03.11.2011, 11:51 Uhr | A. Jäger
Der spanische Flughafen Ciudad Real liegt rund 14 Kilometer südlich der gleichnamigen Stadt und 200 Kilometer südlich von Madrid. Gut angebunden befindet der Airport sich direkt an der Autobahn, sogar das Schnellzugnetz führt an ihm vorbei. Seine Start- und Landebahn sind sogar auf Großflugzeuge wie den A380 ausgelegt. Der Aeropuerto Central Ciudad Real ist - oder vielmehr war - Spaniens erster Privatflughafen. Denn mangels Passagieren ist er nun geschlossen. Sehen Sie Spaniens Geisterflughäfen auch in unserer Foto-Show.
Nur 45 Passagiere seien nun den letzten Flug ab Ciudad Real angetreten, berichtet die spanische Tageszeitung "El País". Dabei ist der Flughafen erst im Jahr 2008 nach einem über eine Milliarde Euro teuren Bau eröffnet worden - kein Wunder dass die Schließung nun Proteste laut werden ließ. Ursprünglich sollten in fünf Jahren 2,5 Millionen Passagiere an dem Airport abgefertigt werden. Doch nach drei Jahren wären es kaum 100.000 gewesen, so "El País". Der Grund: Es kamen einfach keine Fluggesellschaften. Ein Lokaljournalist schrieb sogar, am Terminal sei mehr Personal zu sehen als Passagiere.
Doch der Flughafen Ciudad Real ist kein Einzelfall. Es räche sich, dass Spanien sich in seinen wirtschaftlich erfolgreichen Jahren 48 Flughäfen leistete, schreibt die "Welt". Auch dem Flughafen Castellón bei Valencia geht es nicht besser: Erst im März dieses Jahres eröffnet und noch kein Passagierflieger sei laut dem Informationsdienst "Tour Expi" jemals dort gelandet oder gestartet.
Auch dem Flughafen Reus in Katalonien, rund 100 Kilometer südwestlich von Barcelona, droht vielleicht bald das Aus: Der Airport, den überwiegend Billigflieger angeflogen haben, soll laut "Tour Expi" seinen Betrieb bis Ostern 2012 einstellen müssen. Thomas Cook sowie Ryanair hatten bekanntgegeben, ihre Flugverbindungen einzustellen, daher rentiere sich der Betrieb während der Wintermonate nicht.
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Quelle: t-online.de , aja
Europäer schrieb:
am 3. November 2011 um 21:08:54
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Geister
Ja, die Geister, die ich rief, ich werd' sie nicht mehr los. Das ist das unsägliche Ergebnis eines "vereinigten EUROPA",
von alten Männern so gewollt. Mit AberMilliarden sollte auch der letzte griechische Olivenbauer noch unseren Standard genießen dürfen. Wie leicht, sich da zu bedienen. Jetzt kommt's genau so, wie alle denkenden Menschen vorher wussten. Wieder Milliarden, alle von uns bezahlt. Vielleicht gibt es ja noch eine Sammlung für notleidente spanische Fluglotsen? Ich bin
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Klepper schrieb:
am 3. November 2011 um 21:00:34
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Kein Wunder
Für den Flugplatzbau und die Strandhotels gab es EU-Gelder. Spanien hat gut geschrieen und viel bekommen und sinnlos verpraßt.
Es ist halt ein EU-Problem, der eine investiert falsch, der andere bilanziert falsch, aber Hauptsache es ist nichts richtig. So funktioniert EU.
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Webranth schrieb:
am 3. November 2011 um 20:38:48
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Spanien/EU
Es sind nicht nur Geisterflughäfen wo EU-Fördermittel reingebuttert wurden. Bei Malaga wird man von der Beschilderung auf eine
mautpflichtige Autobahn geleitet, zu der parallel eine freie Autobahn verläuft, von der EU finanziert - eine reine Geldvernichtung. Sollten doch die Staaten mal von Brüssel Sparmaßnahmen verlangen oder die Beiträge kürzen.
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