30.09.2011, 14:28 Uhr
Dünn ist die Luft in mehr als 3000 Metern Höhe - dünn und im Winter meist viel kälter als unten im Tal. Dafür ist die Aussicht wesentlich besser. Vor allem, wenn die Skipisten sich leeren und es auf den Gipfeln einsam wird. Wer solche Augenblicke genießen will, muss anschließend nicht sofort ins Tal abfahren. Denn es gibt einige Hotels in den Alpen, in denen Skiurlauber auch im Winter erleben können, was es heißt, etwa drei Kilometer über dem Meeresspiegel in den Pyjama zu schlüpfen. Sehen Sie die höchstgelegenen Hotels der Alpen auch in unserer Foto-Show.
Das höchstgelegene Hotel der Alpen ist im Schnalstal in Südtirol zu finden, unweit von Meran. Auf exakt 3212 Metern steht das Drei-Sterne-Haus Grawand. Von hier aus gibt es freie Sicht auf 350 Dreitausender. Bei schönem Wetter ist sogar der Gardasee in Sichtweite. Vom Gipfel aus zeigt sich ein noch beeindruckenderes Bild - die gesamten Dolomiten. Wer auf den Gipfel steigen möchte, braucht allerdings ein paar Tage Eingewöhnungszeit. Denn das Leben in der dünnen Luft ist wesentlich anstrengender als im Tal. Das fällt jedem Hotelgast spätestens dann auf, wenn er die erste Treppe gestiegen ist und schwer atmet. Das Berghotel verfügt über 100 Betten in Doppel- und Mehrbettzimmern. Aus den Doppelzimmern werden Ausblicke direkt auf den Gletscher oder 1200 Meter in die Tiefe geboten. Über unzählige Dreitausender können Gäste von der Panoramaloggia aus schweifen lassen. Im Schwimmbad, Sauna, Dampfbad oder Fitnessraum ist nach einem langen Skitag Wärme und Erholung tanken angesagt.
Das zweithöchstgelegene Hotel der Alpen, das Kulmhotel Gornergrat, liegt auf 3100 Metern. Es befindet sich auf dem gleichnamigen Schweizer Gipfel, gegenüber des markanten Matterhorns. Von außen erscheint der Kasten mit seinem Sattelwalmdach aus Kupfer wuchtig. Die Zermatter nennen das Hotel, das in der jetzigen Form bereits 1907 errichtet wurde, "ein architektonisch bizarres Gebilde". Ein steiles Dach, zwei runde Türme und zwei Kuppeln, die auf die Turmspitzen gestülpt wurden - der 100 Jahre alte Stilmix zieht noch immer die Besucher in seinen Bann. Von innen ist das Hotel modern und gemütlich eingerichtet. Die 25 Doppelzimmer haben keine Nummern, sondern sind nach den Gipfeln benannt, die Besucher vom Fenster aus am besten sehen. An den Wänden hängen Zeichnungen der Höhenlinien jener Berge, die den Zimmern ihren Namen geben - und darin eine Gesteinsprobe des Gipfels. Zu den Gästen zählen nicht nur Winterurlauber, sondern auch heimische Himmelsforscher, die die Türme für Beobachtungen mit Teleskopen nutzen.
Auch wenn die Schweiz der Spitzenreiter in der Hinsicht ist, hält sowohl Österreich gute Antworten parat. Die höchstgelegenen Bergunterkünfte des Landes stehen im Ötztal - hierzu zählt das Hotel Riml an der Skipiste in Hochgurgl-Obergurgl. Es befindet sich 2200 Meter über dem Meeresspiegel. Auch die Aussicht ist grandios. Die Gäste bekommen einen Panoramablick auf 21 Dreitausender geboten. Wer sich nach einem Tag im Schnee auf den 110 Pistenkilometern rund um Hochgurgl-Obergurgl etwas aufwärmen möchte, kann dies im Wellness-Bereich tun. Auf über 1000 Quadratmetern lösen sich Spannungen wie von selbst. Wer kein Interesse an Massage- und Beautyprogrammen hat, verabredet sich einfach für eine entspannende Golfrunde im 700 Quadratmeter großen Golfpark. Ein besonderes Highlight gibt es im Skigebiet Hochzillertal in Tirol. Dort eröffnete ein Hotel mit Rekord-Ambitionen. Bei der neuen "Wedelhütte" handelt es sich laut Zillertal Tourismus um das "höchstgelegene Fünf-Sterne-Hotel der Alpen". Es liegt im Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal in 2350 Meter Höhe. Zur Auswahl stehen zehn Juniorsuiten (alle mit Infrarotkabine) und eine Suite mit Gipfelblick.
Weitere Informationen
Internet-Adressen: www.schnalstal.com, www.grawand.com, www.hotel-riml.com, www.zillertal.at, www.wedelhuette
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wooli schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 19:46:00
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Kalle schrieb: am 28. Januar 2010 um 11:11:51
@Kalle: Man braucht nur die Uhrzeit Ihres Kommentars zu sehen, Sie haben nocht ein paar Wochen
Zeit bis dahin, sparen Sie sich Ihre Weisheiten, es geht hier um eine herrliche Alpenregion und sonst um garnichts!
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harry schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 15:54:55
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@kalle Abgesehen davon, dass Ihr Kommentar
sowieso völliger Stuß ist und von einem "Tourismus-Kolonialisten", ist es doch áuf dem Dach der
Welt oder im Pamirgebirge nicht mehr leer und ruhig-das wolen Sie doch den Lesern hier nicht ernsthaft verkaufen wollen?
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MadMax schrieb:
am 3. Mai 2010 um 23:11:51
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Entsorgung
die entsorgung funktioniert folgenderm.......
Abwasser: ein ca. 5km lange Rohrleitung verläuft innerhalb des Berges herab zum
Vernagt Stausee und wird dort in einer Kläranlage gesammelt und abgetragen.
Müll: die Seilbahn, welche direkt am Hotel angesetzt ist, bringt den Müll herab sowie teilweise Pistenbully's. Es werden ja auch Lebensmittel und alle anderen benötigten Dinge via Seilbanh hoch transportiert.
mich jucken die Blicke auf 300er enorm und wenns 23ter geben würde, was hat das damit zu
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