Panorama satt und mit entspannten Italienern über die Abfahrten parlieren oder - noch besser - von der guten Küche und dem hervorragenden Espresso schwärmen. (www.sulden.com)
Ambitioniert geht es auf den Pisten in Andermatt zu. Immerhin sind fast 40 Prozent der Abfahrten schwarz markiert - also für Könner. Ort des skifahrerischen Geschehens ist der Gemsstock mit seinen nordseitigen langen und knackigen Abfahrten. Das Highlight ist die Bernhard Russi-Abfahrt, benannt nach dem Andermatter Olympiasieger und Weltmeister. Daneben laden aber jede Menge Tiefschneehänge Freerider zum Powdern ein. Bei allen hip ist die Gadä Bar unweit der Gurschenalp. Dort, wo im Sommer die Kühe stehen, kehren im Winter die Skifahrer ein. (www.andermatt.ch)
Dieser wunderbare Mix ist in Livigno möglich, das zu Pistenspaß und zollfreiem Einkaufen auf 1800 Meter Höhe einlädt. Das schneereiche, sonnige Gebiet zwischen Engadin und Veltlin garantiert weiße Pisten, wenn anderswo schon die Alpenveilchen blühen. Deshalb steht Livigno auch ganz oben in der Hitliste der Freerider, die vom tiefen Pulverschnee am Monte della Neve begeistert sind. Ist es das Essen, das Panorama, die Firnabfahrt oder nur der Name der Hütte, der schwindlig vor Glück macht? Im Bergrestaurant Carosello 3000 ist alles möglich. (www.livigno.eu)
t-online.de ShopSki - und Wanderguide für die Schweiz und französische Alpen
Quelle: srt , t-online.de
Freundörfler Bernhard schrieb:
am 23. März 2010 um 18:34:12
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Skifahren in Kärnten
Ich war letztes Wochenende in Skiurlaub in Tirol und muss sagen dass es bis auf die wenigen Talabfahrten auch hier noch perfekt geht
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