20.12.2010, 10:59 Uhr
Neben den üblichen Innovationen, wie neuen Pisten oder Liftanlagen, hat sich das Salzburger Land für dieses Jahr zwei ganz besondere Schmankerl einfallen lassen. Seit Juli kann man über die "Golden Gate Bridge der Alpen" einen Spaziergang in luftiger Höhe wagen. Doch damit nicht genug. Im Dezember folgte ein Erlebnispark auf dem Kitzsteinhorn, samt Erlebniskino und Aussichtsplattform. Schauen Sie sich diese Attraktionen auch in unserer Foto-Show an.
Die Gipfelstation auf 3029 Metern Höhe ist der höchste Punkt im Salzburger Land und auch der Höhepunkt des alpinen Angebotes. Am 17. Dezember eröffnete ein Teil der "Gipfelwelt 3000" - das Erlebniskino "Cinema 3000" und das Gipfelrestaurant. Im Kino können Zuschauer auf einer acht Meter breiten Leinwand scheinbar grenzenlose Panoramabilder und Naturstimmungen hautnah erleben. Mit dem Verlassen der Seilbahn und Gipfelstation geht es weiter in das Innere des Berges. Der 360 Meter lange Stollen ist ein Erlebnis für sich. Den Höhepunkt allerdings bildet die "Nationalpark Gallery", die Einblicke und Ausblicke in den Nationalpark Hohe Tauern bietet. Zudem wird es auch eine spektakuläre Aussichtsplattform geben, die im Sommer 2011 für Besucher freigegeben wird.
Die Eröffnung hat Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau schon längst hinter sich. Bereits am 16. Juli konnten die ersten Besucher die neue 200-Meter-Fußgängerbrücke mit einem angeschlossenen Baumwipfelpfad betreten. Die selbsternannte "Golden Gate Bridge der Alpen", die am höchsten Punkt 42 Meter über dem Erdboden verläuft, ist sehr beeindruckend. Die roten Stahlträger, an denen die Tragseile der Brücke verankert sind, erinnern an das Vorbild in Kalifornien und sorgten so für den ungewöhnlichen Spitznamen. Die Konstruktion soll nach Angaben des Betreibers bis zu 1800 Menschen gleichzeitig auf dem 1,6 Meter breiten Gitterrost tragen können. Direkt an der Brücke befindet sich auch ein "Baumzipfelweg", der knapp einen Kilometer durch den angrenzenden Wald führt. Dies soll sogar der höchstgelegene Wipfelwanderweg Europas sein, der wegen der massiven Lärchenholzkonstruktion mit Treppen, Türmen, Brücken und Plattformen auch im Winter erwandert werden kann. Die Hängebrücke und der "Baumzipfelweg" sind ganzjährig geöffnet, der Eintritt kostet für Erwachsene neun, für Kinder fünf Euro.
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Quelle: t-online.de
Cluricane schrieb:
am 29. Dezember 2010 um 07:44:53
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Spektakuläre Aussichten im Salzburger Land und in den Alpen
Müssen solche Bauwerke sein? Jede weitere sinnlose verbauen der Natur für den Tourismums sollte unterbunden werden.
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