25.05.2010, 17:23 Uhr | apn,zto
Das Ozeaneum in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) ist "Europas Museum des Jahres 2010". Der Preis wurde am Samstagabend im finnischen Tampere verliehen. Damit steht das Ozeaneum in einer Reihe mit dem Guggenheim-Museum in Bilbao (Spanien) oder dem Olympischen Museum in Lausanne (Schweiz). Das European Museum Forum (EMF) verleiht seit 1977 jährlich den European Museum of the Year Award an ein neues oder neugestaltetes Museum in Europa. In diesem Jahr waren 22 Museen aus 13 Ländern nominiert. Spektakuläre Bilder vom Meeresmuseum sehen Sie in unserer Foto-Serie.
Die Ehrung sei ein krönender Moment für das Deutsche Meeresmuseum, sagte Museumsdirektor Harald Benke. Die Jury lobte Benkes Worten zufolge die lebendige Ausstellung und das moderne Vermittlungskonzept, die einer breiten Öffentlichkeit den Einblick in die Meereswelten ermöglichen. Zudem stelle das Ozeaneum als letzter Neubau eine Weiterentwicklung des Anfang der 1950-er Jahre gegründeten Deutschen Meeresmuseums dar. Letzter deutscher Preisträger war 2007 das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven. Unter den diesjährigen Nominierten waren insgesamt fünf naturkundliche Museen.
Das Ozeaneum wurde nach fast dreijähriger Bauzeit im Juli 2008 eröffnet. Die rund 60 Millionen Euro teure Anlage ist das größte Meeresmuseum Deutschlands. Auf gut 8700 Quadratmetern können sich die Besucher auf eine Reise durch die Kaltwassermeere der nördlichen Erdhalbkugel begeben. In 39 Aquarien, die insgesamt sechs Millionen Liter Wasser fassen, sind Fische, Korallen und andere Meereslebewesen zu sehen. Darunter auch ein Buckelwal und ein abtauchender Pottwal (im Kampf mit einem Riesenkalmar) in Originalgröße. Das neue Siegermuseum erhielt vom Vorjahressieger, dem Salzburg Museum, für ein Jahr die von Bildhauer Henry Moore geschaffene Skulptur "The Egg". Die Skulptur soll einen Ehrenplatz im Foyer des Ozeaneums erhalten, sagte Benke. Mit dem Titel hofft der Meeresbiologe auch auf eine stärkere öffentliche Wahrnehmung des Ozeaneums im Ausland.
Weitere Informationen: Deutsches Meeresmuseum, Museum für Meereskunde und Fischerei, Ozeaneum Stralsund GmbH, Katharinenberg 14-20, 18439 Stralsund, Tel.: +49 (0)3831 - 26 50 601, Fax: +49 (0)3831 - 26 50 609, E-Mail: info@ozeaneum.de, www.ozeaneum.de
Quelle: dapd
Yedo schrieb:
am 26. Mai 2010 um 00:07:05
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...
MECKLENBURG VORPOMMERN lebt vom Touristen. Keine Ahnung warum jetzt alle mäckern anstatt sich freun das Deutschland positiv erwähnt wird.
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Wahrsager schrieb:
am 26. Mai 2010 um 00:03:38
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Ozeaneum
Ich war als Drittklässler Anfang/Mitte der 80er Jahre während eines Urlaubsaufenthaltes auf Rügen auch auf Familienausflug im
damaligen Meereskundemuseum in Stralsund. Der Besuch war absolut beeindruckend - an manche Details (z.B. das Becken mit den Seepferdchen, den Fischkutter oder das aufgehangene Wal-Skelett) kann ich mich heute noch erinnern. Ich hoffe, dass sich die Gelegenheit ergibt, auch das neue Museum einmal zu besuchen...
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Luke55blu schrieb:
am 25. Mai 2010 um 22:40:07
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Ozeaneum
Ein Bau um einen Architekten zu Ruhm zu verhelfen, ohne die Unterstützung der Stralsunder, Aber man muss ja im Osten Zeichen
setzen! Das alte Meeresmuseeum ist um Längen!!! besser, anschaulicher und vermittelt mehr Wissen um den Kreislauf in den Weltmeeren. Ja einziger Makel ist halt das es viel, viel früher gebaut wurde und die DDR-geplagten Fische dort kaum Luft zum Atmen hatten. Fazit: Besucht das alte Meeresmuseum!! Hier lernt man mehr als nur das vordergündige Zurschaustellen von Fischen.
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