05.12.2011, 11:03 Uhr | Rainer Krause
Skigebiete bieten satte Rabatte für Senioren. (Quelle: imago)
Skifahren ist auch für viele Senioren "des Leiwandste, was ma si nur vorstö'n kann". Das hat sich für sie nicht verändert, seit sie vor 35 Jahren das erste Mal mit Wolfgang Ambros in die österreichische Wintersporthymne einstimmten. Noch leiwander, schöner, wird der Skiurlaub für sie, wenn sie in ein Skigebiet fahren, das ihnen satte Rabatte auf den Skipass einräumt. Dabei gilt: Je älter der Skifahrer, desto preiswerter wird das Liftticket. Aber trauen sich ältere Menschen überhaupt noch auf Skier? Stimmen Sie rechts ab!
Ab 60 Jahren, da wird man wieder jung - zumindest in den Preislisten der Bergbahnen. Denn Senioren erhalten oft den Jugendpreis, zuweilen sogar den Kinderpreis. In der Arlberg-Region gilt das in Lech/Zürs, St. Anton und Warth-Schröcken sowie in Sölden/Ötztal nur für Damen. Mehr Gleichberechtigung herrscht im Paznaun. In See, Kappl, Ischgl und Galtür bekommen beide Geschlechter etwa 25 Prozent Rabatt auf den Mehrtages-Skipass der Silvretta-Arena. Ähnlich hohe Nachlässe winken für den Großen Arber im Bayerischen Wald, das Skigebiet Rosshütte in der Tiroler Skiregion Seefeld und im kleinen salzburgischen Skigebiet Weißsee-Gletscherwelt. In Italien zeigen die Skigebiete Tre Valli (10 Prozent Rabatt), Alta Valtellina, Madesimo und Monterosa (Kinderpreise) und der Großraumskipass Aostatal (25 Prozent Rabatt) ein Herz für junge Senioren.
Bei 62 Jahren liegt die Rabattgrenze im Montafon (10 Prozent). Ein Jahr älter muss man sein, um vom Jugendpreis (circa 16 Prozent Rabatt) des oberbayerischen Regionalskipasses "Alpen Plus" zu profitieren. Der ist gültig in den fünf Skigebieten Brauneck-Wegscheid, Wallberg, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld und Zahmer Kaiser in Tirol. Auch Laax in der Schweiz (für Damen circa 10 Prozent) und die französischen Stationen Le Grand Massif und Massif des Aravis gewähren ab 63 Jahren Rabatte.
Ab 65 Jahren wird die Auswahl größer. Dann dürfen auch die Herren am Arlberg, im Ötztal und in Laax verbilligt Lift fahren. Im Stubaital und auf den Innsbruck-Gletscherskipass gibt es circa 20 Prozent Nachlass. In fast ganz Südtirol, zahlreichen Skigebieten im Trentino und auf den Skipass Superski Dolomiti gibt es zehn Prozent Rabatt. Kinderpreise berechnet ein Großteil der französischen Bergbahnen, zum Beispiel Les Arcs, Alpe d'Huez, Les Deux Alpes und Serre Chevalier.
Noch fit jenseits von 70 Jahren? Dann geht es vielerorts gratis auf die Piste. Im Lungau im Salzburger Land erhalten Senioren über 70 Jahre vom 14. bis 20. Januar 2012 bei einer Woche Aufenthalt den Skipass für sechs Tage kostenlos. In den französischen Alpen geben ab 72 Jahren die Bergbahnen in Alpe d'Huez und Les Deux Alpes Gratisskipässe aus, in Les Arcs und Serre Chevalier gibt's den Saisonskipass für 16 Euro. Und ab 75 Jahren heißt es "Piste frei" in den anderen französischen Skistationen und im italienisch-französischen Skigroßraum Via Lattea. In Lech/Zürs und St. Anton am Arlberg gibt es satte Rabatte. Ab Jahrgang 1937 kostet dort die Senior-Aktivkarte für einen Tag nur 20 Euro, für die ganze Saison nur 100 Euro.
Auch mit 80 Jahren ist noch lang noch nicht Schluss mit Rabatten. Dann bringen die Bergbahnen von "Alpen Plus", im Kaunertal, Pitztal, Stubaital, von Steinach im Wipptal, im Alpbachtal, in Sterzing in Südtirol, in den Vier Tälern im Wallis und in Les Contamines-Montjoie in Frankreich rüstige Rentner kostenlos auf die Berge. Im Brandnertal kostet dann die Saisonkarte nur 45 Euro, im Montafon 47 Euro. Es kann sich übrigens auch lohnen, einen Blick auf die Bedingungen von Regionsskipässen zu werfen und die Preise mit anderen Angeboten zu vergleichen. So gilt die "Snowcard Gold" in den Gebieten Kaunertaler Gletscher, Fendels, Nauders und Ischgl-Samnaun und gewährt schon ab 60 Jahren rund 15 Prozent Seniorenermäßigung. Das gilt auch für den Superskipass, der in Hochoetz, Kühtai, Niederthai und für ein bis zwei Tage in Sölden gilt, während es sonst im Ötztal die Seniorenermäßigung für Herren erst ab 65 Jahren gibt.
Dünn gesät sind attraktive Angebote für junge Senioren. Nur in Seefeld-Leutasch erhalten Damen bereits mit 55 Jahren einen Nachlass auf Mehrtagesskipässe. Bereits ab "50 plus" gibt es am Achensee in Tirol mittwochs, donnerstags und freitags ermäßigte Tageskarten, im Kaiserwinkl jeden Montag. Spätberufene Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortbildungswillige ab 50 Jahren sollten sich in der zweiten oder dritten Januarwoche in der Silberregion Karwendel im Tiroler Inntal einquartieren. Sie erhalten dann kostenlos Skikurs (5 Tage à 2 Stunden), Leihausrüstung und die Liftkarte für die Übungslifte.
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Quelle: srt
Werner Wilhelm schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 14:32:21
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Ski fahren
Baujahr 33 jeden Winter 2 Wochen auch wenn die Enkel nun mit richtigen Zug
am Opa vorbei fahren. Überigens auch in Zermatt gibt es Seniorenrabatte.
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ich schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 06:51:56
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logisch
Klaus Obermeyer fährt mit über 80 noch den meisten Jungen davon. Und das abseits der "normalen" Pisten.
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Läufer schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 20:37:33
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Ski fahren
Ich komme aus dem Erzgebirge und bin am fichtelberg zu Haus, ich fahre seit dem3 lebensjahr Ski und auch heute noch fahre ich vom
Fichtelberghaus bis zur Talstation. Mein Geburtsjahr ist 1929 rechnet selbst. Ich war auch schon In Östreich und der Schweiz zum Skifahren, ging alles gut. Ich habe in meinem ganzen Skiabfahrtsleben mir nur einmal einen Finger gebrochen, naja wir Alten sind ja auch nicht mehr so schnall wie früher.
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